Titelaufnahme

Titel
Zehn-Jahres-Untersuchung der Langlebigkeit von Komposit-Füllungen im Seitenzahnbereich - Datenauswertung der ersten zwei Jahre / eingereicht von Aleksandar Joldzic
VerfasserJoldzic, Aleksandar
Begutachter / BegutachterinSchedle, Andreas
Erschienen2012
Umfang84 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Komposit / Seitenzahnbereich / Klasse I / Klasse II / Höckerüberdeckung / klinische Studie / Kompositfüllungen / USPHS Kriterien / Ormocer / Bis-GMA
Schlagwörter (EN)clinical trial / posterior teeth / class I / class II / cuspal-coverage / USPHS criteria / ormocer / bis-gma / composite filling / composite restoration
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-6559 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Zehn-Jahres-Untersuchung der Langlebigkeit von Komposit-Füllungen im Seitenzahnbereich - Datenauswertung der ersten zwei Jahre [1.58 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zielsetzung:

Das Ziel dieser Untersuchung war die Auswertung der 2-Jahres-Ergebnisse einer kontrollierten, prospektiven, longitudinalen, randomisierten, einfach verblindeten Studie zur Langlebigkeit von Ormocer-basierten und Bis-GMA-basierten Komposit-Füllungen im Seitenzahnbereich.

Material und Methoden:

Es wurden 1808 Komposit-Füllungen bei 456 Patienten im Jahr 2007 im Rahmen einer klinischen Studie von Zahnmedizin-StudentInnen verarbeitet.

Die verwendeten Materialien waren entweder Ceram X/Prime&Bond NT oder Tetric Ceram/Optibond Solo Plus. Die Komposit-Füllungen wurden jährlich einer klinischen Evaluation anhand modifizierter USPHS-Kriterien unterzogen.

Resultate:

Nach dem zweiten Jahr konnten 167 Patienten (36,1 %) evaluiert werden.

Damit konnten 337 Füllungen mit Ceram X und 356 Füllungen mit Tetric Ceram kontrolliert werden (n=693). Die Anzahl der Patienten mit ausschließlich fehlerfreien Füllungen lag bei insgesamt 80,84 % (n=135).

Nach dem 2. Recall waren 92,21 % der Füllungen (n=639) einwandfrei, 5,19 % (n=36) mussten erneuert und 0,43 % (n=3) mussten repariert werden. 9 Füllungen wurde kein Behandlungsstatus im Rahmen des Recalls zugewiesen.

Einen signifikanten Einfluss auf das Auftreten eines Fehlers hatten die Anzahl der behandelten Zähne pro Patient, die Ausdehnung der Füllung in mesio-distaler Richtung, die Zahnposition, eine vorangegangene Wurzelbehandlung, die Füllungsausdehnung "okklusal" im Vergleich zu "mo" und "od" und die Füllungsausdehnung nach bukkal. Keinen signifikanten Einfluss hatten die Variablen Alter, Geschlecht, Material und Höckerüberdeckung.

Schlussfolgerung:

Es konnte kein signifikanter Unterschied hinsichtlich der Fehler-Rate zwischen den beiden Komposit-Materialien Ceram X und Tetric Ceram nach zwei Jahren evaluiert werden. Eine vorangegangene Wurzelbehandlung und eine Ausdehnung der Füllung in mesio-distaler Richtung hatte einen negativen Einfluss auf die Fehler-Rate.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective:

The aim of this prospective study was to assess the long-term performance of two direct composite resins in posterior teeth placed in a randomized-controlled clinical trial. This study provides a survey of the results of the second year.

Patients and Methods:

A total of 1808 restorations were placed by students in stress-bearing class I and II cavities. The clinical evaluation was performed at baseline, after one year and after two years, using modified USPHS criteria. The restorations of each patient were performed either with Ceram X/Prime&Bond NT or Tetric Ceram/ Optibond Solo Plus. Further recalls are planned each year.

Results:

After two years 167 patients (recall rate of 36,1 %) had been evaluated.

337 fillings with Ceram X and 356 with Tetric Ceram were available for evaluation (n=693).

The number of patients with accurate fillings was 135 (80,84 %). After two years 92,21 % composite resins were without failures, 5,19 % (n=36) had to be exchanged and 0,43 % (n=3) had to be repaired. Most of the failures were associated with marginal integrity/integrity of the filling. A significant influence on the occurrence of a failure was found for the number of treated teeth per patient, the mesio-distal extension of the restoration, previous root canal treatmant, the bucco-lingual extension and the tooth position. When a general failure was defined, gender, age of the patient, material and cuspal-coverage did not yield significant results.. Conclusions:

In a group of class I and II restorations there was no significant difference in failure rates between ormocer-based and bis-GMA-based restorative systems after two years. A previous root canal treatment and a mesio-distal extension of the restoration had a negative influence on the failure rate.