Titelaufnahme

Titel
Vergleich der Haftkräfte der adhäsiven Kompositzementsysteme Variolink® II und Variolink® Esthetic auf bovinem Dentin und einer leuzitverstärkten Glaskeramik / eingereicht von Marie-Luise Leyh
Weitere Titel
Comparison of the shear bond strengths of the resin cements Variolink® II and Variolink® Esthetic fixing a leucite-reinforced glass-ceramic to bovine dentine
VerfasserLeyh, Marie-Luise
Begutachter / BegutachterinCvikl, Barbara
ErschienenWien, 2016
Umfang47 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Datum der AbgabeNovember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Haftkräfte / Variolink® II / Variolink® Esthetic / bovines Dentin / leuzitverstärkte Glaskeramik
Schlagwörter (EN)shear bond strength / Variolink® II / Variolink® Esthetic / leucite-reinforced glass-ceramic / bovine dentine
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-156 Persistent Identifier (URN)
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Vergleich der Haftkräfte der adhäsiven Kompositzementsysteme Variolink® II und Variolink® Esthetic auf bovinem Dentin und einer leuzitverstärkten Glaskeramik [6.42 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Fragestellung: Ziel dieser Studie war die Untersuchung des Befestigungskomposits Variolink® Esthetic im direkten Vergleich mit dessen Vorgängerprodukt Variolink® II im Hinblick auf die Frage, ob ein messbarer Unterschied der bei Verwendung der jeweiligen Produkte erzielten Verbundfestigkeiten zwischen Zahnhartsubstanz und Keramik beschrieben werden kann. Methode: Jeweils zwei Pellets (4x4 mm, 1 mm dick) einer leuzitverstärkten Glaskeramik (IPS Empress® CAD HT) wurden mit Variolink® II bzw. Variolink® Esthetic DC auf bovinen Dentinproben nach Herstellerangaben in Kombination mit dem Haftvermittler Monobond® Plus sowie dem Syntac®-System adhäsiv fixiert. Die Positionen der beiden Zemente auf der Dentinoberfläche (inzisal/cervikal) wurden dabei alterniert. Die Prüfkörper (n=360) wurden zur Simulation eines intraoralen Alterungsprozesses einem Thermocycling ausgesetzt (6000 Zyklen, 5-55C) und anschließend mithilfe einer Universaltestmaschine (Z010 Zwick/Roell) Scherkraftversuchen unterzogen. Die erzielten Brucharten wurden mittels eines Binokulars sowie an ausgewählten Proben mit einem Rasterelektronenmikroskop untersucht und kategorisiert. Als Nullhypothese bestand die Annahme, dass bei Verwendung von Variolink® Esthetic als Befestigungskomposit gleiche Haftwerte wie bei Verwendung von Variolink® II erzielt werden. Zur statistischen Auswertung wurde eine einfaktorielle ANOVA durchgeführt (Signifikanzniveau p=0,05). Ergebnisse: Die statistische Analyse zeigte signifikante Abweichungen zwischen den beiden Zementen, wobei Variolink® II insgesamt (3,74 MPa; Variolink® Esthetic: 2,2 MPa) sowie in beiden Positionen selektiv betrachtet (inzisal: 5,13 MPa; Variolink® Esthetic: 3,72 MPa / cervikal: 2,35 MPa; Variolink® Esthetic: 0,64 MPa) höhere durchschnittliche Haftwerte aufwies als Variolink® Esthetic. Das Bruchverhalten betreffend wurden bei beiden Befestigungskompositen vorrangig Adhäsivbrüche festgestellt (90,0%), welche die Schwachstelle im untersuchten adhäsiven Verbund zwischen Zement und Dentinoberfläche vermuten lassen. Grundsätzlich wurde darüber hinaus ein hoher Anteil von spontanem Debonding registriert, bei dem der Verbund zwischen Glaskeramik und bovinem Dentin bereits während des Thermocyclings, noch vor den Scherversuchen, aufgelöst worden ist (33,3%). Deren Großteil entfiel auf mit Variolink® Esthetic in cervikaler Position fixierte Proben; dies könnte einen Hinweis auf höhere Verarbeitungssensibilität dieses Befestigungskomposits geben.

Zusammenfassung (Englisch)

Purpose: The aim of this study was to compare the shear bond strengths of the two resin cements Variolink® II and Variolink® Esthetic fixing dental ceramic to bovine dentine. Methods: Specimens (4x4 mm, thickness 1 mm) of a leucite-reinforced glass-ceramic (IPS Empress® CAD HT) were adhesively bonded to bovine teeth using Variolink® II or Variolink® Esthetic DC. Two different positions (incisal and cervical) were used alternately. Before adhesive fixation, ceramics and dentine were pre-treated by Monobond® Plus and Syntac® in accordance with the manufacturer's instructions. The specimens (n=360) were submitted to thermal cycling (6000 cycles, 5-55C). The shear bond strength was measured using an universal testing machine (Z010 Zwick/Roell). Failure modes were examined using a stereomicroscope and for selected specimens with a scanning electron microscope. The data were analyzed with a one way analysis of variance (ANOVA) (p=0.05). Results: There were significant differences between the shear bond strengths of the two resin cements with Variolink® II showing the highest results in all positions (total: 3.74 MPa; Variolink® Esthetic: 2.2 MPa / incisal position: 5.13 MPa; Variolink® Esthetic: 3.72 MPa / cervical position: 2.35 MPa; Variolink® Esthetic: 0.64 MPa). The most common fracture type was adhesive between resin cement and dentine (90.0%), independant of the cement used. In numerous occasions the bond of ceramic to bovine tooth failed spontaneously during thermocycling before shear strength measurements (33.3%). Most failures occured with Variolink® Esthetic in cervical position. This might indicate a higher error-proneness of Variolink® Esthetic.