Titelaufnahme

Titel
Retrospektive Datenanalyse von Patientinnen mit pränataler Diagnostik von fetaler Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten / eingereicht von Nikolaus Fuchs
VerfasserFuchs, Nikolaus
Begutachter / BegutachterinLehner, Rainer
Erschienen2012
Umfang57 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)retrospektive Datenanalyse / Lippen,-Kiefer,-Gaumen Spalte / APGAR / Geburtsgewicht / maternales Alter / Apert-Syndrom / D-Ultraschall / pränatale Diagnostik
Schlagwörter (EN)retrospective data analysis / cleft lip / APGAR / birth weight / maternal age / Apert-Syndrom / prenatal diagnosis / D-ultrasound
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-4987 Persistent Identifier (URN)
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Retrospektive Datenanalyse von Patientinnen mit pränataler Diagnostik von fetaler Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten [0.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigte sich mit der Thematik des Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Syndroms bei Feten und Neugeborenen.

Dazu wurde im Theorieteil zunächst Bezug auf die Entstehung, mögliche Formen sowie therapeutische Maßnahmen und diagnostische Verfahren genommen. Weiters wurden Syndrome, die mit der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte assoziiert werden beschrieben. Ein Überblick zum internationalen und aktuellen Forschungsstand schließt diesen Teil der Arbeit ab.

Im empirischen Teil wurden anhand eines Datensatzes des AKH Wien, Universitätskli-nik für Frauenheilkunde, ausgewählte Aspekte des Syndroms deskriptiv- und inferenz-statistisch, retrospektiv analysiert (Kontrollgruppe n=24.624, Untersuchungsgruppe n=81 Untersuchungszeitraum März 2003 bis Dezember 2011;). Dabei konnte nachge-wiesen werden, dass in dieser Stichprobe eher jüngere Frauen Kinder mit diesem Syn-drom geboren haben, als ältere. Der Beweis, dass das Auftreten des Syndroms einen Zusammenhang mit dem Geschlecht des Kindes aufweist, konnte nicht erbracht wer-den. Hingegen zeigte sich ein Trend dazu, dass Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte weniger häufig nach NICU verlegt werden, als Kinder ohne diese Fehlbildung. Weiters weisen Kinder mit Fehlbildung auch häufig einen niedrigeren APGAR auf. Die Kinder mit diesem Syndrom kommen zudem häufiger mit einem geringeren Geburtsgewicht zur Welt.

Zusammenfassung (Englisch)

The following thesis is concerned with the issue of cleft lip and cleft palate syndrome in foetuses and new-borns. The theoretic part focuses on the origin, the various possi-ble forms as well as the therapeutic measures and the diagnostic procedures. Furthermore, syndromes are described which are associated with the warden cleft lip and cleft palate. An overview of international and current research concludes the theoretic part of the work. The empirical part is based on a data set of the Department of Obstetrics and Gynaecology at the Vienna General Hospital (AKH Wien), selected aspects of the syndrome descriptive and inferential statistics, were analysed retrospec-tively (control group =24 624, study group, n = 81 investigation period from March 2003 until December 2011;) The key finding was that younger women within the study group are more likely to give birth to children with this syndrome, compared to senior women. The evidence that the occurrence of the syndrome has any association with the sex of the child could not be provided. A trend occurred with the fact that children with cleft lip and cleft palate less frequently were transfered to NICU than children without this abnormality. Furthermore, children with malformations are more likely to have a lower APGAR score. The children with this syndrome are also more likely to be born with lower birth weight.