Titelaufnahme

Titel
Bulimia nervosa: Dentale Folgeschäden ermittelt anhand des BeWe-Indexes und die Auswirkungen einer manuellen Interaktion unter Zuhilfenahme einer Tiefziehfolie / eingereicht von Sophia Bernadette Irsigler
VerfasserIrsigler, Sophia Bernadette
Begutachter / BegutachterinPiehslinger, Eva ; Kotlarenko, Polina
Erschienen2016
Umfang82 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bulimie / Erbrechen / BeWe-Index / Erosion / Zahnschmelz / Pilotstudie / präventive Maßnahmen / Psychotherapie / Tiefziehfolie / Remineralisation
Schlagwörter (EN)bulimia nervosa / vomiting / BeWe-Index / erosion / enamel / pilot study / preventive measures / psychotherapeutic treatment / deep-drawn film / remineralisation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-814 Persistent Identifier (URN)
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Bulimia nervosa: Dentale Folgeschäden ermittelt anhand des BeWe-Indexes und die Auswirkungen einer manuellen Interaktion unter Zuhilfenahme einer Tiefziehfolie [2.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Pilotstudie wurde untersucht, in welcher Relation Zahnschäden von Bulimiepatienten zur Häufigkeit und Dauer des Erbrechens stehen, ob Zahnschäden durch präventive Maßnahmen hintangehalten werden können sowie, wie vielen Patienten es nicht bewusst ist, dass eine Essstörung eine psychische Erkrankung ist und diese dentale Folgeschäden verursachen kann. Der Einschluss in die Studie setzte ein Mindestalter von 18 Jahren, die psychotherapeutische Behandlung im sowhat sowhat von Essstörungen betroffen sind, dar. Ziel dieser Arbeit war die Etablierung der zahnmedizinischen Intervention als adjuvante Therapie bei Patienten mit Bulimia nervosa, damit irreversible Zahnschäden verhindert, präventive Maßnahmen gefördert, und die Motivation und Einsicht zur Behandlung erhöht werden. Vom sowhat überwiesen, wo die zahnmedizinische Intervention stattfand. Beim Ersttermin erfolgte das Ausfüllen von Fragebögen, die randomisierte Einteilung in Versuchsgruppe (VG) und Kontrollgruppe (KG), die schriftliche und mündliche Mitteilung von Verhaltensempfehlungen, das Abformen für Meistermodelle, sowie eine Fotodokumentation.

Der Fragebogen mögliche Folgeschäden durch häufiges Erbrechen Bescheid wissen, ob ihr Zahnarzt sie jemals auf die Erkrankung angesprochen und Maßnahmen vorgeschlagen hat sowie, ob die Patienten von sich aus von der Bulimie erzählt haben. Der Anamnesebogen der BGZMK diente der allgemeinmedizinischen Anamneseerhebung, doch wurde speziell Frage 19 gestellt. Es sollte beurteilt werden, ob und vor allem wie vielen Patienten es nicht bewusst ist, dass die ihnen gestellte Diagnose Bulimia nervosa eine psychische Erkrankung ist. Im Unterschied zur KG erhielt die VG für den Ober Paste Plus (CPP Schienenfragebogen zum Beantworten. Mithilfe des Schienenfragebogens sollte beurteilt werden, ob und wie oft die Schiene beim Erbrechen zum Schutz oder zur Remineralisierung der Zähne in Kombination mit der Paste angewendet wurde und ob sie als hilfreich empfunden wurde.

