Titelaufnahme

Titel
Die Darstellbarkeit des Foramen anonymum im DVT - eine vergleichende Studie von Patientenaufnahmen und mazerierten humanen Mandibeln / eingereicht von Erwin Bernauer
Verfasser / VerfasserinBernauer, Erwin
Begutachter / BegutachterinMailath-Pokorny, Georg
Erschienen2010
Umfang50 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Lehrgang Orale Implantologie, Masterthese, 2010
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Interforaminalregion / Mandibula / Foramen anonymum / Lingualfläche der Mandibula / Linguale Foramina der Mandibula / Dentale Implantate / Komplikationen / Mundbodenhämatome / DVT-Aufnahmen der Mandibula
Schlagwörter (EN)interforaminal region / mandible / foramen anonymum / lingual face of the mandibel / lingual foramina in the mandible / dental implants / complications
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-9191 Persistent Identifier (URN)
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Die Darstellbarkeit des Foramen anonymum im DVT - eine vergleichende Studie von Patientenaufnahmen und mazerierten humanen Mandibeln [5.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Foramen anonymum, zu deutsch unbenannte Öffnung, ist ein häufig auftretendes Gefäßnervenloch an der Lingualseite der Mandibula. Als anatomische Struktur unterliegt es aber einer Streuung, es findet sich nicht bei jedem Individuum.

Genauso variieren Seitensymmetrie, Lokalisation und intraossärer Verlauf.

Material und Methode: Diese Studie soll anhand von 100 Patienten-DVT-Aufnahmen die Darstellbarkeit des Foramens in diesem bildgebenden Verfahren verifizieren, sowie dessen Lokalisation und ob es symmetrisch auftritt oder nicht.

Als direkten Vergleich zum DVT werden 100 mazerierte humane Mandibeln auf das Foramen anonymum untersucht und mit den Ergebnissen der DVT-Untersuchungen verglichen.

Ergebnis: Das Foramen anonymum ist, sofern angelegt, im DVT klar zu erkennen. In 100 DVTAufnahmen wird das Foramen anonymum zu 60% gefunden.

In 42% tritt es beidseits auf, in 33% links und in 25% rechts. Die anatomischen Präparate zeigen eine ähnliche Verteilung mit 53% Foramina, wovon 39.6% beidseits, 33.9% links und 26.4% rechts zu finden sind. Der am häufigsten vorkommende Eintrittspunkt in die Mandibula liegt zwischen 1. und 2. Prämolaren mit 43.1%.

Ein oder mehrere Foramina anonyma finden sich also bei fast 2/3 aller Patienten.

Zusammenfassung (Englisch)

You can find the foramen anonymum, engl. unnamed opening, frequently on the lingual face of the mandible. It carries nerves and blood vessels from the floor of the mouth. It varies as far as symmetry, localisation and the intraosseus course are concerned.

Material & method: This study shall verify the depiction of the foramen anonymum in the digital volume tomography by scanning 100 patient-DVTs as well as its localisation and symmetry. It also compares 100 macerated human mandibles and its foramina anonyma with the result of 100 dvt-shots.

Result: The foramen anonymum, if existing, clearly shows in DVT-shots.

The foramen can be found in 60% of all DVT-shots. In 42% of cases it shows on both sides, in 33% on the left and 25% on the right side of the lingual face. The macerated mandibles show similar results. You can find at least one foramen in 53%, 39.6% on both sides, 33.9% left and 26.4% right side foramina.

The most frequent point of entrance in the mandible is between 1. and 2.

bicuspid with 43.1%.

In nearly 2/3 of all patients you can find one or more foramina anonyma.