Titelaufnahme

Titel
Nutritional and frailty status in older persons participating in a home-based volunteer-administered preventive program / submitted by Eva Luger, MSc
Weitere Titel
Ernährungs- und Frailty Status bei älteren zu Hause lebenden Personen, die an einem, von Freiwilligen durchgeführten, Präventionsprogramm teilnahmen
Verfasser / VerfasserinLuger, Eva
Begutachter / BegutachterinDorner, Thomas Ernst
ErschienenWien, 2016
Umfang110 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Univ., Dissertation, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)ältere Personen / Mangelernährung / Frailty / Lebensqualität / Bewegung / Ernährung
Schlagwörter (EN)older persons / malnutrition / frailty / quality of life / exercise / nutrition
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-85 Persistent Identifier (URN)
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Nutritional and frailty status in older persons participating in a home-based volunteer-administered preventive program [15.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Die Prävention von Mangelernährung und Frailty bei älteren Personen stellt aufgrund des demografischen Wandels eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Studien haben gezeigt, dass Mangelernährung und Frailty reversibel sind. Folge dessen sind vor allem Präventionsprogramme die von Gesundheitsfachkräften durchgeführt werden notwendig um Mangelernährung und Frailty zu verhindern. Daher ist das Ziel dieser Dissertation zu erheben, ob ein Präventionsprogramm, das von ehrenamtlich tätigen Laien durchgeführt wird, einen Einfluss auf den Ernährungs- und Frailty Status bei älteren zu Hause lebenden Personen hat. Methodik: Diese kumulative Dissertation besteht aus vier Artikeln. In der Vorstudie (Querschnittsstudie) wurde die Prävalenz von Mangelernährung und Frailty sowie die Bereitschaft an einem solchen Programm teilzunehmen bei 133 stationären älteren PatientInnen erhoben (Paper I). Das Studienprotokoll (Paper II) wurde publiziert um das strukturierte Ernährungsinterventionsprogramm in Kombination mit einem Krafttraining, welches von geschulten ehrenamtlich tätigen Laien bei älteren zu Hause lebenden Personen durchgeführt wird, zu beschreiben. Anhand der Ausgangsdaten der Hauptstudie bei 83 zu Hause lebenden älteren Personen wurde die Prävalenz von Mangelernährung und Lebensqualität und dessen Assoziation zwischen Ernährungsstatus und Lebensqualität ausgewertet (Paper III). In der Hauptstudie wurde erhoben, ob ein von ehrenamtlich tätigen Laien durchgeführtes Programm, bestehend aus Ernährungs-, und Bewegungsintervention, sowie sozialer Unterstützung, einen Einfluss auf den Ernährungs- und Frailty Status bei 80 zu Hause lebenden älteren Personen hat (Paper IV). Resultate: Die Daten der Vorstudie (Paper I) und der Hauptstudie (Paper III und Paper IV) sind in Bezug auf die Prävalenz des Risikos der Mangelernährung (51% vs. 45%), der Vorstufe von Frailty (22% vs. 35%), sowie Frailty (54% vs. 65%) vergleichbar. Hingegen war die Prävalenz von Mangelernährung bei stationären PatientInnen im Vergleich zu den älteren Personen die zu Hause leben (26% vs. 3%) höher. Darüber hinaus konnte ein enger Zusammenhang zwischen Ernährungs- und Frailty Status festgestellt werden (Paper I). Zudem wurde eine Assoziation zwischen Ernährungsstatus und Lebensqualität (Paper III) nachgewiesen. Die Hauptstudie zeigte, dass das Präventionsprogramm die Prävalenz eines mangelhaften Ernährungsstatus in der Interventionsgruppe um 25% und in der aktiven Kontrollgruppe (nur soziale Unterstützung) um 23% verringert hat. Ebenfalls konnte die Prävalenz von Frailty um 17% bzw. 16% reduziert werden. Darüber hinaus ist dieses Programm bei Personen mit anfangs mangelhaftem Ernährungsstatus effektiver (Paper IV). Schlussfolgerung: Die Ergebnisse der Vor- und Hauptstudie zeigen, dass Mangelernährung und Frailty bei älteren Personen über 65 Jahren sehr häufig auftreten und daher präventive und therapeutische Programme notwendig sind. Ein Programm mit Bewegungs- und Ernährungsintervention sowie sozialer Unterstützung, welches von ehrenamtlich tätigen Laien durchgeführt wird, ist machbar und in Bezug auf Ernährungs- und Frailty Status effektiv. Darüber hinaus sind die Effekte dieses Präventionsprogramms mit jenen Programmen, die von Gesundheitsfachkräften durchgeführt werden, vergleichbar. Bemerkenswert ist jedoch, dass auch Personen, die nur eine soziale Unterstützung bekamen, sich ebenfalls verbessert haben.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Due to the epidemiological change, prevention of malnutrition and frailty in older persons is becoming a huge public health issue. There is evidence that both conditions are reversible. Hence, preventive programs provided by health professionals, are warranted to prevent malnutrition and frailty. However, the aim of this thesis was to assess whether a home-based preventive program, administered by non-professional volunteers, has also an effect on nutritional and frailty status among older persons. Methods: This cumulative thesis consists of four papers. The cross-sectional pre-study of 133 acute hospitalized older patients evaluates the prevalence of malnutrition and frailty, and the willingness to participate in such a program (paper I). In paper II, the study protocol was published with the aim to describe the home-based well-structured nutritional intervention program in combination with strength training carried out by trained lay volunteers in community-dwelling older persons. The baseline data of the main study in 80 community-dwelling older persons demonstrate the prevalence of malnutrition and quality of life and its association between impaired nutritional status and quality of life (paper III). Moreover, the main study assesses the effects of a home-based and volunteer-administered physical training, nutritional, and social support intervention on nutritional and frailty status in community-dwelling older persons (paper IV). Results: The prevalence data in the pre-study (paper I) and the main study (paper III and paper IV) of persons at risk of malnutrition (51% vs. 45%), prefrailty (22% vs. 35%), and frailty (54% vs. 65%) are comparable. On the contrary, the prevalence of malnutrition was much higher in hospitalized patients compared to community-dwelling persons (26% vs. 3%). Moreover, a close relationship between nutritional and frailty status (paper I) and an association between nutritional status and quality of life (paper III) could be observed. The findings from the main study suggested that the preventive program decreased the prevalence of impaired nutritional status by 25% in the intervention group and by 23% in the active control group (only social support) and with a reduction in the frailty status by 17% vs. 16%. Additionally, this program is more effective in persons who had an impaired nutritional status at baseline (paper IV). Conclusions: The results of the pre- and main study indicated that malnutrition and frailty are very common in older persons and therefore preventive and therapeutic programs are needed. A home-based and volunteer-administered physical training, nutritional and social support program is feasible and effective on nutritional and frailty status in community-dwelling older persons. Furthermore, these effects are comparable to those programs provided by health professionals. Noteworthy, social support alone also can result in improved nutritional and frailty status.