Titelaufnahme

Titel
Evaluation der Versiegelung der Dentintubuli im Rahmen der Behandlung von hypersensiblen Zahnhälsen mit Teethmate Desensitizer und CO2-Laser (In-vitro-Studie) / eingereicht von Mane Egelja
Weitere Titel
The effects of CO2 laser with or without Teethmate Desensitizer in the occlusion of dentinal tubules (in-vitro)
Verfasser / VerfasserinEgelja, Mane
Begutachter / BegutachterinMoritz, Andreas ; Laky, Markus ; Kurzmann, Christoph
ErschienenWien, 2016
Umfang55 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Dentintubuli / Dentinhypersensibilität / Laser / Zahnhals / Penetrationstest / Rasterelektronenmikroskop
Schlagwörter (EN)dentinal tubuli / dentin hypersensitivity / laser / dental neck / dye penetration test / scanning electron microscope
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-7878 Persistent Identifier (URN)
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Evaluation der Versiegelung der Dentintubuli im Rahmen der Behandlung von hypersensiblen Zahnhälsen mit Teethmate Desensitizer und CO2-Laser (In-vitro-Studie) [4.28 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zielsetzung: Das Ziel dieser Studie war es, CO2-Laser-Bestrahlung (10.600 nm Wellenlänge) mit einem Hydroxylapatit-Präparat (Teethmate Desensitizer) in Bezug auf deren Effektivität bei der Behandlung von überempfindlichen Zahnhälsen in vitro zu vergleichen. Die Dentinoberflächen wurden entweder mit CO2-Laser, Teethmate Desensitizer oder kombiniert behandelt.

Materialien und Methoden: 48 Proben von den extrahierten menschlichen Prämolaren und Molaren wurden in 4 Gruppen zugeteilt: Gruppe 1: Kontroll-Gruppe; Gruppe 2: Teethmate-Gruppe; Gruppe 3: Laser-Gruppe; Gruppe 4: Teethmate-Laser-Gruppe. Die Proben wurden mit Ausnahme des markierten Bereichs des freien Dentins mittels Nagellack isoliert, eine Stunde lang in 2%-ige Methylenblau-Lösung getaucht, mit Leitungswasser abgespült (Penetrationstest) und anschließend mithilfe einer Diamantscheibe longitudinal durchgeschnitten. Danach wurden 40 Proben im ersten Teil des Experiments photographiert und die Bilder statistisch ausgewertet, im zweiten Teil wurden 8 Proben mittels Rasterelektronenmikroskop untersucht und die Bilder deskriptiv ausgewertet. Die Penetrationstiefe wurde in Prozenten (%) angegeben.

Ergebnisse: Im Vergleich zu Kontroll-Gruppe haben alle Gruppen signifikante Unterschiede gezeigt, wobei die Teethmate-Laser-Gruppe die besten (16,5 %) und die Teethmate-Gruppe die schlechtesten Ergebnisse (48,54 %) aufgezeigt hat.

Schlussfolgerung: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Behandlung von überempfindlichen Zahnhälsen mit Auftragen von Teethmate Desensitizer und darauffolgender CO2-Laser-Behandlung eine effektive Methode sein könnte, um Dentintubuli zu einem großen Teil zu verschließen.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim: The aim of this study was to evaluate in vitro the efficiancy of a hydroxylapatite preparation (Teethmate Desensitizer) and CO2 laser (10.600 nm wavelength) as a separate or combined treatment modality of cervical dentin hypersensitivity.

Methods: 48 dental probes, prepared from extracted human premolars and molars, were divided into four groups: group 1: control group; group 2: teethmate group; group 3: laser group; group 4: teethmate-laser group. The probes were coated with nail varnish except in the marked area and were then immersed in 2% methylene blue dye for one hour. The probes were then washed under tap water, dried, and cut longitudinally (penetrationtest). After that, in the first part of the experiment photos of 40 dentin probes were taken and the gained photos statistically evaluated, in the second part of the experiment 8 dental probes were examined with the aid of a scanning electron microskope and descriptively evaluated. The penetration depth in the dentinal tubuli was represented in percents (%).

Results: Compared to the control group, significant differences in the penetration depth were found for all experimental group. The teethmate-laser group showed the best results (16,5 %) and teethmate group the lowest (48,54 %), in comparison with the other groups.

Conclusion: In summary, it can be stated that the treatment of the dentinal tubuli with Teethmate Desensitizer and CO2 laser is efficient and could be a potential treatment of cervical dentin hypersensitivity.