Titelaufnahme

Titel
Apical Capping - Klinische Ergebnisse / eingereicht von Nina Schörghuber
VerfasserSchörghuber, Nina
Begutachter / BegutachterinGaggl, Alexander
Erschienen2008
Umfang73 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Apical Capping / Wurzelspitzenresektion / Titan / Piezosurgery-Gerät / Neoapex / infizierte Wurzelspitze / Wurzelseitenkanäle / apikale Parodontitis
Schlagwörter (EN)apical capping / apicoectomy / Titan / Piezosurgery-device / neoapex / infected root apex / root side canals / apical periodontitis
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-621 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Apical Capping - Klinische Ergebnisse [5.71 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Erfolgsrate der operativen Behandlung der infizierten Wurzelspitze (Wurzelspitzenresektion) ist limitiert durch das Vorhandensein von infizierten Wurzelkanälen, die mit konventioneller retrograder Präparation und Füllung nicht behandelbar sind. Bei Apical Capping können diese infizierten Wurzelhaupt- und Seitenkanäle verschlossen werden, indem auf den präparierten Neoapex retrograd zirkulär ein Titan-Käppchen zementiert wird. Dafür wird die infizierte Wurzelspitze mit dem Piezosurgery R - Gerät von Mectron, verwendet mit speziellen, käppchenförmigen Präparationsaufsätzen, präpariert, und anschließend mit einem Titan-Käppchen (Apocap R - System der Firma Zepf) verschlossen.

Apical Capping ist indiziert bei einwurzeligen Zähnen, mit mindestens kirschkerngroßen Beherdungen. Insbesondere können bereits resezierte Wurzeln mit Apical Capping behandelt werden. Ziel der Arbeit ist es, ein neues Verfahren der retrograden Behandlung der infizierten Wurzelspitze zu beschreiben und erste klinische Ergebnisse zu präsentieren. Des Weiteren werden im Laufe der gesamten Arbeit Parallelen bzw.

Unterschiede zur herkömmlichen Wurzelspitzenresektion dargestellt. Material und Methoden Für diese Arbeit wurde an 13 Patienten mit insgesamt 17 Zähnen ein Apical Capping durchgeführt. Die Eingriffe erfolgten alle im LKH Klagenfurt. Das Durchschnittsalter lag bei 45 Jahren, der jüngste Patient war 24, der älteste 68 Jahre. Es wurden 8 weibliche und 5 männliche Patienten behandelt. Die Ergebnisse wurden deskriptiv ausgewertet. Jeweils präoperativ, 7 Tage postoperativ, 3, 6 und 12 Monate nach Eingriff wurden folgende Variablen ermittelt:

Spontanschmerz, vertikale Perkussion, horizontale Perkussion, Schmerzmittelverbrauch, gingivale Blutung und Sondiertiefe. Ergebnisse: 3 Monate postoperativ hatte keiner der Patienten einen vertikalen oder horizontalen Perkussionsschmerz. Der Erfolg wurde rein klinisch ermittelt, die Erfolgsrate beträgt 100%. Conclusio Apical Capping ist somit eine sehr vielversprechende Behandlungsmethode der infizierten Wurzelspitze, die die Wurzelkanäle effektiver verschließt. Zudem ist die Technik leicht, schnell und ohne Komplikationen durchführbar.

Zusammenfassung (Englisch)

The success rate of surgical treatment of an infected root apex (apicoectomy) is limited by the existence of infected root canals which are not treatable by conventional retrograde preparation and filling techniques. By Apical Capping these infected root main and side canals can be sealed, by covering the prepared stump by a titanium cap fixed with cement. For that the infected root apex is prepared with the Piezosurgery R - device by Mectron, used with specially produced, cup-shaped preparation tips, followed by covering with a titanium cap (Apocap R - system of Zepf Medizintechnik). Apical Capping is indicated when there are teeth with an infected root apex or an apical cyst having one root. Especially already resected apices can be treated with Apical Capping. Aim of the study was to describe a new technique for retrograde treatment of an infected root apex and to present first clinical results.

In addition the parallels and differences to the conventional apicoectomy are showed in the course of the study.

Materials and Methods In this study 13 patients with 17 teeth were treated with Apical Capping. Surgical procedures were all performed in LKH Klagenfurt. The mean age was 45 years, the youngest patient was 24, the oldest 68 years old. There were 8 female and 5 male patients. The results were analysed descriptively. The following parameters were each determined preoperatively, as well as 7 days, 3, 6 and 12 months after surgery:

pain, vertical and horizontal percussion, quantity of analgesics needed, gingival bleeding and probing depth.

Results 3 months after surgery none of the patients treated had any pain of percussion. Treatment success was determined clinically, surgery success rate is 100 %.

Conclusion Apical Capping is a promising method of treatment of the infected root apex, which seals root canals more effectively. In addition this technique is easy to perform and can be carried out quickly without complications.