Titelaufnahme

Titel
Effects of static magnetic fields on the in vitro cell viability / eingereicht von Mehrdad Tehranchi
Weitere Titel
Effekt des statischen magnetischen Feldes auf die in vitro Zell-Viabilität
Verfasser / VerfasserinTehranchi, Mehrdad
Begutachter / BegutachterinGruber, Reinhard
ErschienenWien, 2016
Umfang42 Blatt : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftMedizinische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)magnetische Feld / Zellvitalität / Tesla / orale Biologie / Zahnmedizin / mesenchymale Zellen
Schlagwörter (EN)magnetic field / cell vitality / Tesla / oral Biology / dentistry / mesenchymal cells
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-7967 Persistent Identifier (URN)
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Effects of static magnetic fields on the in vitro cell viability [1.64 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZUSAMMENFASSUNG

Einführung: Zur Stabiliserung von dentalen Prothesen werden in der Zahnmedizin Dauermagnete verwendet. Es ist jedoch unklar was für Auswirkungen statische Magnetfelder auf orale Gewebe ausüben. Ziel dieser in vitro Studie war es, den Einfluss magnetischer Felder auf orale Zellen zu untersuchen.

Material und Methode: Die mesenchymalen Zelllinien 3T3-L1, ST2 und L929 wurden in der Zellkultur unterschiedlich starken magnetischen Feldern ausgesetzt. Hierzu wurden ein bis vier Magnete verwendet und in unterschiedlicher räumlicher Konfiguration in die Zellkulturplatten eingesetzt. Nach einer Inkubationszeit von 72 Stunden wurde die Zelltvitalität einerseits mit mikroskopischer Betrachtung andererseits mit MTT Assays überprüft.

Resultate: Die lichtmikroskopische Untersuchung zeigte keine Veränderung der Zellform oder Orientierung in allen Zelllinien. Die 3T3-L1 Zellen zeigten eine durchschnittliche Zellvitalität in der Kontrollgruppe von 1.8, in der Testgruppe mit einem Magneten von 1.9, mit zwei Magenten 2.1 und mit vier Magneten 1.8. Die ST2 Zellen zeigten eine durchschnittliche Zellvitalität in der Kontrollgruppe von 0.4, in der Testgruppe mit einem Magneten von 0.5, mit zwei Magenten 0.4 und mit vier Magneten 0.4. Die L929 Zellen zeigten eine durchschnittliche Zellvitalität in der Kontrollgruppe von 2.5, in der Testgruppe mit einem Magneten von 2.4, mit zwei Magenten 2.5 und mit vier Magneten 2.5. Es wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Magnetkonfigurationen gefunden, dies gilt für alle Zelllinien.

Schlussfolgerung: Wir fanden keinen signifikanten Effekt, wenn Zellen dem Magnetfeld eines Dauermagneten ausgesetzt wurden. Das Magnetic feld hatte keinen Effekte auf Zellvitalität, Zellform oder Zellorientation in den mesenchymalen Zelllinien 3T3-L1, ST2 und L929. Unterschiedliche Stärken von Magnetfeldern hatten ebenfalls keinen Effekt.

Zusammenfassung (Englisch)

ABSTRACT

Introduction: Magnetic attachments are used in dental prosthesis fixation but the impact of static magnetic fields on the viability of oral soft tissue remains unclear. Here we determine the response of oral cells relevant for oral soft tissue regeneration to the static magnetic field in vitro.

Material and Methods: Static magnetic fields were generated by ferromagnetism with discs and immediately adjacent to the cell in the culture dishes. Among the cells were the mesenchymal cell lines 3T3-L1, ST2 and L929. The impact of static magnetic field on the cell viability was investigated by MTT assay. The assessment of cell shape and cell orientation was done by microscopy.

Results: The light microscopic observation did not show any alterations of cell shape or cell orientation in neither of the cell lines. For 3T3-L1 cells we found a mean of 1.8. for the control group and an overall mean of 1.9 for the experimental group 1 containing one magnet. The test group with 2 magnets showed an overall mean of 2.1, and 1.8 for 4 magnets. For ST2 cells we found a mean of 0.4 for the control group and an overall mean of 0.5 for the experimental group 1 containing one magnet. The test group with 2 magnets showed an overall mean of 0.4, and 0.4 for 4 magnets. For L929 cells we found a mean of 2.5 for the control group and an overall mean of 2.4 for the experimental group 1 containing one magnet. The test group with 2 magnets showed an overall mean of 2.5, and 2.5 for 4 magnets. There was no significant difference found between the different configurations of magnets. This was true for all tested cell lines.

Conclusion: Our in vitro findings show that there is no significant effect when cells were exposed to magnets. Cell shape, cell orientation and vitality did not show any alterations upon exposure to magnets. There seem to be no differences between the different cell types nor between different strengths of magnetic fields. This implies that static magnetic fields have no short-term effect on cell orientation and cell vitality of L929, ST2 and 3T3-L1 cells.