Titelaufnahme

Titel
In vitro detection of complement-fixing alloantibodies in kidney transplantation / Gregor Bartel
Verfasser / VerfasserinBartel, Gregor
Begutachter / BegutachterinBöhmig, Georg
Erschienen2009
Umfang97 S. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Diss., 2009
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
Quelle der Aufnahme
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez Suchfeld: Bartel G
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Transplantation / Immunology / C4d / Alloantibodies / Monitoring / HLA / Complement System / Antibody Mediated Rejection / humoral rejection / Apheresis
Schlagwörter (EN)Transplantation / Immunology / C4d / Alloantibodies / Monitoring / HLA / Complement System / Antibody Mediated Rejection / humoral rejection / Apheresis
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3081 Persistent Identifier (URN)
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In vitro detection of complement-fixing alloantibodies in kidney transplantation [0.54 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Nierentransplantation stellt den Goldstandard der Therapie bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz dar. Trotz beachtlicher wissenschaftlicher Erfolge auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie akuter Transplantatabstoßung, sind die Langzeitergebnisse noch nicht zufriedenstellend. Zu viele Organe werden durch chronische Transplantatschädigung verloren. Dabei spielen immunologische Prozesse, vor allem Antikörper gegen das körperfremde Transplantat (HLA Antikörper bzw. Alloantikörper), eine bedeutende Rolle. Die Fähigkeit dieser Alloantikörper das Komplementsystem zu aktivieren, könnte dabei entscheidend zu sein. Unsere Arbeitsgruppe hat einen auf Durchflusszytometrie basierenden Test entwickelt, der zwischen Komplement und nicht Komplement aktivierenden Alloantikörpern unterscheiden kann ([C4d]FlowPRA). Dabei wird nicht nur wie bisher der Antikörper selbst detektiert ([IgG]FlowPRA), sondern auch das, bei der Komplementaktivierung anfallende, Komplementspaltprodukt C4d. In einer Vorarbeit konnten wir zeigen, dass Patienten mit Komplement aktivierenden Alloantikörpern vor Transplantation das Transplantat früher verlieren, als Patienten bei denen nur Antikörper ohne Komplementaktivierungsfähigkeit nachweisbar waren.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich nun mit der Entstehung, Detektion und klinischen Wertigkeit Komplement aktivierender Alloantikörper. Dabei wird die Wertigkeit von Komplement aktivierenden Alloantikörpern zur Diagnose einer, in der Biopsie Komplementspaltprodukt C4d ablagernden, Transplantatdysfunktion untersucht. Es wird gezeigt, dass vor allem durch die hohe Sensitivität der Nachweis Komplement aktivierender Alloantikörper in der Diagnostik einer C4d positiven Transplantatdysfunktion in Zukunft als wertvoller Marker dienen kann.

Die Daten zeigen, dass das Vorhanden sein von Alloantikörpern bei klinisch stabilen Patienten jedoch keine Aussage über die Transplantatlangzeitfunktion zulässt.

Zusammenfassung (Englisch)

Kidney transplantation represents the gold standard for treatment of end stage renal disease. Despite great advantages in treatment and diagnosis of acute graft rejection, graft loss due to chronic allograft nephropathy (CAN) remains an unsolved problem. The presence of preformed alloantibodies against Human Leukocyte Antigens (HLA) of the donor (donor specific alloantibodies =DSA) poses a particular risk for kidney allograft rejection. The capability of these alloantibodies to activate the complement system may be pivotal for graft damage.

Our group has recently developed a FlowPRA-based method ([C4d]FlowPRA) permitting discrimination between complement and non complement fixing alloantibodies. In addition to conventional alloantibody detection [CIgG]FlowPRA) alloantibody triggered deposition of human complement split product C4d is measured. Applying this technique for pretransplant screening, kidney allograft recipients with complement-fixing pre-sensitization were found to experience significantly worse graft survival than those with non complement-fixing or no sensitization. The present work describes origin, detection methods and clinical relevance of complement-fixing anti HLA alloantibodies. Results: In graft dysfunction the detection of complement-fixing alloantibodies provides a specific tool for diagnostic of C4dpositive Antibody mediated rejection. In contrast in the absence of early graft dysfunction the presence of alloantibodies is not always a marker for later graft dysfunction and thus should be interpreted with caution.