Titelaufnahme

Titel
Oberflächenuntersuchung unter Verwendung von Glasperlen und der Air- Abrasionstechnik / eingereicht von Farzin Nourani
VerfasserNourani, Farzin
Begutachter / BegutachterinUlm, Christian
Erschienen2008
Umfang61 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wurzeloberfläche / Glasperlen / Air Abrasion / Parodontologie / Rasterelektronenmikroskop / REM
Schlagwörter (EN)root surface / glass beads / air abrasion / periodontology / scanning electron microscope / sem
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-4167 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Oberflächenuntersuchung unter Verwendung von Glasperlen und der Air- Abrasionstechnik [7.43 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund:

Diese Arbeit sollte zeigen, in welcher Form sich die Wurzeloberflächen der Zähne nachhaltig verändern, wenn diese mit dem PrepStartTM Gerät der Firma Danville® mit 90 m große Glasperlen beschossen werden.

Material und Methode:

Es wurden 8 extrahierte Zähne im Ultraschallbad und in Formaldehyd eingelegt, um eine saubere Oberfläche zu erhalten. Anschließend erfolgte eine Teilung der Zähne in zwei Hälften. Die eine Hälfte bekam eine 5 x 5 mm Markierung und wurde mit A1 bis H1 gekennzeichnet. Diese wurde mit Air Abrasion Technik innerhalb dieser Markierung beschossen. Die nicht beschossenen Hälften wurden mit A2 bis H2 gekennzeichnet. Die bestrahlten Zähne wurden einmal für 10 Sekunden und einmal für 20 Sekunden mit 4 bar, 5 bar, 6 bar und 7 bar bearbeitet. Alle Zahnoberflächen wurden aus einem Winkel von 10 Grad beschossen. Die Glasperlen des PrepStartTM Gerät der Firma Danville® hatten eine Korngröße von 90 m.

Anschließend wurden alle Zahnhälften in einem Sputtercoater (eine Kathodenzerstäubungsanlage) durch einen Metallfilm (Gold) elektrisch und thermisch leitend gemacht. Die Oberflächen der Zähne wurden danach im REM bei Vergrößerungen von 22 bis 1.000fache untersucht und fotografiert.

Resultate:

Alle Zähne, die mit Glasperlen beschossenen wurden, zeigen eine Glättung der Wurzeloberfläche. Die Abtragungsstärke ist dabei druck- und zeitabhängig. Die Proben, die einem Druck von 6 und 7 bar ausgesetzt waren, zeigen nach einer Bestrahlungsdauer von 10 und 20 Sekunden gegenüber den Zähnen, die einem niedrigerem Druck ausgesetzt waren, eine deutlichere Glättung des Wurzelzements, in Form eines Abtrages. Auf den Wurzeloberflächen wurden auch Glasperlen entdeckt, die sich durch den Luftdruck des Gerätes nicht entfernt hatten.

Diskussion:

Man kann daraus schließen, dass die Bestrahlung mit Glasperlen die Wurzeloberfläche in Form einer Abtragung verändert. Bei einer Einstellung des Druckes von 4 oder 5 bar für 10 oder 20 Sekunden kommt bei einem substanzschonenden Abtrag zu einer eindeutigen Glättung.

Zusammenfassung (Englisch)

Background:

This study shows the root surface changes after bombardment by means of 90m glass beads, which were shot with the PrepStartTM, manufactured by ®, at the tooth surface.

Method and Materials:

8 extracted teeth were inserted into Ultrasonic and formalin, in order to receive a clean surface. Subsequently, a division of the teeth in two halves took place. One half, to be fired upon with air abrasion technology, received 5 x 5 mm markings on the surface, with letters A1 to H1. This was fired at with air abrasion technology within this marking. The other half (unfired) received the markings A2 to H2. The fired at teeth were worked on once for 10 seconds and once for 20 seconds with 4 bar, 5 bar, 6 bar and 7 bar. All tooth surfaces were fired upon at a 10 degree angle, using glass beads with a grain size of 90m from PrepStartTM, manufactured by Danville®. Finally, all teeth halves were made in a Sputtercoater (a cathodic sputtering plant) by a metallic film (gold) electrically and thermally leading, in order to reduce disturbance from loading under the electronic irradiation in the Scanning Electron Microscope (SEM). The surfaces of the fired upon teeth could be examined and photographed thereafter in the SEM, with different enlargements of 22 to 1000.

Results:

All fired upon teeth have a clear and smooth root surface. The root surfaces, which were exposed to pressures of 6 bar and 7 bar, showed a more uniform smoothing of the root cement after a time of 10 and 20 seconds, in contrast to the teeth which were treated with lower pressure, in the form of excavation. Glass beads were also discovered on the root surfaces, which had not been removed by the air pressure of the equipment.

Conclusion:

One can conclude from the fact that bombardment with glass beads can change the root surface in the form of excavation. Also, at pressure of 4 or 5 bar for 10 or 20 seconds, comes with a substance-careful erosion to a clear smoothing.