Titelaufnahme

Titel
Anforderung an die Luftqualität bei oralen Implantaten / eingereicht von Julia Liska
VerfasserLiska, Julia
Begutachter / BegutachterinStauffer, Fritz
Erschienen2008
Umfang81 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Hygiene / Implantat / Luftqualität / Instrument / Knochen / ÖNORM / orale Chirurgie / Augmentation
Schlagwörter (EN)hygiene / implant / air quality / instrument / bone / ÖNORM / oral surgery / augmentation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-575 Persistent Identifier (URN)
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Anforderung an die Luftqualität bei oralen Implantaten [0.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Fragestellung: Entsprechend der ÖNORM H 6020 könnte bei allen Eingriffen am Knochen eine Operationsschutzzone H1 (turbulenzarme Verdrängungsströmung) gefordert werden. Da sich diese neue Richtlinie auf Eingriffe am Knochen ohne Unterscheidung der Lokalisation und auch auf jede Art von Implantation bezieht, müsste sie auch in der zahnmedizinischen Chirurgie zu tragen kommen. Die Fragestellung hinter dieser Arbeit, war: Welche Rolle spielt die Luftqualität im Operationsbereich bei Implantationen und Augmentationen? Material und Methode: Die Daten zu dieser Arbeit wurden an der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik Wien erhoben. Es wurden zwei Arten von Datenbögen erstellt und anschließend wurden 19 Patienten bei Implantationen und 15 Patienten bei Augmentationen beobachtet. Es wurde untersucht, ob es Instrument gibt, welche bei der jeweiligen Operation, sowohl zur Mundschleimhaut als auch zum Knochen des Patienten Kontakt haben. Ergebnisse: Die Ergebnisse haben gezeigt, dass bei jedem der beobachteten Eingriffe eine Verunreinigung der Instrumente mit eigenen oralen Keimen vorkommt. Bei jedem der beobachteten Eingriffe, sowohl bei allen Implantationen, als auch bei allen Augmentationen, hatte mindestens eines der Instrumente Kontakt mit Schleimhaut und Knochen des Patienten. Konklusion: Die Maßnahmen zur Asepsis scheinen einen großen Einfluss zur Vermeidung von postoperativen Infektionen zu haben. Ein "ultraclean air system" hat jedoch allen Anscheins nach bei Implantationen und Augmentation im oralen Bereich keinen entscheidenden Einfluss.

Zusammenfassung (Englisch)

Aims and objectives: According to ÖNORM H 6020 an ultra-clean air system (H1 area) is required at all implantations and all surgeries where bone is handled without distinguishing between localization. The new ÖNORM H 6020 also might be meaningful for dental surgery. The question is: Does the quality of the air in the operation area influence the success rate of implantations and augmentations? Background: The study included 19 patients with dental implantations and 15 patients undergoing augmentations at Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik in Vienna.

It was evaluated, if there were any surgical instruments that made contact with the mucosa and with the bone of the patient during the surgery.

Results: There was a contamination of the surgical instruments with the patients own oral microorganisms at all surgeries included in the study.

In every implantation and in every augmentation, there was at least one surgical instrument that made contact with the patients' mucosa and also with the patients' bone.

Conclusion: It seems that measures of asepsis have a wide influence to reduce post-operative infections. An ultra-clean air system appears to exert no momentous influence on post-operative infections at implantations and augmentations.