Titelaufnahme

Titel
Adhäsive Haftung konventioneller und laserbehandelter humaner Dentin Präparate im Vergleich - Part B: System Panavia F 2.0, Kuraray / eingereicht von Timea Gruber
Verfasser / VerfasserinGruber, Timea
Begutachter / BegutachterinMoritz, Andreas ; Cvikl, Barbara
Erschienen2011
Umfang77 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)konventionelle Präparation / Laser / Er,Cr:YSGG Laser / adhäsive Haftung / Panavia F 2.0 / Scherversuche / Thermocycling / humanes Dentin / Scherhaftung / Ätzen
Schlagwörter (EN)conventional preparation / laser / Er,Cr:YSGG / adhesive adhesion / Panavia F 2.0 / shear bond strength / thermocycling / human dentin / etching
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-458 Persistent Identifier (URN)
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Adhäsive Haftung konventioneller und laserbehandelter humaner Dentin Präparate im Vergleich - Part B: System Panavia F 2.0, Kuraray [1.98 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel: Ziel der Studie war es den adhäsiven Verbund von konventionell bzw. laserpräpariertem (Waterlase MD* - Er, Cr: YSGG) humanen Dentin zu Keramik nach Befestigung mit dem adhäsiven System Panavia* F 2.0, Kuraray durch Scherversuche zu prüfen. Die Klinische Konsequenz dieser Studie ist es, dem Patienten eine empfehlenswerte Alternativmethode zur konventionellen Präparation zur Verfügung stellen zu können. Durch die adäquate Wahl des Adhäsiv Systems einerseits und der geeigneten Lasereinstellungen andererseits soll ein dauerhafter Halt von keramischen Restaurationen oder Kompositmaterialien an Dentin gewährleistet werden.

Material und Methodik: Im Rahmen einer größer angelegten Studie (durchgeführt an der BGZMK durch Ass. Prof. DDr. Barbara Cvikl und Mag.

Dr. Alexander Franz) wurden nach Einwilligung der Ethikkommission und der Patienten extrahierte Weisheitszähne zu 45 Dentinscheibchen verarbeitet. Die gewonnenen und präparierten (mittels Schleifkörper bzw.

Laser) Prüfkörper wurden nach Herstellerangaben des Systems Panavia* F 2.0, Kuraray auf Cerec®- Keramikblöcke geklebt und nach durchgeführtem Thermocycling (10.000 Zyklen) mittels Scherversuchen mit einem Vorschub von 0,8mm/min auf den adhäsiven Verbund getestet. In Folge wurden die Bruchstücke hinsichtlich des Bruchverhaltens (adhäsiv, kohäsiv, gemischt) an beiden Bruchflächen untersucht.

Ergebnisse: In der vorliegenden Studie zeigten die laserpräparierten und zusätzlich geätzten Dentinplättchen signifikant bessere Haftwerte im Vergleich sowohl zu den konventionell, als auch zu den nur laserpräparierten Prüfkörpern. Zwischen den anderen Gruppen ergab sich kein signifikanter Unterschied. Es zeigten sich jedoch tendenziell höhere Abzugskräfte auf Seiten des Lasers.

Schlussfolgerung: Der Laser bietet eine gleichwertige Alternative zur konventionellen Präparation, wobei bei der gemeinsamen Verwendung des Systems Panavia* F 2.0, Kuraray die zusätzliche Konditionierung empfehlenswert ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim: The aim of this study was to examine the adhesive compound of the adhesive system Panavia* F 2.0, Kuraray on conventionally or laser prepared(Waterlase MD* - Er, Cr: YSGG) human dentin due to shear strength tests. The clinical consequence is to provide a recommendable alternative cavity preparing technique by selecting an adequate adhesive system on the one hand and a suitable laser setting on the other hand.

Furthermore the stability on a ceramic restoration as well as the adhesion of a composite reconstruction should be ensured.

Methods: As part of a wider study (conducted by the BGZMK by Ass. Prof.

DDr. Barbara Cvikl and Mag. Dr. Alexander Franz) extracted wisdom teeth were gathered, after obtaining consent of the patients and the ethics committee. Then the teeth were processed with a precision saw to forty-five dentin slices. The gained dentin discs have been prepared by laser or conventionally and subsequently attached on Cerec®- blocks with the system Panavia* F 2.0, Kuraray. After undergoing thermo cycling for 10.000 cycles the adhesive bond strength has been tested with a universal testing machine (0,8mm per min). Moreover the specimens were analyzed to assess the fracture behaviour (cohesive, adhesive or mixed) on both fractured surfaces.

Results: In the present study the laser-prepared and additionally etched dentin discs showed significantly better adhesion values compared to both the conventional and the only laser prepared specimens. In addition there was no significant difference between the other methods, although the laser tended to have higher withdrawal forces.

Conclusion: The laser provides an equivalent alternative to conventional preparation, whereby in the use of the system Panavia* F 2.0, Kuraray the additional etching is recommended.