Titelaufnahme

Titel
Fragebogenerhebung zum standesgemäßen Auftreten auf Facebook unter Zahn-/Humanmedizinstudenten des 3. Abschnitts an der Medizinischen Universität Wien / eingereicht von Matthias Köller
Verfasser / VerfasserinKöller, Matthias
Begutachter / BegutachterinBruckmann, Corinna
Erschienen2014
Umfang83 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Facebook / soziale Netzwerke / Humanmedizin / Studierende / Zahnmedizin / professionelles Auftreten / Richtlinien / Fragebogen
Schlagwörter (EN)Facebook / social Networking / medical students / students dentistry / professionalism / guidelines / survey
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-2544 Persistent Identifier (URN)
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Fragebogenerhebung zum standesgemäßen Auftreten auf Facebook unter Zahn-/Humanmedizinstudenten des 3. Abschnitts an der Medizinischen Universität Wien [1.81 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zielsetzung: Ziel dieser Studie ist es, zu erheben ob unter Studenten der Zahn- und Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien, Bewusstsein für angemessenes Verhalten auf der sozialen Netzwerkseite Facebook herrscht. Hintergrund: Ein kurzer Überblick über die vorhandene Literatur zu "online Social Networking" generell und Facebook im Speziellen, vermag den Eindruck zu erwecken, es handle sich dabei um eine nicht zu unterschätzende Bedrohung für Privatsphäre und Seriosität des zahn-/ärztlichen Berufsstandes. Besonders stark wird das Risiko bei Studenten eingeschätzt, da vor allem jüngere Generationen häufiger und möglicherweise weniger umsichtig in derartige Netzwerke eingebunden sind. Als Reaktion entstanden in verschiedenen Gesundheitsberufen und an verschiedenen Ausbildungsstätten vor allem im englischen Sprachraum Guidelines, Richtlinien und Policy Statements zum sogenannten e-Professionalism, dem adäquaten Verhalten im Netz. Methodik:Relevante Literatur wurde durchsucht und ein bestehender Fragebogen ausgewählt. Dieser wurde nach Übersetzung und geringfügiger Anpassung über die Umfragehomepage soscisurvey.de für 2 Wochen online gestellt. Alle Studierenden des 3. Abschnitts der Studienrichtung Zahnmedizin sowie Humanmedizin wurden per e-Mail zur Umfrage eingeladen.

Erinnerungsmails wurden nach einer Woche verschickt. Die erhobenen Daten wurden mittels Microsoft Excel und SPSS ausgewertet. Ergebnisse:

Zweiundzwanzig Prozent der 1771 Studierenden beantworteten den Fragebogen.

Davon gaben 87% an, ein Facebook-Profil zu besitzen und 95% die verfügbaren Privatsphäre-Einstellungen zu nutzen. Mehr als die Hälfte gab an, "unprofessionelle" Profilinhalte bei Kollegen entdeckt zu haben.

Zwanzig Prozent räumen ein, dass ihr eigenes Profil Informationen enthält, die ein Patient nicht sehen sollte.

Das Posten von Patientenfotos wird von 99% als unangemessen betrachtet, das Beschreiben eines anonymen Patientenkontakts in respektvollem Ton nur von 39%.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective:The purpose of this study was to examine the awareness of adequate behaviour in the online social network Facebook among students of medicine and dentistry at the Medical University of Vienna.

Background:Overviewing current literature on "online social networking" in general and Facebook in particular may lead to the impression that there is a threat to the privacy and integrity of medical professionals.

Students are considered to be at higher risk, because younger generations are using online networks with higher frequency but are potentially less cautious than older ones. As a reaction, guidelines and policy statements concerning the so-called E-Professionalism, the adequate behaviour online, were created among various associations of health-care professionals and educational institutions. Methods:Relevant literature was searched and an established questionnaire was selected. After translation and slight modification it was put online for two weeks using the survey homepage soscisurvey.de.

All students in the third stage of their medical or dental curriculum were invited to the survey via e-mail. A reminder was sent after the first week. Data were analysed using Microsoft Excel and SPSS.

Results:Twenty-two percent of the 1771 invited students replied to the survey.

Eighty-seven percent of those who answered the survey reported having a Facebook account, 95% of whom used the privacy settings available. More than half stated having seen unprofessional information among colleagues' profiles. Twenty percent admitted to having information on their accounts that should not be seen by patients.Posting a patients photo was considered rather inappropriate by 99%, whereas 39% did so when it comes to describing an anonymous patient contact in a respectful tone.