Titelaufnahme

Titel
Endodontische Therapienotwendigkeit bei Rauchern - eine kontrollierte, randomisierte Studie / eingereicht von Audrey Bernard
VerfasserBernard, Audrey
Begutachter / BegutachterinMoritz, Andreas
Erschienen2008
Umfang55 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Endodontie / Raucher / apikale Parodontitis / randomisierte Studie / Wien / kontrollierte Studie
Schlagwörter (EN)endodontic / smoker / apikal periodontitis / randomized study / Vienna / controlled study
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-2090 Persistent Identifier (URN)
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Endodontische Therapienotwendigkeit bei Rauchern - eine kontrollierte, randomisierte Studie [0.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Ziel der Arbeit war es zu untersuchen, ob bei Rauchern eine höhere Notwendigkeit endodontischer Therapie als bei Nichtrauchern besteht oder nicht.

Material und Methode:

Daten von 360 Patienten der Bernhard-Gottlieb Universitätszahnklinik Wien wurden ausgewertet, davon 162 Raucher und 178 Nichtraucher.

Ausschlußkriterien waren ein Alter unter 30 bzw. über 50 Jahren und Erkrankungen, bei denen eine erhöhte endodontische Therapienotwendigkeit nachgewiesen ist (Diabetes, Parodontitis, orofaziale Tumore). Die Parameter Restbezahnung und Anzahl wurzelbehandelter Zähne und deren Lokalisation wurden mit Hilfe eines Orthopantomogramms ermittelt, die Qualität der Wurzelfüllung (suffizient, nicht suffizient), Vorhandensein einer radiologisch diagnostizierten apikalen Parodontitis (ja/nein), wurden begutachtet. Weiters wurde eine genaue Raucheranamnese erhoben.

Ergebnisse:

Verglichen mit der Kontrollgruppe der Nichtraucher konnte bei Rauchern eine durchschnittlich gleich große Restbezahnung festgestellt werden.

Zwar lag der Mittelwert der Restbezahnung bei Rauchern mit 25,96 Zähnen etwas unter dem Durchschnitt der Nichtraucher, mit 26,26, doch ist diese Differenz mit einem p-Wert von 0,234 nicht statistisch signifikant. Die Anzahl der Wurzelbehandlungen war bei Rauchern und Nichtrauchern nicht signifikant verschieden. Der Anteil der wurzelbehandelten Zähne lag bei Rauchern mit durchschnittlich 3,18 etwas höher als bei Nichtrauchern, mit vergleichsweise 3,14 Zähnen, doch dieser Unterschied war mit einem p-Wert von 0,283 nicht statistisch signifikant. Insuffizient wurzelbehandelte Zähne, gemäß den Kriterien der Europäischen Gesellschaft für Endodontie, wiesen bei Rauchern statistisch signifikant öfter eine radiologisch diagnostizierte apikale Parodontitis auf (p< 0,01). Raucher weisen, bei einer nach radiologischen Kriterien definierten insuffizienten Wurzelfüllung, bei diesen Zähnen statistisch signifikant öfter eine apikale Parodontitis auf als Patienten die nicht rauchen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract Aim of the study was to investigate if smoker have an incresed risk for endodontic therapy then non-smoker.

Materials and Methods:

Ortopantommograms from 360 patients from the "Bernhard Gottlieb" University Dental Clinic were investigated. 162 of these patients were smoker and 178 were non-smoker. Exclusion criteria were the age of the patient < 30 and >50 and disease in which an increased need for endodontic therapy is proven: diabetes, periodontitis, orofacial tumors).

We evaluated the number of teeth in every patient, the number of teeth with endodntic therapy, the localisation of these teeth, the quality of the endodontic therapy as shown by the radiograph and the presence or absence of apical periodontitis in these teeth. An detailed anamnesis of smoking habits was documented. Results:

The number of remaining teeth in the two patient groups was not statistically different, alas the median number of teeth with endodontic therapy, 3,18 in smoker and 3,14 in non smoker. In smoker, teeth with an insufficient endodontic therapy, as stated by the European Society of Endodontics, showed statistically significant more frequent apical periodontitis, then insuffiecient treated teeth in non-smoker (p< 0,01)..

Smoker have an incresed risk in developing apical periodontitis than nonsmoker, in teeth with insufficient endodontics, as defined by the European Society of Endodontics.