Titelaufnahme

Titel
Zahnärztlich-chirurgische Eingriffe bei Antikoagulation an der Universitätszahnklinik Wien zwischen 2011 und 2014 - eine retrospektive Studie an 289 Patienten / eingereicht von Philipp Kohlberger
Verfasser / VerfasserinKohlberger, Philipp
Begutachter / BegutachterinWolzt, Michael
Erschienen2015
Umfang62 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Zahnmedizin / Antikoagulation / Extraktion / Blutung / Komplikation / INR
Schlagwörter (EN)dentistry / anticoagulation / extraction / bleeding / complication / INR
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-6486 Persistent Identifier (URN)
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Zahnärztlich-chirurgische Eingriffe bei Antikoagulation an der Universitätszahnklinik Wien zwischen 2011 und 2014 - eine retrospektive Studie an 289 Patienten [0.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die systemische Antikoagulationstherapie ist ein Blutungsrisiko bei Zahnextraktionen. In dieser retrospektiven Studie wurden Blutungskomplikationen bei PatientInnen unter Behandlung mit Vitamin-K Antagonisten bei einem oberen INR-Grenzwert von 2.8 untersucht.

Bei 289 PatientInnen im Alter von 32 bis 99 Jahren wurden zwischen 2011 und 2014 361 Eingriffe an der Zahnklinik der Medizinischen Universität Wien durchgeführt. Da-bei traten 13 Blutungskomplikationen auf (4,4%).

Alle Blutungen konnten lokal behandelt werden. 6 der 13 Blutungskomplikationen waren im Unterkiefer-Seitzahnbereich lokalisiert.

Es bestand kein Zusammenhang zwischen dem präoperativ gemessenen INR-Wert und dem Auftreten einer Blutungskomplikation.

Eine Zahnextraktion bis zu einem oberen INR von 2,8 unter Behandlung mit Vitamin-K Antagonisten erscheint bezogen auf mögliche Blutungskomplikationen als sicher.

Zusammenfassung (Englisch)

Systemic anticoagulation is a risk factor for bleedings associated with tooth extractions. In this retrospective study bleeding events of patients treated with oral vitamin K antag-onists undergoing a tooth extraction and an upper INR limit of 2.8 were analysed.

361 interventions were conducted among 289 patients aged between 32 and 99 years at the Vienna University Clinic of Dentistry from 2011 to 2014.

13 (4.4%) postoperative bleeding events were reported. All bleedings were treated locally. 6 of 13 bleeding events were located in the mandible molar area. There was no relationship between pre-operative INR and the occurrence of a bleeding event. Tooth extractions appear safe during anticoagulant therapy with vitamin K antagonists at INR of <=2.8.