Titelaufnahme

Titel
Präoperative Aufklärung im Bereich der Zahnimplantologie / eingereicht von Philipp Vogel
Weitere Titel
Pre-operative education in dental implantology
VerfasserVogel, Philipp
Begutachter / BegutachterinBernhart, Thomas
ErschienenWien, 2016
Umfang63 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Aufklärung / Patientenaufklärung / Zahnmedizin / Implantologie / Zahnimplantologie / NEO-FFI / Aufklärungsgefühl / Aufklärungsempfinden / Aufklärungsmethoden / Aufklärungsbogen
Schlagwörter (EN)patient education / patient clarification / informed consent / dental medicine / dmplantology / dental implantology / the Big Five / feeling of being informed / feeling of being educated / education sheet
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-7518 Persistent Identifier (URN)
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Präoperative Aufklärung im Bereich der Zahnimplantologie [1.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die präoperative Aufklärung hat sich im Bereich der zahnärztlichen Implantologie als Standard etabliert. Der Eingriff wird mittels präformiertem Aufklärungsbogen, unterstützt durch ein detailliertes Gespräch, dem Patienten näher gebracht. Diese Methodik soll ein maximales Aufklärungsempfinden beim Patienten hervorzurufen. Die durchgeführte Fall Kontroll - Studie zielt darauf ab, die Zufriedenheit der Patienten nach dem Aufklärungsgespräch zu evaluieren, und mögliche Korrelationen zwischen Aufklärungsempfinden und Geschlecht, Alter, Bildungsgrad und Persönlichkeitsprofil aufzuzeigen.

Methodik:

200 konsekutive Patienten, die mindestens ein Implantat bekommen haben, wurden in die Studie einbezogen. Eine Kohorte bestand aus Patienten der Chirurgischen Abteilung der Universitätszahnklinik Wien, die andere aus Patienten der privaten Ordination von Herrn Prof. Dr. Thomas Bernhart.

An beiden Standorten wurde die Patientenaufklärung mittels standardisiertem Aufklärungsbogen und detailliertem Aufklärungsgespräch durchgeführt. Mittels Fragebögen konnten Demographie und Aufklärungsempfinden erhoben werden. Das Persönlichkeitsprofil wurde anhand des NEO FFI Tests evaluiert. Nach Erstellung einer Deskriptivstatistik wurde eine Regressionsanalyse und der Signifikanztest ANOVA durchgeführt, um mögliche Korrelationen aufzuzeigen.

Resultate:

Die Patienten haben sich im allgemeinen gut aufgeklärt gefühlt, wobei in der privaten Ordination bessere Resultate erzielt wurden. Eine signifikante Korrelation konnte zwischen Alter, dem Persönlichkeitsprofil Neurotizismus und Verträglichkeit und dem Aufklärungsempfinden gezeigt werden.

Schlussfolgerung:

Das Aufklärungsgespräch erweist sich als gut verständlich und effizient.

Zusammenfassung (Englisch)

Informed consent has become the standard in the field of dental implantology. The procedure is explained through the use of a standarized form, supported by a detailed conversation. This methode is supposed to result in a maximum feeling of the patient of being sufficiently informed about the procedure. This case - control study aims to evaluate patient satisfaction after the informed consent conversation and a possible correlation between patient satisfaction and the following factors: sex, age, level of education and type of personality.

Method:

200 consecutive patients, who were about to receive at least one dental implant, were included in this study. One cohort consisted of patients at the department of oral surgery, at the Dental University Clinic Vienna, the other was recruited at the private dental implantology practice of Prof. Dr. Thomas Bernhart.

In both cohorts the same standardized form and a detailed talk were used to obtain informed consent. Data concerning the patients demographics as well as their feeling of being informed were obtained with questionnaires, the personality type was evaluated with a NEO - FFI test. After a descriptive statistical analysis ANOVA was performed to evaluate possible correlations.

Results:

The patients generally felt well informed, although the feeling of being informed was better in private practice. A signifikant correlation exists between the feeling of being informed and age, neuroticism and agreeableness.

Conclusion:

Overall the informed consent conversation has proven to be an efficient and reliable tool.