Titelaufnahme

Titel
Die Verwendung des Oral Health Impact Profile in der Implantologie / eingereicht von Sandra Peck
Verfasser / VerfasserinPeck, Sandra
Begutachter / BegutachterinPommer, Bernhard
Erschienen2014
Umfang102 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)OHIP / Lebensqualität / Fragebogen / Implantat / Prothese / Zahnmedizin
Schlagwörter (EN)OHIP / quality of life / questionnaire / implant / prosthesis / dentistry
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1618 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Verwendung des Oral Health Impact Profile in der Implantologie [0.91 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Oral Health Impact Profile (OHIP) ist ein Fragebogen zur Messung der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität (MLQ) eines Erwachsenen. Es wird in Studien der Zahnmedizin zur Bestimmung eines Behandlungserfolges eingesetzt.

Es ist derzeit das umfangreichste und meist benutze Instrument zur Messung der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität (MLQ).

Das OHIP wurde 1994 von Garry D. Slade und A. John Spencer in Australien entwickelt und ist weltweit wissenschaftlich anerkennt. Die originale Version umfasst 49 Fragen, welche in 7 Domänen aufgeteilt ist und mittels Ankreuzung einer Likert Skala mit 5 Antwortoptionen beantwortet wird. Die 7 Domänen mit je 7 Fragen beinhalten Aspekte der Funktionsfähigkeit von physischen, psychischen und sozialen Beschwerden.

Neben dieser Originalversion gibt es Versionen, die, spezifisch für die deutsche Bevölkerung, 4 zusätzliche Items beinhalten, dazu auch mehrere Kurzversionen.

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Verwendung des OHIP auf dem Gebiet der oralen Implantologie. Es wurden 58 Studien untersucht, 21 davon verwendeten die kurze Version OHIP 14, 9 Studien das OHIP 20, 19 Studien die volle Version des OHIP 49, 4 Studien nutzten die Version für zahnlose Patienten, das OHIP-Edent, 3 Studien verwendeten zur Auswertung zwei bis drei OHIP Versionen gleichzeitig und 2 Studien benutzen modifizierte OHIP Versionen.

Die Mehrheit der Erhebungen (70,69%) verwendete das OHIP bei zahnlosen Patienten, nur ein paar Studien untersuchten es bei Patienten mit Lückengebiss oder bei Nichtanlagen. Bei 48,28% der Studien wurden Kontrollgruppen eingesetzt, die restlichen 51,72% verglichen Behandlungsmethoden und 58,62% verglichen die Lebensqualität mittels OHIP vor Behandlungsbeginn und nach prothetischer Versorgung.

Zusammenfassung (Englisch)

The Oral Health Impact Factor (OHIP) is a questionnaire to measure the oral health-related quality of life (HRQoL) of an edult.

Studies in the dental medicine use it to purpose the treatment outcome.

The Oral Health Impact Profile (OHIP) is the most comprehensive and widely used instrument to measure oral health-related quality of life (OHQol).

It was developed 1994 by Garry D. Slade and A. John Spencer in Australia and has been international validated. The original version consists 49 items organized into 7 subscales and responses are based on a Likert scale with five answer options to mark with a cross.

The seven subscales with each 7 questions of them includes aspects like functional limitation, physical, psychological and social discomfort.

Besides this originally version there exists a german version, which has 4 items more and also several shortversions.

This diploma project dwells on the use oft the OHIP in the oral implantology.

58 studies were identified, 21 used the short version OHIP-14 (38%), 9 used the OHIP-20 (18%), 19 used the full version OHIP-49 (33%), 4 used the version of edentulous patients OHIP-EDENT (10%), 3 used 2 or 3 versions in one study, while modified OHIP versions were used in another 2 studies. The majority of investigations (70,69%) used the OHIP to assess OHQol in edentulous patients, while only few studies looked at partially edentulous patients or patients with tooth agenesis. 48,28% of the studies used a controlgroup, 51,72% compared between different treatments and 58,62% compared the quality of life pre- and post prosthesis treatment.