Titelaufnahme

Titel
Untersuchungen zur entzündlichen Beteiligung des Sinus maxillaris bei parodontalem interradikulärem Knochenverlust der Oberkiefermolaren - eine retrospektive Untersuchung computertomographischer Aufnahmen / eingereicht von Lundrim Rexhepi
Verfasser / VerfasserinRexhepi, Lundrim
Begutachter / BegutachterinChristian Ulm ; Markus Laky ; André Gahleitner
Erschienen2010
Umfang56 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Parodontitis / Furkationsbefall / Sinusitis maxillaris / dentogene Sinusitis / CT Aufnahmen / Oberkiefermolaren
Schlagwörter (EN)periodontitis / furcation involvement / maxillary sinusitis / dental sinusitis / CT Images / maxillary molars
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-6181 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchungen zur entzündlichen Beteiligung des Sinus maxillaris bei parodontalem interradikulärem Knochenverlust der Oberkiefermolaren - eine retrospektive Untersuchung computertomographischer Aufnahmen [1.13 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die dentogene Sinusitis kann als Kieferhöhlenentzündung, die durch eine dentale Ursa-che entstanden ist, definiert werden.

Parodontale Erkrankungen gehören neben Karies zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten des Menschen. Schwere intraossäre De-fekte zwischen den Zähnen oder in der Furkation bei Oberkiefermolaren (resultierend aus einer schweren Parodontitis) können auf die Kieferhöhle übergreifen und diese beeinträchtigen. Die Ausdehnung parodontaler Entzündungsprozesse in Trifurkationen ist mit konventionellen Röntgentechniken nur schwer zu erfassen. Die hochauflösende Computertomographie bietet die Möglichkeit, den Alveolarfortsatz und schwer zugängliche Stellen - besonders die Furkation der Molarenwurzeln - überlagerungsfrei darzustellen. In die vorliegende auf CT-Aufnahmen basierende retrospektive Studie wurden 80 PatientInnen eingeschlossen. Das Ziel der Untersuchung war, die Risikofaktoren für eine Sinusitis maxillaris bei fortgeschrittenen Furkationsbefall zu untersuchen, zu beschreiben und eine eventuelle signifikante Korrelation zu finden. Als Risikofaktoren wurden vertikaler Knochenschwund im Furkationsbereich bei Oberkiefermolaren und die Knochendicke (Knochenhöhe, der eigentliche Sinusboden) zwischen Furkationsdach und Sinus angenommen. Es wurden insgesamt 114 Zahnwurzeln (Zähne 16, 17, 26 und 27) von 80 PatientInnen, die die Einschlusskriterien erfüllten, auf horizontalen durch-gängigen Furkationsbefall überprüft, anschließend wurden vertikaler Furkationsbefall, Knochendicke und eventuelle Kieferhöhlenschleimhautschwellung in Millimeter gemessen und notiert. Nach der Bewertung wurde sowohl eine signifikante Korrelation als auch eine umge-kehrte Proportionalität zwischen Knochendicke und Kieferhöhlenschleimhautschwel-lung festgestellt, d.h. je dünner die Knochendicke ist, desto größer ist die Wahrschein-lichkeit einer Schleimhautschwellung. Eine signifikante Korrelation und ein Zusam-menhang zwischen dem vertikalen Furkationsbefall und einer Kieferhöhlenschleim-hautschwellung konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Odontogenic maxillary sinusitis can be defined as inflammation of the maxillary sinus induced by a dental lesion. Severe intraosseous defects and inflammation between the teeth or the maxillary molars with furcation involvement, a result of severe periodontal disease, can spread to the antrum. To detect the extent of periodontal inflammation with conventional X-ray techniques is very difficult. The high-resolution computed tomography offers the possibility to present superimposition the alveolar process and hard to reach places, like molar furcation. In this retrospective study, based on the CT images were included 80 patients. The aim of the study was to investigate the risk factors for maxillary sinusitis in advanced furcation involvement, describe, and find any significant correlation. As risk factors were adopted vertical furcation bone loss in maxillary molars and bone thickness (bone height, the sinus floor) between the roof of the furcation and sinus. There were a total of 114 teeth (tooth 16, 17, 26 and 27) of 80 patients, the inclusion criteria were continuous horizontal furcation involvement in all roots and then the vertical furcation length, bone thickness and possible sinus mucosal swelling was measured and recorded in millimeters. After an assessment of values, it was a significant correlation and an inverse proportion between bone thickness and maxillary sinus mucosal swelling, but there was no significant correlation between the vertical furcation length and maxillary sinus mucosal swelling observed.