Das Kollektiv der KG und VG war während der Studie weiterhin in psychotherapeutischer Behandlung im sowhat an der Zahnklinik informiert. Zusätzlich wurden eine fortlaufende Fotodokumentation sowie Abformungen des Ober Nach einem, drei und sechs Monaten, in dieser Arbeit auch bezeichnet als t1, t2 und t3, wurden alle Patienten der Studie wieder einbestellt. In Form eines Interviews wurde erhoben wie oft sie gegenwärtig erbrechen, anhand des eigenen Modells wurden die Folgeschäden visuell dargestellt und die Frauen der VG erhielten zusätzlich den Schienenfragebogen. An 58 Hartgipsmodellen und mithilfe der individuellen Fotodokumentation wurde der Basic Erosive Die Ergebnisse zeigten einen statistisch nachweisbaren Zusammenhang zwischen der Häufigkeit des Erbrechens und den Werten des BeWe des Erbrechens steigt auch der BeWe BeWe Des Weiteren ließen sich keine Unterschiede in der Änderung der Erbrechenshäufigkeit zwischen den Gruppen mit und ohne Schienenanwendung nachweisen, lediglich bei der Änderung von t1 nach t3 zeigte sich in der VG eine Tendenz, allerdings nicht in die gewünschte Richtung.

Die Auswertungen des Anamnesebogens veranschaulichen, dass sich weniger als die Hälfte der Patienten im Klaren darüber ist, dass ihre Erkrankung eine Psychische ist. Als statistische Auswertungsverfahren wurden Häufigkeiten, die Korrelation nach Spearman, der Mann Es ist klar zu erkennen, dass Bedarf an frühzeitiger zahnmedizinischer Hilfestellung bei Betroffenen der Bulimie vorhanden ist, jedoch wäre eine größere Fallzahl von Vorteil, um signifikante Ergebnisse nachweisen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

The present pilot study investigated three major issues. First, it was determined whether the tooth damage of patients diagnosed with bulimia nervosa was related to the frequency and duration of the emesis. The second question under discussion was whether the tooth damage can be avoided by preventive measures. Last, the current study determined to what extent the patients depicted an awareness of bulimia nervosa being a mental problem and its capability to cause secondary dental damage.

The requirements for the participation in the study were a minimum age of 18 years, psychotherapeutic treatment in the sowhat nervosa. The major aim of this study was to establish the dental intervention as an adjunctive therapy in patients diagnosed with bulimia nervosa to avoid irreversible dental damage and to promote preventative measures. Furthermore, the study aimed at enhancing the patients nervosa and their motivation to seek a corresponding treatment.

The initial investigation visit took place at the Bernhard included the following steps: the reading and answering of several questionnaires, the randomization of patients to the control versus the experimental groups, providing instructions for recommended behavior, the shaping of dental model casts and a photo documentation. The questionnaire whether the patients have any knowledge about secondary damage induced by frequent regurgitation, whether their dentist had ever addressed their illness and had suggested any actions and as well as whether the patients told someone about the disease themselves. In contrast to the control group the experimental group received deep so called Moreover, at intervals splint vomiting the splints were used in combination with the paste as a protection or as a remineralisation measure and to what extent these techniques were useful. Similar to the experimental group, the control group was introduced into the adequate behavior regarding vomiting and continued psychotherapy throughout the whole study.

Moreover, photos were taken and dental study model casts were manufactured. One, three and six months thereafter, also referred to as t1, t2 and t3 in this study, all patients came again to be interviewed about their vomiting behavior between the visits.

Furthermore, a model cast was manufactured to have a look at the secondary damage. The experimental group additionally received the splint The Basic casts as well as individual photo On the basis of the BGZMK investigated to what extent the study sample was aware of the fact that bulimia nervosa constitutes a mental illness. Accordingly, a special focus was put on question number 19, which said Statistical analyses were conducted using Spearman correlations, Mann well as Wilcoxon tests.

Interestingly, the current results implied a significant positive correlation between the BeWe the control and the experimental groups, no significant difference was indicated. Yet, it should not be underestimated that group differences changed by trend when comparing t1 to t3. Still no precise conclusions can be drawn.

In terms of the awareness to be suffering from a mental illness, 48.4 % of the investigated women agreed to question number 19 in the BGZMK of the sample size.

In conclusion, we found that the current question under discussion is of high importance. However, in order to be able to verify the results future studies with a higher sample size will be needed.