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Titelaufnahme

Titel
Überlebensrate sofortbelasteter Mondeal-Minischrauben - eine klinische Pilotstudie / eingereicht von Andrea Schiebel-Gassner
Weitere Titel
Survival rate of immediately loaded Mondeal miniscrews - a clinical pilotstudy
Verfasser / VerfasserinSchiebel-Gassner, Andrea
Begutachter / BegutachterinCrismani, Adriano
Erschienen2009
Umfang100 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Minischrauben / Miniimplantate / Ankerschrauben / Mikrotitanschrauben / TAD / Lomas / Kieferorthopädie / Sofortbelastung / Verankerung
Schlagwörter (EN)microscrews / mini-implants / anchoraging screws / titanium screws / TAD / Lomas / immediate loading / orthodontics / anchorage
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-6086 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Überlebensrate sofortbelasteter Mondeal-Minischrauben - eine klinische Pilotstudie [1.51 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel: Ziel dieser Diplomarbeit war die Überlebensrate sofortbelasteter orthodontischer Minischrauben (Lomas® orthodontic mini anchor system, Mondeal®) zu untersuchen und mögliche Gründe für Verluste zu ermitteln.

Material und Methoden: Das Patientenkollektiv umfasste 13 Patienten, die im Rahmen ihrer Behandlung an der kieferorthopädischen Abteilung der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik Wien an der Untersuchung teilnahmen.

20 Lomas®-Minischrauben des Typs "Quattro" wurden zur orthodontischen skelettalen Verankerung in der Front- oder Prämolarenregion im Oberund/ oder Unterkiefer selbstbohrend inseriert. Die Minischrauben hatten eine Länge von 7mm und einen Durchmesser von 1,5 bzw. 2mm. Die Schrauben wurden sofort nach Insertion mit orthodontischen Kräften bis zu 150cN belastet. Alle Schrauben, die während des Beobachtungszeitraumes von mindestens 120 Tage ab dem Zeitpunkt der Schraubenbelastung in situ blieben und keine klinische Mobilität aufwiesen, wurden als "erfolgreich" bewertet.

Ergebnisse: Da alle Schrauben in situ blieben und keine klinische Mobilität aufwiesen, betrug die Überlebensrate der sofortbelasteten Lomas®- Minischrauben 100%. Die periimplantäre Gingiva zeigte bei 4 Schrauben eine Entzündung, wobei eine Schraube vollkommen mit Schleimhaut bedeckt war.

Die betroffenen Schrauben wiesen jedoch keine Mobilität auf.

Conclusio: Das Lomas®-Minischraubensystem bietet während der kieferorthopädischen Behandlungsphase eine verlässliche skelettale Verankerung. Die hohe Überlebensrate des Lomas®-Systems kann durch die Insertion in adequate Kieferregionen, ein adequates Schraubendesign, die entsprechende Erfahrung des Operateurs und der Kieferorthopäden, adequate orthodontische Belastungsgrößen und kontinuierlichen Recall und damit verbundene Mundhygieneinstruktionen der Patienten erklärt werden. Die gewonnen Daten sind jedoch aufgrund der Tatsache, dass die Stichprobe mit 20 Schrauben limitiert war, vorsichtig zu interpretieren.

Zusammenfassung (Englisch)

Object: To evaluate the survival rate of immediately loaded mini-implants (Lomas® orthodontic mini anchor system, Mondeal®) used for orthodontic anchorage and to determine possible factors related to any failure of the screws.

Materials and Methods: 20 Lomas®-miniscrews were placed in 13 patients with a mean age of 20.8 years. The length of the screws was 7mm and the diameter was either 1.5 or 2mm. The screws were inserted in a self-drilling mode in the frontal and premolar region of the upper (2 screws) and the lower jaw (18 screws). The mini-implants were loaded immediately with orthodontic forces of up to 150cN. All screws were observed for a period of at least 120 days.

Results: None of the mini-implants failed as they stayed in situ and showed no mobility. The survival rate of the immediately loaded Lomas®-miniscrews was therefore 100%. The gingiva surrounding 4 screws in different patients showed inflammation whereat 1 screw was covered completely with mucosa.

In spite of inflammation the screws were tight.

Conclusions: The Lomas®-system offers a suitable skeletal anchorage during orthodontic therapy. The success of this anchorage system can be explained by insertion of screws in adequate sites, adequate screw design, experience of the oral surgeon and the orthodontists, adequate orthodontic load and continous recall and mouth hygiene instruction of patients.

Nevertheless, because only 20 screws were placed for this investigation, the results have to be interpreted guardedly.

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