Titelaufnahme

Titel
Frühwarnsymptome und Copingstrategien bei Patienten mit bipolaren Störungen : Entwicklung und psychometrische Prüfung von vier Testmodulen zur Erfassung und Quantifizierung im Rahmen der Wiener Kognitiv-Psychoedukation / eingereicht von Beatrix Breit-Gabauer
Verfasser / VerfasserinBreit-Gabauer, Beatrix
Begutachter / BegutachterinLenz, Gerhard
Erschienen2010
Umfang78 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Abstract dt., engl.
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Bipolare Störung / Copingstrategien / Fragebogen / Kategorisierungsschemata / Früherkennung / Patientenschulung / Prävention / Psychoedukation
Schlagwörter (EN)Bipolar affective disorders / Coping with depression course / Questionnaire / Routines for classification of categories / Early warnings (Prodromes) / Patientś teaching / Prevention / Psychoeducation
Schlagwörter (GND)Manisch-depressive Krankheit / Frühwarnsystem / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-2560 Persistent Identifier (URN)
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Frühwarnsymptome und Copingstrategien bei Patienten mit bipolaren Störungen [0.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Schlüsselwörter Bipolare Störung, Copingstrategien, Fragebogen, Kategorisierungsschemata, Früherkennung, Patientenschulung, Prävention, Psychoedukation Hintergrund Zentrales Anliegen dieser Arbeit war die Sammlung von Items und die Entwicklung von Kategorien um Prodromalsymptome und Copingstrategien bei Bipolar Affektiven Störungen zu erfassen. Die praktischen Vorteile eines solchen Instrumentes sind die bessere Einschätzbarkeit der Kenntnisse und Fertigkeiten von Patienten, um eine sich ankündigende Episode frühzeitig zu erkennen und adäquate Copingstrategien zu entwickeln, sowie die Verlaufskontrolle (Treatmentmeasurement). Methodik 94 Patienten mit der ICD-10 Diagnose Bipolare Affektive Störung, die an einer Studie zur kognitiven-psychoedukativen Therapie bei Bipolaren Störungen als Zusatz zu einer laufenden Phasenprophylaxe teilgenommen hatten, wurden mit einem Interview zu vier Modulen untersucht: Die von Patienten berichteten Frühwarnsymptome und Copingstrategien bei Manie und Depression wurden auf einer Itemebene gesammelt und Kategorien gebildet. Dieser Vorgang wurde durch zwei Untersucher evaluiert. Ergebnis Die Interraterreliabilität zur Klassifikation von Kategorien als Vorstufe für die Entwicklung eines Fragebogens war sehr gut (Kappa-Werte zwischen 0,66 und 1,00). Es konnten Markeritems für alle vier Domänen (Frühwarnsymptome für Manie und Depression, Copingstrategien bei Manie und Depression) identifiziert werden.

Schlussfolgerungen Die gefundenen Items und Kategorien können die Basis für die Entwicklung eines Fragebogens sein, um die Vorher- Nachhereinschätzung von Frühwarnsymptomen und Copingstrategien als Teil einer kognitiv-psychoedukativen Intervention zu evaluieren.

Zusammenfassung (Englisch)

Key Words Bipolar affective disorders, Coping with depression course, Questionnaire, Routines for classification of categories, Early warnings (Prodromes), Patients teaching, Prevention, Psychoeducation Background Central aim of this paper is to collect items and develop categories for recording of prodromes and coping strategies in bipolar affective disorders. Practical utilities of such an instrument are better estimation of patient`s knowledge and skills to early recognize a rising episode and to develop appropriate coping strategies and treatment measurement.

Methods 94 patients with ICD-10 Bipolar Affective Disorder, who were participating in a study on CBT in bipolar disorder as an adjunct to ongoing pharmacotherapy were examined using a four-module structured interview: prodromes and coping strategies reported by patients were collected as items and categories were established. This process was evaluated by 2 raters.

Results Interrater-reliability for classification of categories as an initial stage of development for a questionnaire was sufficient (Kappa-values between 0,66 to 1,00). Marker items for all 4 domains (prodromes of mania and depression, coping strategies in mania and depression) could be identified.

Conclusions Items and categories found in the study can be the basis for the development of a questionnaire to evaluate the pre/post-assessment of prodromes and coping strategies as part of a cognitive-psychoeducative intervention.