Titelaufnahme

Titel
Osteopathie und Kieferorthopädie / eingereicht von Romana Klaus
Verfasser / VerfasserinKlaus, Romana
Begutachter / BegutachterinFreudenthaler, Josef
Erschienen2008
Umfang107 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Osteopathie / Kieferorthopädie / Zahnmedizin / Cranio-sacrale Osteopathie / Articulatio temporomandibularis / Andrew Taylor Still / John Upledger
Schlagwörter (EN)osteopathy / orthodontics / dentistry / cranio-sacrale osteopathy / articulatio temporomandibulare / Andrew Taylor Still / John Upledger
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-4286 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Osteopathie und Kieferorthopädie [4.54 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der klinische Alltag zeigt, dass immer mehr Patienten unterstützend zur kieferorthopädischen Therapie osteopathische Leistungen in Anspruch nehmen. Diese Tatsache war Anlass sich im Rahmen einer Diplomarbeit genauer mit der Thematik auseinander zu setzten. Das Wissen über Osteopathie scheint in ärztlichen Kreisen als nicht wirklich weit verbreitet.

Ziele der vorliegenden Arbeit waren: 1) Die Osteopathie als eigenes Fachgebiet vorzustellen.

2) Die Wirkweise der Osteopathie ansatzweise zu klären.

3) Die Frage zu klären, ob die Osteopathie als adjuvante Therapieform zur Kieferorthopädie gesehen werden kann.

Eine Literaturrecherche ergab vorerst eine Übersicht über die Osteopathie und es wurde versucht Fragen wie, "Was ist Osteopathie?", "Wie wird sie angewendet?" zu beantworten.

Speziell zur Thematik Kieferorthopädie in Zusammenhang mit Osteopathie war keine Literatur zu finden. Im Weiteren wurde ein Fragebogen gestaltet und an 116 Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Osteopathie geschickt. Dieser sollte Auskunft darüber geben, ob und bei welchen Zahn-/ Kieferfehlstellungen Osteopathen behandeln, welche Therapietechnik sie dafür verwenden und wie viele Sitzungen benötigt werden.

Nach einer vierzehntägigen Beantwortungsfrist wurden 43 Fragebögen ausgewertet. 40 Befragte bieten in ihrer Ordination osteopathische Techniken zur Behandlung von jeglichen Zahn-/ Kieferfehlstellungen an.

39 Osteopathen verwenden dafür vor allem Cranio- Sacrale Techniken.

34,88% der Osteopathen therapieren in Zusammenarbeit mit einem Zahnarzt.

Die Mehrheit der Therapeuten benötigt circa sechs bis zehn Sitzungen zur Therapie.

Die osteopathische Medizin in Zusammenarbeit mit der Kieferorthopädie ist jung und neu in Österreich. Dies wird dadurch deutlich, dass 17 der befragten Osteopathen erst bis zu 10 Patienten mit Zahn-/ Kieferfehlstellungen behandelt haben. Mit Hilfe einer klinischen Studie könnte man vielleicht darstellen, dass die Osteopathie eventuell eine erfolgreiche Ergänzung zur Kieferorthopädie ist, um die kieferorthopädischen Ziele schneller und effizienter zu erreichen.

Zusammenfassung (Englisch)

The daily orthodontic work is seeing an increasing number of patients claiming osteopathy as a support to orthodontic therapy. This was the reason why I decided to reflect and analyse this matter. The knowledge about ostheopathy seems to be limited in Austrian medicine.

The aim of this thesis was to investigate the relations between ostheopathy and orthodontic in therms of introducing osteopathy, explaining osteopathic methods and studiing synergetic effects. At first a small insight into osteopathy was given by literature research and questions like, "What is osteopathy?" and "How do you use osteopathy?" were answered. Particularly, in the field of orthodontics in connection with osteopathy, no literature was to be found.

Furthermore, a questionnaire was sent to 116 members of the Austrian board of osteopathy The questionnaire should clarifiing which kind of techniques osteopathic doctors use to treat teeth malpositions.

43 questionnaires were returned. 40 are offering osteopathic techniques for any teeth or jaw malpositions. 39 osteopthic doctors particularly use cranio-sacrale techniques. 34.88% of the osteopathic doctors are cooperating together with a dentist. Most therapists require about six to ten meetings for their therapy.

The osteopathic therapy in cooperation with orthodontics is an oncoming phenomen in Austria. This could be the explaination, that 17 of the questionned osteopthic doctors have treated 10 patients with teeth/jaw malpositions. With the support of a clinical study one could maybe constitute that osteopthy is possibly a successful supplement to orthodontics in order to achieve orthodontic goals in a faster and more efficient way.