Titelaufnahme

Titel
Die Beurteilung von Gesichtsästhetik durch Laien, Zahnmedizinstudenten, Kieferchirurgen und Kieferorthopäden / eingereicht von Andreas Loesch
VerfasserLoesch, Andreas
Begutachter / BegutachterinFreudenthaler, Josef
Erschienen2013
Umfang82 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Laien / Kieferorthopäde / Kieferchirurg / Gesichtsprofilästhetik / Fragebogen / Fotomodelle / Profilfotoserie / kaukasischer Abstammung/ LAFH/TAFH / Ästhetik
Schlagwörter (EN)laypeople / orthodontist / oral surgeon / facial profile aesthetics / questionnaire / photo model / profile picture serie / Caucasian descent / LAFH/TAFH / aesthetics
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1439 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Beurteilung von Gesichtsästhetik durch Laien, Zahnmedizinstudenten, Kieferchirurgen und Kieferorthopäden [2.87 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das positive Endergebnis einer interdisziplinären kieferorthopädischen Behandlung ist in hohem Maße abhängig von der Kommunikation zwischen Kieferorthopäden, Kieferchirurgen und Patienten.

Ziel dieser Studie war es, mit Hilfe eines Fragebogens herauszufinden, ob sich Laien von Zahnmedizinstudenten, Kieferchirurgen und Kieferorthopäden in der Beurteilung von Gesichtsprofilästhetik signifikant unterscheiden, und ob zwischen diesen Gruppen ein signifikanter Unterschied in der Beurteilung der Behandlungsnotwendkeit von Gesichtsprofilen gegeben ist. Für den Fragebogen wurde eine Profilfotoserie eines weiblichen und eines männlichen Modells verwendet.

Beide Modelle waren von kaukasischer Abstammung. Es waren 10 Profilbilder des weiblichen und männlichen Modells zu beurteilen.

Jeweils 9 Bilder der Fotomodelle zeigten veränderte Profilsituationen in der vertikalen und sagittalen Ebene. Das 10. Bild jedes Modells war eine zufällig ausgesuchte Kopie eines der neun vorhergegangenen Bilder. Die Probanden haben mit Hilfe einer "numerischen 10-Punkte Ratingskala" die 10 Bilder anhand ihrer Ästhetik und ihrer Behandlungsnotwendigkeit beurteilt. 5 Probanden pro Gruppe haben den Test in Abstand von einer Woche wiederholt. Generell haben Kieferorthopäden und Kieferchirurgen die Profilbilder kritischer bewertet als die Laien. Zusätzlich haben die Kieferorthopäden und Kieferchirurgen öfter als die Laien eine Behandlung empfohlen. Die Studie lässt ebenfalls eine Entwicklung erkennen, welche aufzeigt, dass Beurteiler mit steigender Ausbildung in zahnmedizinischen Bereichen im Vergleich mit Laien die Attraktivität eines Gesichtes kritischer beurteilen.

Zusammenfassung (Englisch)

The positive outcome of a comprehensive orthodontic treatment is highly dependent on the communication between orthodontists, oral surgeons and patients. Purpose of this study was to detect with the help of a questionnaire if laypeople differ significantly from dental students, orthodontists and oral surgeons int the evaluation of facial profiles and the neccessitiy with regards to their need of treatment. A profile picture serie of a female and male model were used for the questionnaire. Both models were of Caucasian descent. There had been 10 profile pictures of the female and male model to be judged. In total 9 pictures of each photo model showed a changed profile situation in the vertical and saggital plane. The 10th picture of each model was a randomly chosen copy of one of the nine foregone pictures. The voters had to judge the 10 pictures by reference to their aesthetics and need of treatment with the help of a "10-point numerical rating scale". 5 participants of each group have filled out the test again after one week. The orthodontists and oral surgeons judged in general the profile pictures more critical than the laypersons. Furthermore the orthodontists and oral surgeons would advise more often than the laypersons a treatment for unattractive facial profiles. The study also indicates a development, which reveals that voters with a more sophisticated education in dental sections, compared to laypeople judge facial attractiveness more crtiticaly.