Titelaufnahme

Titel
Kritische Evaluierung der Zahnachsenbestimmung am Orthopantomogramm / eingereicht von Kosta Carcev
VerfasserCarcev, Kosta
Begutachter / BegutachterinFreudenthaler, Josef ; Svejda, Michaela
Erschienen2009
Umfang70 Bl. : Ill., graph Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)mesiodistale Zahnachse / Orthopantomogramm / Untersuchung / Zahnachsenvermessung / Computertomogramm / Kieferorthopädie
Schlagwörter (EN)mesiodistal tooth axis / tooth axes measurement / Panoramic x-ray / research / computertomography / orthodontics
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3612 Persistent Identifier (URN)
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Kritische Evaluierung der Zahnachsenbestimmung am Orthopantomogramm [1.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Arbeit war, zu ermitteln, inwieweit die mesiodistale Angulation der Zähne des Unterkiefers mit der tatsächlichen Zahnachse übereinstimmt. Das Computertomogramm als goldener Standart zur dreidimensionalen Darstellung (5,9,11,12,13) und wurde deshalb als Referenz zur Festlegung der Zahnposition und Zahnachse herangezogen.

Für die vorliegende Studie standen CT - Bilder und digitale OPG - Bilder von 50 Patienten zur Verfügung. Als Selektionskriterium wurde die vollständige Bezahnung im Unterkiefer mit Ausnahme der Weisheitszähne festgelegt. Im OPG erfolgte die Vermessung mithilfe des Programm Sidexis®. Die Auswertung der CT - Bilder wurde im Dicom - Format im Graphikprogramm Osirix® v. 2.1. durchgeführt.

An allen Zähnen wurde jeweils der mesiale Winkel zwischen Zahnachse und der Bezugsebene vermessen. Erstere wurde definiert als Gerade von Mittelpunkt des Daches der Kronenpulpa bis zur Wurzelspitze. Zweitere wurde als Unterkieferrand bestimmt.

Die ermittelten Werte der OPG - Bilder wurden mit denen des CT - Bilder verglichen und die Differenz errechnet und deskriptiv statistisch ausgewertet.

Die im OPG festgestellte Zahnachse war mit der im CT festgelegten nicht identisch. Die durchschnittliche Abweichung aller Zähne (n =700) betrugt 3,41 bei einer Standartabweichung (SD) von 2,58. Die Zahnachsenabweichung stellte sich nicht in jeder Kieferregion gleich groß dar. Der größte Unterschied zwischen OPG und CT konnte in Regio 34/44 beobachtet werden und betrug im Mittel 4,1 bei einer SD von 2,76. Die niedrigsten Werte konnten in Regio 31/41 mit 2,62 bei SD 1,98 festgestellt werden. Bei einer klinischen Toleranz von 2,5, blieben nur 44,57% aller Messungen (n = 700) innerhalb der Toleranz.

Die Untersuchung zeigt, dass das OPG aufgrund der übersichtlichen Darstellung des gesamten Kauorgans zwar zum wichtigsten radiologischen Verfahren in diesem Bereich zählt, aber eigentlich im Bezug auf die exakte Ermittlung der Lage der Zahnachse im Kiefer nicht herangezogen werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective: The purpose of this study was to determine whether the Panoramic x - ray ("Pan") reflects the reality of the tooth angulations. The CT was taken as golden standard (5,9,11,12,13) in the determination of the tooth positions and tooth axes.

Materials and Methods. The study was focused on the mandible CT and digital "Pan" of 50 patients. The presence of all teeth (excluding 3rd molars) was taken as selection criteria. OPG images were taken by means of Sidexis® Program. The evaluation of the CT was performed in Dicomformat in Osirix® v2.1 graphic program. The mesial angle between the tooth axes was the one that was always measured, defined as a line from the middle point of the roof of the crown pulp to the root apex and the reference plane (the lower edge of the mandible). The data obtained from the "Pan" were compared to those of the CT; the difference was calculated and evaluated with descriptive statistics.

Results: The "Pan" shows discrepancies in reference to the mesiodistal tooth angulation. The average difference of all teeth (n =700) was 3.41 at Standard Deviation (SD) 2.58. Large differences were noticed between particular teeth. The average difference was most significant in the region 34/44 amounting 4.1 at SD 2.76. The lowest average difference was noticed in the region 31/41 amounting 2.62 at SD 1.98.

Within a clinical tolerance of 2.5, only 44.57 of all measures (n = 700) remained in this tolerance Conclusion: The "Pan" is much appreciated by its clear representation of the masticatory organ. However, this study shows that the "Pan" inaccurately represents the mesiodistal teeth angulations in the mandible. Therefore, the precise measuring of the mesiodistal teeth angulations cannot be based only on the "Pan" images.