Titelaufnahme

Titel
Messung des Trinkwasserfluoridgehaltes in Oberösterreich und Salzburg 2007 / eingereicht von Karin Reichenfelser
VerfasserReichenfelser, Karin
Begutachter / BegutachterinNell, Andrea
Erschienen2009
Umfang83 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Fluorid / Trinkwasser / Karies / Prophylaxe / Zahn / ppm
Schlagwörter (EN)fluoride / drinking water / caries / prophylaxis / tooth / ppm
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3799 Persistent Identifier (URN)
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Messung des Trinkwasserfluoridgehaltes in Oberösterreich und Salzburg 2007 [3.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Karies ist eine schwere Zahnerkrankung, die durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren entsteht. Um der Entstehung entgegenzuwirken, gibt es verschiedene prophylaktische Maßnahmen.

Fluoride können bei regelmäßiger Anwendung das Kariesrisiko senken. Sie werden vor allem an entmineralisierten Stellen im Zahnschmelz und anderen Zahnhartsubstanzen eingelagert und erhöhen dadurch die Widerstandsfähigkeit gegenüber permanenten Säureangriffen, und senken somit das Kariesrisiko. Da sich die empfohlene Fluoridprophylaxe nach dem Trinkwasserfluoridgehalt richtet, ist es notwendig, diese Werte zu kennen. Ziel dieser Arbeit war es, die aktuellen Fluoridwerte der Gemeindewässer für Oberösterreich und Salzburg zu bestimmen. Nach dem Einsammeln der Trinkwasserproben, 417 Gemeinden in den Bundesländern Oberösterreich und Salzburg, wurden diese auf ihren Fluoridgehalt getestet. Zur Messung wurde eine ionenselektive Elektrode verwendet. Jede Probe wurde zweimal gemessen und anschließend die Werte gemittelt.

Laut der Weltgesundheitsorganisation kann bei Werten zwischen 0,3 ppm und 0,7 ppm die Fluoridprophylaxe reduziert werden. In Oberösterreich waren 8 Messwerte, in Salzburg keiner, in diesem Wertebereich. Bei Werten über 0,7 ppm Fluorid im Trinkwasser - bei 6 Gemeinden Oberösterreichs und einem Ort in Salzburg- sollte auf eine Fluoridzufuhr im Sinne einer Kariesprophylaxe verzichtet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Caries is a serious affection of the tooth caused by various influencing factors. To counteract its emergence, there are diverse preventive procedures approved. One of it is the regular application of fluorides to minder the risk of caries. These fluorides are mainly bond at de-mineralized areas in enamel and other calcified tooth structures increasing the resistance to permanent acid attack. Since the recommended fluoride prophylaxis depends on the fluoride value in the drinking water its important to know them. Aim of this work was to determine the current fluoride values of drinking water in the townships of Upper Austria and Salzburg. Therefore drinking water probes were collected in 417 communities and tested on their fluoride content by using an ions-selective electrode. Each sample was measured twice and the mean value was taken into account.

According to the World Health Organisation the fluoride prophylaxis can be reduced for values between 0,3 and 0,7 ppm. There were 8 samples in Upper Austria and none in Salzburg with a value in this range. For values above 0,7 ppm fluoride in drinking water -measured in 5 samples of Upper Austria and one of Salzburg- an additional fluoride supply in the sense of caries prophylaxis should be avoided.