Titelaufnahme

Titel
Knochenneubildung in der Umgebung von Titanimplantaten unter dem Einfluss von Alendronat - eine histomorphometrische Studie / eingereicht von Svätopluk Mraz
Verfasser / VerfasserinMraz, Svätopluk
Begutachter / BegutachterinGruber, Reinhard
Erschienen2011
Umfang84 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Knochenneubildung / Umgebung / Titanimplantat / Einfluss / Alendronat / histomorphometrische Studie
Schlagwörter (EN)bone / formation / titanium / implants / influence / alendronate / histomorphometric study
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3543 Persistent Identifier (URN)
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Knochenneubildung in der Umgebung von Titanimplantaten unter dem Einfluss von Alendronat - eine histomorphometrische Studie [1.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Steigende klinische Anforderungen einer stärkeren und schnelleren Knochenbindung an das Implantat motivieren zur Entwicklung von Methoden einer besseren Osseointegration. Die Anwendung von Bisphosphonaten, um die Knochenheilung zu optimieren, stieß in letzter Zeit auf großes Interesse. Aminobisphosphonate, wie Alendronat, gehören zu den stärkeren Medikamenten dieser Art.

Das Ziel der vorliegenden Studie war die Wirkung von Alendronat auf die Osseointegration eines gut dokumentierten nanotreated Implantat-Systems am Kaninchen-Femurkondylus-Modell.

Material und Methoden: Zweiunddreißig reife weibliche New Zealand White Kaninchen erhielten eine Woche nach der Ovariektomie ein Implantat von 3,25 mm im Durchmesser und von 10 mm in der Länge in ihren linken Femurkondylus. Die Hälfte von den Tieren wurde mit physiologischer Kochsalzlösung (Kontrollgruppe) und die andere Hälfte wurde mit Alendronat Alendornatgruppe) behandelt. Kaninchen aus beiden Gruppen wurden nach 6 bzw. nach 12 Wochen geopfert.

Ergebnisse: Die Nekropsien wurden histologisch und histomorphometrisch ausgewertet. Nach der histologischen Auswertung wurden keine offensichtlichen Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe und der Behandlungsgruppe entdeckt. Es zeigte sich eine gute Integration der Implantate in das anliegende Knochengewebe. Während der beiden Heilungsperioden gab es keine statistisch signifikanten Unterschiede im Knochen-Implantat-Kontakt und in der Menge des Knochengewebes in der unmittelbaren Nachbarschaft des Implantates.

Schlussfolgerungen: Die systemische Applikation von Alendronat hatte keinen Einfluß auf histologische Osseointegration der Implantate bei Tieren mit einem ähnlichen hormonellen Status, wie es bei den postmenopausalen gesunden Frauen vorzufinden wäre. Weitere Forschungen sind erforderlich, um dieser Problematik weiter näher zu kommen.

Zusammenfassung (Englisch)

Objectives: Growing clinical demands for stronger and faster bone bonding to the implant have motivated the development of methods enhancing osseointegration. Lately, the application of bisphosphonates ( bis) in order to optimize bone healing has become a topic of great interest. N-containing bis, such as alendronate ( ALN), are the more potent drugs of this class. It was the aim of this study to determine the effect of ALN on the osseointegration of a well-documented nanotreated implant system in a rabbit femoral condyle model.

Material and methods: Thirty-two adult female New Zealand White rabbits received one implant ( 3.25 mm in diameter and 10 mm in length) in their left femoral condyle, a week after they were ovariectomized. Half of them were saline treated ( control, group A) and the other half were ALN treated ( group B). Rabbits from both groups were euthanized after 6 and 12 weeks, respectively.

Results: The specimens were evaluated histologically and histomorphometrically. Upon histological evaluation, no obvious differences were found between the control and the treatment group.

Implants showed good integration into the bone tissue surrounding them.

There were also no statistically significant differences in bone-to-implant contact and the amount of bone tissue in the immediate neighborhood of the implant at both healing periods.

Conclusions: The systemic administration of ALN was not found to affect histological osseointegration of implants in animals with a hormonal status resembling that of postmenopausal healthy women. Further research will be needed to investigate this approach.