Titelaufnahme

Titel
Growth and nutrition of preterm-very low birth weight born children until 5.5 years / author: Elaheh Ghods
VerfasserGhods, Elaheh
Begutachter / BegutachterinWidhalm, Kurt
Erschienen2010
Umfang160 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Wachstumsgeschwindigkeit / Frühgeborene / Catch-up Growth / Übergewicht
Schlagwörter (EN)Growth velocity / preterm infants / catch up growth / overweight / breastfeeding / neuro- developmental score
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-2724 Persistent Identifier (URN)
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Growth and nutrition of preterm-very low birth weight born children until 5.5 years [1.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Wenige Studien beschäftigen sich mit der Analyse von Wachstum und Ernährungsstatus von Frühgeborenen oder Neugeborenen mit extrem niedrigem Geburtsgewicht. Es ist bisher noch unklar, welche Faktoren für den" Catch-up" in den ersten 2 Lebensjahren dieser Säuglingsgruppe verantwortlich sind und warum Catch-up ein höheres Risiko für Adipositas im späteren Leben darstellt. Design: Es handelt sich um eine retrospektive Kohortenstudie in Frühgeborenen (n = 179 ), mit einem Gestationsalter <= 32 Schwangerschaftswoche oder einem extrem niedrigem Geburtsgewicht ( <= 1500 Gramm), geboren zwischen 01. Januar 2000-31. Dezember 2002. Wachstum, Ernährung, Entwicklung, perinatale Komplikationen und sozioökonomische Situation der Familien wurden in die Analyse inkludiert. Ergebnisse: Catch-up von Gewicht und Kopfumfang ( >= 0.67 Z-score Unterschied im Zeitintervall) traten in 50 (27,9%) und 59 (32,9%) der Säuglinge auf. Catch-up in Gewicht und Kopfumfang korrelieren direkt mit dem Reifegrad bei der Geburt (28 vs 29,5 Wochen, P<0.001), frühzeitigem Stillen (P=0.001, 0.032) und der Stilldauer (P=0.001, 0.013) und ob die Ernährung mit Muttermilch mit einer künstlischen Säugelingsernährung bei Entlassung ergänzt wurde (P<0.001= 0.029). Komplikationen bei der Geburt, haben einen negativen Einfluss auf die Catch-up und auf die neurologischen Entwicklungen. Dieser Effekt war noch deutlicher bei den Jungen als bei Mädchen. (Gewicht: P = 0,008, HC: P = 0,003). Ein höherer sozioökonomischer Status in der Familie hat das Catch-up von Gewicht gefördert (P<0.05). Der Catch-up Kopfumfang war mit folgenden Faktoren assoziiert: verheiratete Familien, Mütter mit einer akademischen Ausbildung, Erstgeborenes, guter Haushalt und wirtschaftliche Situation der Familie (p <0,05). Die meisten Faktoren zeigten ihre herausragende Wirkung auf das Wachstum in den ersten 3 Lebensmonaten. Catch-up- Gewicht ist direkt abhängig vom Geburtsgewicht (P=0.007). 22 Frühgeborene (44% der catch-up-Gruppe) hatten ein BMI >= 1 Z-Score beim letzten Follow-up (66 Monate). Die Gewicht- Wachstumsgeschwindigkeit von mehr als 2 Z-Scores innerhalb der ersten 3 Lebensmonate stehen im Zusammenhang mit einem höheren Risiko für Übergewicht in dieser Gruppe (P=0.003). Der Eiweißzufuhr durch den Milch war bei den Frühgeborene höher, welche zu schnell eine Gewichtszunahme und Wachstumsgeschwinigkeit in dieser Periode aufwiesen.

Konklusion: Die frühen Wachstumsveränderungen haben persitierende Effekte auf das Catch-up von Gewicht und den Kompfumfang. Catch-up Growth beim Kopfumfang korrelierte mit einer besseren neurologischen Entwicklung im Alter von 2 Jahren. Die Daten weisen darauf hin, dass das Risiko für Übergewicht im frühen Kindheitsalter bei denjenigen höher war, die ein schnelles Wachstum (>2 Zscore) in den ersten 3 Lebensmonaten aufwiesen. Die Zufuhr vom Muttermilch im Krankenhaus, die Fortifizierung von Muttermilch, das bessere Management der perinatalen Komplikationen parallel zu einer höheren Familienunterstützung korrelieren mit dem Catch-Up in Bezug auf Gewicht und Wachstumd des Kopfumfangs. Anreicherung von Milch (besonders Eiweißgehalt) könnte eine Rolle bei der Förderung einer zu raschen postnatalen Gewichts- Wachstumsgeschwindigkeit und damit Übergewicht und Adipositas in der frühen Kindheit haben. Weitere Studien müssen für die Überarbeitung für diätetischer Intervention ein optimales Wachstum und Entwicklung in Hochrisikogruppen initiiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: There are several studies about catch-up growth and neurodevelopment of preterm- Very Low Birth Weight infants (VLBW). It is unclear which factors are responsible for catch-up in the first two years of life in this group of infants and whether catch-up growth puts former preterm infants at increased risk of obesity later in life. Design: Preterm-VLBW infants (n=179) born between 01. January 2000 -31 December 2002. with gestational age <= 32 or birth weight ( <= 1500 gram) in a retrospective cohort study. The growth, feeding, development, perinatal insults and socioeconomic characteristics of families are included in the analysis. Results: Weight and head circumference catch-up (Z-score difference >= 0.67 in time interval) occurred in 50 (27.9%) and 59 (32.9%) of the infants in study group. Catch-up in both weight and head circumference correlated directly to the degree of maturity at birth (28 vs 29.5 weeks, P<0.001), early introduction of breast milk (P=0.001, 0.032) and duration of it (P=0.001, 0.013) and whether human milk is supplemented by formula at discharge (P<0.001= 0.029). Birth complications, had a negative impact on catch-up and neurodevelopmental outcomes, an effect that was more pronounced in boys than in girls (Weight: P=0.008, HC: P=0.003). Higher socioeconomic situation of families promoted more weight catch-up (P<0.05). Head circumference catch-up has shown to be more likely in infants from married families, college educated mothers, first birth rank, good home facilities and economical situation(P <0.05). Most of the factors showed their prominent effects on growth between birth to 3 months of life. Weight catch-up was directly depended on birth weight (P=0.007). 22 infants (44% of catch-up group) had BMI >= 1 Z-score at last follow up (66 months). Weight growth velocity more than 2 Z- score in the first 3 months of life related to higher risk of overweight in this group (P=0.003). Protein intake was higher in infants with too rapid weight growth velocity in this period. Conclusions: Early life growth changes had persistent effects on weight and head circumference catch-up. Head circumference catch-up growth promoted better neurodevelopmental outcomes at 2 years. This data also suggest that risk of overweight in early childhood was higher with rapid growth (>2 Zscore) in first 3 months of life. Introduction of breastmilk in hospital, fortification of it, better management of perinatal complication in paralell to higher support of family correlated to more catch-up in weight and head circumference growth. Fortification of milk (especially protein content) might have a role in promoting too rapid postnatal weight growth velocity and consequently overweight and obesity in early childhood. Further studies must be achieved for adapting dietary intervention for optimal growth and development in high risk groups.