Titelaufnahme

Titel
Rauchverhalten zahnärztlicher Assistent/innen in Österreich - eine Fragebogenuntersuchung / eingereicht von Katharina Zach
VerfasserZach, Katharina
Begutachter / BegutachterinBruckmann, Corinna
Erschienen2015
Umfang58 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)zahnärztliche Assistent/innen / Rauchverhalten / zahnärztliches Team / Gesundheitsverhalten / Mundgesundheitsverhalten / Ausbildung / Rauchergesetz / Fragebogen / Raucherprävention / Raucherentwöhnungshilfen
Schlagwörter (EN)dental assistants / smoking history / dental team / health behaviour / oral health / education / smoking law / questionnaire survey / smoking prevention / smoking cessation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-4871 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Rauchverhalten zahnärztlicher Assistent/innen in Österreich - eine Fragebogenuntersuchung [1.27 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Rauchen ist noch immer eine der Haupttodesursachen in Europa.

Laut WHO Berichten sind 16% aller Todesfälle in Europa über 30 Jahren auf das Rauchen zurück zu führen. Es liegt auch im Verantwortungsbereich des zahnärztlichen Teams, auf diese Tatsache aufmerksam zu machen, da es seine Patient/innen generell bezüglich deren Mundgesundheitsverhalten berät und Tabakkonsum sich stark darauf auswirkt.

Einige frühere Studien zeigen, dass zahnärztliches Personal oft nicht genügend geschult im Umgang mit rauchenden Patient/innen ist bzw. dass es sich seiner Vorbildfunktion nicht bewusst ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nur wenige Studien, die sich mit den Einstellungen und dem Verhalten zahnärztlicher Assistenzen in Bezug auf das Rauchen befassen. Ziel dieser Diplomarbeit war es, im Rahmen einer Fragebogenstudie das Rauchverhalten, die Gründe dafür und die Einstellung der Assistent/innen bezüglich gesetzlicher Regelungen darzustellen, wobei ein Vergleich zwischen den Angestellten an der Universitätszahnklinik in Wien und denen in niedergelassenen Praxen in Österreich gezogen wurde.

Insgesamt beantworteten 256 Assistent/innen den ausgeteilten Fragebogen.

Das durchschnittliche Alter der Assistent/innen lag bei 28 Jahren. Von allen Teilnehmer/innen bekannten sich 45% dazu, Raucher/innen zu sein, und 55% gaben an, Nichtraucher/innen zu sein. Die Raucher/innen hielten fest, dass ihr durchschnittlicher Zigarettenkonsum bei 10 Zigaretten pro Tag lag. Auf die Frage, ob höhere Tabakpreise ihr Rauchverhalten ändern würden, antworteten 61% aller Raucher/innen mit Nein.

Als Hauptgrund für das Rauchen wurde Entspannung mit 69% genannt, dicht gefolgt von Gewohnheit (63%).

Als häufigster Grund, nicht zu rauchen, wurde mit 87% die Gesundheit angeführt, danach wurden mit 41% finanzielle Gründe genannt.

Neunundvierzig Prozent der Raucher/innen gaben an, dass sie den Wunsch haben, ihr Rauchverhalten zu ändern.

Der Großteil der Nichtraucher/innen war der Meinung, dass Angehörige des Gesundheitswesens eine Vorbildfunktion inne hätten und deshalb nicht rauchen sollten. Bei den Raucher/innen wurde diese Ansicht weniger häufig geteilt.

Sowohl Nichtraucher/innen als auch Raucher/innen waren sich jedoch einig, während ihrer Ausbildung nur in geringem Maße über die gesundheitsschädigenden Wirkungen des Rauchens informiert worden zu sein. Bemerkenswert erscheint, dass sich nur Nichtraucher/innen veranlasst sehen, zukünftig ihre Patient/innen auf ihr Rauchverhalten und auf Entwöhnungshilfen anzusprechen.

Zusammenfassung (Englisch)

Smoking is still one of the main reasons for death in Europe.

According to reports carried out by WHO more than 16% of all cases of death in Europe over 30 are due to smoking. Part of the duty of the dental team is the responsibility to make their patients aware of that fact. In general, dentists and their assistants advise their patients on oral health.

Some previous studies show that the dental team has not been educated well enough as far as the treatment of smoking patients is concerned.

Furthermore they are mostly not aware of the fact of them being a role model for health behaviour.

Currently there are only few studies referring to the attitudes of dental assistants in connection with smoking.

The aim of this study was an analysis of smoking in general, finding out the reasons for smoking and dealing with the attitude of the assistants towards smoking laws. The study was carried out as a questionnaire survey. Finally, attitudes of the dental assistants at the University Clinic of Dentistry in Vienna and those of assistants in dental practices were compared.

On the whole 256 participants answered to the survey. The average age of the assistants was 28. Almost 45 per cent of the participants were smokers, 55% were non-smokers. The average number of cigarettes smoked per day was 10. Sixty-one per cent of all smokers stated that an increase in cigarette prices would not keep them from smoking.

The main reason for smoking was the longing for relaxation (69%), followed by habit with 63%. The main cause for not smoking were health reasons with 87%, the second most important reason was money (41%).

Forty-nine per cent of all smokers admitted that they wished to stop smoking.

Most of the non-smokers thought that members of the health system functioned as role models and thus they had the responsibility not to smoke. Among the smokers this opinion was not so clearly represented.

Both smokers and non-smokers agreed on the fact that during their education they had not been offered enough information on smoking.

Only non-smokers feel obliged to ask their patients about their smoking history and to advise them on smoking prevention and cessation in future.