Titelaufnahme

Titel
Grundlagen der klinisch angewandten Kavitätendesinfektion im Rahmen der konservierenden Zahnheilkunde, mittels konventioneller und innovativen Desinfektionsarten, zur Vermeidung von Rezidivbildung an restaurierten Zähnen. / eingereicht von Michael Mathe
Verfasser / VerfasserinMathe, Michael
Begutachter / BegutachterinMoritz, Andreas
Erschienen2008
Umfang67 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Alkohol / Wasserstoffperoxid / Akazid / Desinfektion / Kavität / Bakterien
Schlagwörter (EN)alcohol / hydrogen peroxide / akacid / disinfection / cavity / bacteria
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-2734 Persistent Identifier (URN)
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Grundlagen der klinisch angewandten Kavitätendesinfektion im Rahmen der konservierenden Zahnheilkunde, mittels konventioneller und innovativen Desinfektionsarten, zur Vermeidung von Rezidivbildung an restaurierten Zähnen. [0.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung:

Ziel dieser Arbeit war es, einen Beitrag zur nach wie vor bestehenden Diskussion über die Notwendigkeit der Desinfektion von Kavitäten zu leisten. Zu diesem Zweck wurden von Patienten, welche einer konservierenden Sanierung bedurften, Dentinproben aus deren Kavitäten entnommen.

Insgesamt wurde von 66 Kavitäten nach klinisch optischer und taktiler Kontrolle mittels Exkavators Dentinmaterial entnommen. Die Kavität wurde mit einem der zu untersuchenden Desinfektionsmitteln wie Alkohol, Wasserstoffperoxid und Akazid desinfiziert. Anschließend wurde nochmals exkaviert, und das Probenmaterial wurde zur bakteriologischen Auswertung kultiviert. Die Kulturen wurden mit CFU pro Probe ausgezählt und quantifiziert. Die Proben von Alkohol, Wasserstoffperoxid und Akazid wurden in Gruppen zusammengefasst. In der ersten Gruppe war kein bakterielles Wachstum vor und nach Applikation des Desinfektionsmittels darstellt. Die zweite Gruppe zeigte bakterielles Wachstum vor und nach Desinfektion, und die dritte Gruppe stellt bakterielles Wachstum vor Desinfektion und kein Wachstum nach Desinfektion dar.

In sieben Proben von Alkohol und Akazid waren vor und nach Desinfektion kein Wachstum vorhanden, sowie drei von Wasserstoffperoxid. Bei dreizehn Proben von Alkohol, zehn Proben von H2O2 und fünf Proben von Akazid, bei welchen vor der Desinfektion ein Wachstum nachgewiesen werden konnte, wurde auch nach der Desinfektion ein bakterielles Wachstum beobachtet.

Bei Alkohol und Wasserstoffperoxid lagen die Werte bei >100 CFU pro Probe, bei Akazid bei 10-40 CFU pro Probe. Signifikant war das Ergebnis der Proben in der Gruppe Wachstum vor der Desinfektion und kein Wachstum nach der Desinfektion. In fünf Proben von Alkohol, drei in Wasserstoffperoxid und in dreizehn Proben mit Akazid konnte nach der Desinfektion kein Wachstum mehr festgestellt werden. Akazid konnte die geringste Anzahl besiedelter Kavitäten und die meisten Präparationen ohne bakterielles Wachstum vorweisen Die Desinfektion mit Alkohol erbrachte in 20% der Proben eine Keimfreiheit. Wasserstoffperoxid hinterließ in 19% der Proben keine lebensfähigen Mikroorganismen mehr. Als signifikante Messgröße zeigte sich aber, dass in 52% der Proben, welche mit Akazid gereinigt wurden, keine messbaren Spuren von lebensfähigen Mikroorganismen vorzufinden waren. Diese Substanz gibt dem Behandler ein wirkungsvolles Mittel im Kampf gegen bakterielle Wiederbesiedelung und den Verlust der Restauration in die Hand.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract:

This clinical trial was made to achieve an aim in the discussion about desinfection of cavities. For this purpose we extract samples of dentine from patients which require rehabilitation measures.

In the main sixtysix cavities were checked optical and tactile after preparation. After this procedure samples of dentine were extractet. The cavities were fumigated with alcohol, hydrogen peroxide or akacid and a second extraction of dentine samples were taken. After this procedure the samples were cultured for bacterial evaluation, and counted out with CFU/sample.

Three categories were build for the evaluation. The first category was no grow before and no grow after desinfection. The second category was grow before desinfection and as well after desinfection. The third category was grow before and no grow after desinfektion.

Seven samples of alcohol and akacid were now growing of bacteria. At three samples of hydrogen peroxide was also no grow.

At the second category with grow before and grow after desinfection thirdteen samples of alcohol, ten samples of hydrogen peroxide and just five samples of akacid showed bacterial increase. At alcohol and hydrogen peroxide the findings were > 100 CFU per sample. Akacid showed 10-40 CFU per sample.

The most importent evidence of this clinical trial tells the third category. Grow bevor and no grow after desinfetion give five samples from alcohol, three samples hydrogen peroxide and thirdteen samples from akacid.

Akacid showed the least grow in the second category and the most cavities without bacterial growing in the last category. This statement at percent tell us, that the samples which are cleaned with alcohol are at 20%, hydrogen peroxide at 19% and the outcome of Akacid with 52% without bacterial growing. This is a significant better result than alkohol and hydrogen peroxide can present.