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Titel
Volumetrische Bestimmung des Knochenangebotes vor und nach Sinuslift-Operation mittels Computertomographie / eingereicht von Kimia Kalhori
Verfasser / VerfasserinKalhori, Kimia
Begutachter / BegutachterinFürst, Gabor
Erschienen2008
Umfang75 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Volumen / Bestimmung / Knochenangebot / Sinuslift / CT
Schlagwörter (EN)volume / determination / bone offer / sinus lift / computer tomography
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-6413 Persistent Identifier (URN)
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Volumetrische Bestimmung des Knochenangebotes vor und nach Sinuslift-Operation mittels Computertomographie [2.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZUSAMMENFASSUNG Zahnlücken werden auch im Oberkiefer immer häufiger mit Implantaten versorgt. Der verbliebene Alveolarknochen des Oberkiefers muss in ausreichender Menge vorhanden sein um den Implantaten einen ausreichenden Halt zu bieten. In Fällen wo diese Voraussetzung nicht gegeben ist, hat sich die Augmentation des Kieferhöhlenbodens als präimplantologische Maßnahme etabliert. Wie viel Knochensubstanz für eine Implantation tatsächlich vorhanden ist, kann unter anderem mittels Computertomographie untersucht werden.

Die vorliegende prospektive Studie befasst sich mit der Analyse der Veränderungen denen das Augmentationsareal von Sinusbodenelevationen in einer Zeitspanne von bis zu zwei Jahren nach der Operation ausgesetzt ist. Zu diesem Zweck wurden insgesamt 22 augmentierte Kieferhöhlen von zwölf Patienten mittels Computertomographie vermessen.

Das Augmentatsmaterial bestand aus einer Kombination von gezüchteten autologen Knochenzellen und einem xenogenen Ersatzmaterial (Bio-Oss®). Die autologen Knochenzellen wurden an verschiedenen Stellen (intraoral oder aus dem Beckenkamm) entnommen.

Die Patienten wurden vor der Sinusliftoperation (CT0), nach erfolgtem Sinuslift (CT1),nach der Implantation (CT2), sowie nach der Freilegung der Implantate für die prothetische Versorgung (CT3) einer computertomographischen Untersuchung unterzogen. Um die Veränderungen objektiviert beschreiben zu können, wurde zu diesen Zeitpunkten das Volumen des Augmentatareals und dessen Höhe quantifiziert.

Es war eine deutliche Verkleinerung des Augmentatareals zwischen den Untersuchungszeitpunkten nachweisbar. So verringerte sich das durchschnittliche Volumen des Sinuslifts von 2289 mm zum Zeitpunkt CT1 auf 1586 mm zum Zeitpunkt CT2 und auf 1272 mm zum Zeitpunkt CT3. Dies entspricht einer Abnahme um insgesamt 44,4%.

Die Mittlere Höhe sank von 14,7mm (CT1) auf 13,6mm (CT2) und schließlich auf 11,8 mm. Die Gesamtabnahme betrug somit 19,7 %.

Das Geschlecht sowie die Entnahmestelle des Knochenmaterials für die Züchtung derKnochenzellen hatten keinen nachweisbaren Einfluss auf den Abbau des Augmentates.

Ältere Menschen wiesen allerdings stärkere Verluste in der Augmentathöhe auf.

Trotz der feststellbaren starken Verluste in Volumen und Höhe war das Knochenlager für die Implantation über den Beobachtungszeitraum in allen Fällen ausreichend.

Zusammenfassung (Englisch)

ABSTRACT Tooth gaps even in the maxilla are increasingly often treated with implants. The availability of sufficient bone material is a requirement for implantation. In cases when there is not enough bone available to lend stability to implants, a sinus lift is the preferential treatment. The amount of existing bone actually existing, can be examined by computed tomography.

This retrospective study examines the alterations of sinus lift areas in a period of a maximally two years after surgery.

In the present work, a total number of 22 augmented maxillary sinuses of 12 patients were quantified using computed tomography.

The augmentation material consisted of a combination of culture-expanded autologous bone cells and a xenogenic bone substitute (Bio-Oss®). The bone cells were either sampled intraorally or from the iliac crest.

The patients were evaluated before sinus lift operation (CT0), after sinus lift (CT1), after implantation (CT2), and after uncovering the implants for prosthetic rehabilitation (CT3)using computed tomography.

In order to describe the alterations objectively, the volume and height of the augmented area was measured at any of these given time points.

A distinct decrease of the augmented area over time could be detected.

The volume of the Sinuslift declined from 2289 mm at CT1 to 1586 mm at CT2 and to 1272 mm at CT3. This equals a reduction of 44,4%.

The average height dropped from 14.7 mm (CT1) to 13.6 (CT2) and eventually to 11.8mm (CT3). The total reduction was therefore 19.7%.

Sex and origin of bone cells had no detectable influence on the decrease of the augmented area. Older individuals however, showed greater losses than younger persons.

Despite the obvious reduction, the available bone volume was sufficient for implantation, for the whole time range covered by this investigation.