Titelaufnahme

Titel
Die Korrektur der Mikromaxillie mit Le Fort I Segmentosteotomie - eine Untersuchung der Langzeitstabilität / eingereicht von Michaela Riegler
VerfasserRiegler, Michaela
Begutachter / BegutachterinWatzke, Ingeborg
Erschienen2010
Umfang79 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Le Fort I Segmentosteotomie / Mikromaxillie / Langzeituntersuchung / Kreuzbiss / Jahresstabilität / Overbite / Overjet / Langzeitstabilität
Schlagwörter (EN)Le Fort I segmental osteotomy / maxillary hypoplasie / longitudinal study / crossbite / year stability / overbite / overjet / long term stability
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1482 Persistent Identifier (URN)
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Die Korrektur der Mikromaxillie mit Le Fort I Segmentosteotomie - eine Untersuchung der Langzeitstabilität [0.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Le Fort I Segmentosteotomien werden zur Korrektur von Mikromaxillien angewendet, womit die Fehlstellung durch eine kombiniert chirurgisch - kieferorthopädische Behandlung korrigiert werden kann. Ziel der Studie war es, mittels Auswertung der vorhandenen Fragebögen heraus zu finden, ob bei dieser Operationsmethode eine Langzeitstabilität gegeben ist. Methoden: Im Sozialmedizinischen Zentrum Ost, Donauspital Wien wurden in einem Zeitraum von 10 Jahren (1998 bis 2008), 82 Patienten welche eine Mikromaxillie mit Kreuzbiss aufwiesen, mittels einer Le Fort I Osteotomie mit Segmenten operiert. Es zeigte sich jedoch bei der Auswertung der Datensätze, dass wenige durchgehende Datensätze vorhanden waren. Aus diesem Grund musste die Studienpopulation auf 48 Patienten begrenzt werden und diese Daten wurden auf eine 2 - Jahresstabilität geprüft. Es wurden Daten über die Ausgangssituationen und die postoperativen Verbesserungen von Ärzten im Donauspital zu den einzelnen Kontrollterminen erhoben. Im Rahmen dieser Arbeit wurden bestimmte Parameter (Klassenbeziehung nach Angle, Overbite, Overjet, die psychische Belastung der Patienten, usw.) erhoben, gegenübergestellt und auf Signifikanz getestet. Von den 48 rekrutierten Patienten sind 31 weiblichen und 17 männlichen Geschlechtes, das mittlere Alter liegt bei 26,0 Jahren (16 bis 41 Jahre). Die präoperative Dysgnathieverteilung beträgt 10,4% in Klasse I Relation mit offenem Biss, 52,1 % Retromandibulie und 37,5% Antemandibulie. Ergebnisse: 6 Wochen postoperativ weisen 2,1 % der Patienten einen lateralen Kreuzbiss auf, welcher 2 Jahre postoperativ 20,8% beträgt. Bei der 2 Jahres Kontrolle hatten 72,9% eine dentale Klasse I und 25,0% weisen eine Klasse II oder Klasse II dental auf. Klasse III Tendenz wiesen 2,1% auf.

Ein Vergleich der Kategorie Overjet 6 Wochen postoperativ mit den einzelnen postoperativen Kontrollterminen zeigte lediglich zu 6 Monaten postoperativ ein signifikantes Ergebnis (p =0,024). Zu den nicht signifikanten Kontrollterminen, wie z.B. im Vergleich mit 1 Jahr postoperativ betrug der p-Wert 0,417.

Ein Vergleich der Kategorie Overbite 6 Wochen postoperativ mit den einzelnen postoperativen Kontrollterminen zeigte zu keinem Termin ein signifikantes Ergebnis(p = 0,567). Ein Vergleich der präoperativen Zufriedenheit der Patienten mit der Funktion zu den einzelnen Kontrollterminen zeigte zu allen Kontrollzeitpunkten ein signifikantes Ergebnis (p = 0,015), 1 und 2 Jahre postoperativ sogar ein hoch signifikantes Ergebnis (p = 0,000). Ein Vergleich der präoperativen Zufriedenheit der Patienten mit der Ästhetik zu den einzelnen Kontrollterminen zeigte durchgehend ein hoch signifikantes Ergebnis(p = 0,000). Zusammenfassung: Grundsätzlich ist eine Langzeitstabilität des Operationsergebnisses gegeben. Es ergab sich durchgehend eine deutliche Besserung in allen Kategorien. Die Zufriedenheit der Patienten mit der Ästhetik und der Funktion zeigte ebenso ein signifikantes Ergebnis.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Le Fort I segmental osteotomies is the choice of treatment to correct maxillary transverse deficiencies. The aim of the present study aims to ascertain long term stability of such treatments by evaluation of questionnaires. Methods: Over a period of 10 years, 82 patients with maxillary deficiency and crossbite were treated with Le Fort I segmental osteotomy. Data (Angle class, overbite, overjet, psychological stress of patients) were collected prior to surgery, postsurgery, 6 weeks, 6 months, 1 year, 2 or 3 years postsurgery. From those 82 patients only 48 met the criteria of our study design and showed complete data. From those 31 were female while 17 were male. The age at the time of surgery ranged from 16 to 41 years with a mean age of 26 years.

Prior to surgery the majority of patients (52.1%) showed dental class II Angle relationship, 10.4% presented with dental class I Angle relationship and open bite. 37.5% show a dental class III Angle relationship.

Results: 2.1% of patients showed crossbite deformity 6 weeks after surgery and 20.8% show crossbite deformity at the 2 year follow up. At the 2 year follow up most patients (72.9%) ended with a dental class I Angle relationship while 25.0% ended up with a dental class II Angle relationship and 2.1% showed a dental class III Angle relationship. Comparing overjet 6 weeks postoperatively with data from the postoperative follow up appointments yielded no significant results (p =0.417), the only exception being a comparison with respective data collected 6 months after surgery (p = 0.024). Comparing overbite 6 weeks postoperatively with data from the postoperative follow up appointments yielded no significant results (p = 0.567). Comparing patients' satisfaction of their usability prior to surgery with their postoperative satisfaction yielded significant results (p = 0.015), however, comparison to respective data collected 1 and 2 years after surgery shows most significant results (p = 0.000). Comparing patients' satisfaction of their visual appearance prior to surgery with their postoperative satisfaction yielded most significant results (p = 0.000). Conclusion: In general, the results of the study indicate long term stability of the treatment results. Le fort I segmental osteotomy leads to a considerable improvement, patients' satisfaction with their visual appearance and usability greatly increased postoperatively.