Titelaufnahme

Titel
Miniscrews as skeletal anchorage in orthodontics / eingereicht von Michael Bertl
VerfasserBertl, Michael
Begutachter / BegutachterinBantleon, Hans-Peter ; Crismani, Adriano
Erschienen2008
Umfang46 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Kieferorthopädie / Verankerung / skelettale Verankerung / Schrauben / Implantate / Mini-Schrauben
Schlagwörter (EN)orthodontics / anchorage / skeletal anchorage / screw / implant / miniscrew
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3823 Persistent Identifier (URN)
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Miniscrews as skeletal anchorage in orthodontics [4.83 mb]
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Zusammenfassung (Englisch)

Subject: A systematic review of patient, screw, surgery, and loading-related effects on the stability of miniscrews was carried out. Materials and Methods: Investigations published until September 2007 and designated as human clinical trials were considered if at least 30 miniscrews were used. Parameters under review were patient gender and age, location and method of screw insertion, screw length and diameter, time until, duration and amount of loading. Results: Fourteen clinical trials covered 452 patients and 1519 screws.

The mean overall success rate was 83.8 7.4%. Patient gender showed no significant differences. In terms of age 1 among 5 studies showed a significant difference (P < .05) in patients aged >30 years. Screw diameters of 1 - 1.1 mm yielded significantly lower success than those of 1.5 - 2.3 mm. One study reported significantly lower success for 6 mm vs. 8 mm long miniscrews (72% vs. 90%). Screw insertion with or without surgical flap showed contradictory results between publications. Three studies showed significantly higher success rates for maxillary than mandibular screws. Loading and healing period played no significant role in the miniscrews' success rates. Conclusions: All 14 papers described success rates as sufficient for orthodontic treatment. Implantation protocols varied markedly and may require further investigation. Screws under 8 mm length and 1.2 mm diameter should be avoided. Immediate or early loading up to 200 cN was adequate and showed no significant influence on screw stability.

Zusammenfassung (Deutsch)

Thema: Es wurde ein systemisches Review zum Einfluss von patienten-, schrauben-, operations- und belastungsbedingten Faktoren auf die Stabilität von Mini-Schrauben durchgeführt.

Materialien und Methoden: Analysiert wurden Studien, die bis zum September 2007 publiziert und als klinische Humanstudien deklariert waren, sofern darin zumindest 30 Mini-Schrauben verwendet wurden. Die untersuchten Parameter waren Geschlecht und Alter der Patienten, Implantationsmethode und -ort, Schraubenlänge und -durchmesser, sowie Einheilzeit, Dauer und Ausmaß der Belastung.

Ergebnisse: In 14 klinischen Studien wurden 452 Patienten mit 1519 Schrauben behandelt. Die durchschnittliche Erfolgsrate lag bei 83,8 7,4%. Das Geschlecht der Patienten zeigte keinen signifikanten Einfluss.

Bezüglich des Alters ergab eine von 5 Studien einen signifikanten Unterschied bei über 30 jährigen Patienten (P < ,05). Schrauben mit einem Durchmesser von 1 - 1,1 mm waren signifikant weniger erfolgreich als solche mit 1,5 - 2,3 mm. Eine Studie fand signifikant niedrigere Erfolgsraten für 6 mm lange Schrauben gegenüber 8 mm langen (72% vs.

90%). Das Setzen der Schrauben mit bzw. ohne mukoperiostalen Flap ergab widersprüchliche Ergebnisse in den untersuchten Studien. In 3 Studien waren Mini-Schrauben signifikant erfolgreicher in der Maxilla als in der Mandibula. Belastung und Einheilzeit zeigten wiederum keinen signifikanten Einfluss auf die Erfolgsrate.

Schlussfolgerung: Alle 14 Publikationen beschrieben ihre Erfolgsraten als ausreichend für den Einsatz in der kieferorthopädischen Behandlung.

Die Ergebnisse zum Implantationsprotokoll differierten stark und bedürfen weiteren Untersuchungen. Schrauben unter 8 mm Länge und 1,2 mm Durchmesser sollten möglichst vermieden werden. Sofort- oder Frühbelastung mit bis zu 200 cN erwiesen sich als adäquat und zeigten keinen signifikanten Einfluss auf die Stabilität der Schrauben.