Titelaufnahme

Titel
Myeloid Stat3 promotes formation of colitis-associated colorectal cancer in mice / Paulina Pathria
Verfasser / VerfasserinPathria, Paulina
Begutachter / BegutachterinEferl, Robert
Erschienen2015
Umfang119 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
Quelle der Aufnahme
Wird erscheinen in: Myeloid STAT3 promotes formation of colitis-associated colorectal cancer in mice. 2015, Oncoimmunology
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Tumorstroma / Tumormikroumgebung / Immunüberwachung / Immuneditierung
Schlagwörter (EN)tumor stroma / tumor microenvironment / immune surveillance / immunoediting
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-4047 Persistent Identifier (URN)
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Myeloid Stat3 promotes formation of colitis-associated colorectal cancer in mice [6.03 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Myeloische Zellen mit einer Deletion von Stat3 fördern anti - Tumor - Antworten von NK- und T-Zellen, aber es ist noch nicht bekannt, ob dieser "Crosstalk" die Entstehung von körpereigenen Tumoren beeinflusst. Wir haben Stat3 in murinen myeloischen Zellen deletiert (STAT3dm) und den Effekt auf die Entwicklung von körpereigenen kolorektalen Tumoren (CRCs) untersucht. Die Bildung von Azoxymethane/Dextransulfate (AOM/DSS)-induzierten kolorektalen Tumoren war in STAT3dm Mäusen starkt reduziert. Genexpressionsanalysen zeigten eine starke Aktivierung von T-Zellen im Stroma von STAT3dm CRCs. Weiters konnten STAT3dm Mäuse das Wachstum von transplantierten MC38 kolorektalen Tumorzellen, die bekannterweise von T-Zellen getötet werden, besser kontrollieren. Aus diesen Daten können wir schliessen, dass myeloische Zellen ohne Stat3 die Bildung von kolorektalen Tumoren hauptsächlich durch "Cross-activation" von T-Zellen kontrollieren.

Interessanterweiser zeigten die wenigen CRCs, die in STAT3dm Mäusen entstehen, eine erhöhte Stromalisierung bei gleicher Tumorgrösse. Dies weist darauf hin, dass diese Tumore Wege gefunden haben, der gesteigerten "Tumor Surveillance" zu entkommen. Weiters konnten wir feststellen, dass der Stat3 Signalweg in CRCs von STAT3dm Mäusen konstitutiv aktiviert ist. Die Aktivierung von Stat3 ist in einem Mechanismus, der "Immune evasion" genannt wird, impliziert und stellt ein mögliches Target zur Vorbeugung von Tumorrezidiven dar.

Zusammenfassung (Englisch)

Deletion of Stat3 in myeloid cells induces anti-tumor activities of NK and T cells, interfering with tumor growth and metastasis. To investigate the effect of myeloid Stat3 ablation in autochtonous tumors, we used the Stat3 Lysm-Cre mouse model to generate STAT3dm mice and induced colitis associated colorectal cancer (CRC) employing the Azoxymethane/Dextransulfate (AOM/DSS) protocol. In STAT3dm mice, the formation of AOM/DSS-induced CRCs was strongly reduced compared to STAT3wt control mice. Gene expression profiling showed strong induction of T cell activities in the tumormicroenvironment (TME) of STAT3dm tumors. Also the growth of transplanted MC38 adenocarcinoma cells, which is controlled in a T cell-dependent manner, was reduced in STAT3dm host mice. These data suggest that myeloid cells devoid of Stat3 supress CRC formation through cross activation of T cells. Notably, the few AOM/DSS-induced CRCs that formed in STAT3dm mice displayed increased stromalization but had a similar size as tumors formed in STAT3wt mice.

This indicates that CRCs in STAT3dm mice have developed mechanisms to escape enhanced tumor immune surveillance. Moreover, CRCs in STAT3dm mice displayed upregulation of Stat3 signaling, a known mechanism of immune evasion. Targeting Stat3 might be a valuable therapeutic strategy to prevent tumor relapse.