Titelaufnahme

Titel
Radiologische Nachuntersuchung des Knochenverlustes von dentalen Implantaten mit anodisierter und glatter Oberfläche / eingereicht von Caroline Trefil
Verfasser / VerfasserinTrefil, Caroline
Begutachter / BegutachterinArnhart, Christoph ; Zechner, Werner
Erschienen2011
Umfang70 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)dentale Implantate / Knochenverlust / glatte Oberfläche / anodisierte Oberfläche / interforaminale Region / Unterkiefer / zahnloser Patient
Schlagwörter (EN)dental implants / bone loss / machined surface / anodized surface / interforaminal area / lower jaw / edentulous patient
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-4862 Persistent Identifier (URN)
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Radiologische Nachuntersuchung des Knochenverlustes von dentalen Implantaten mit anodisierter und glatter Oberfläche [11.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit dem Jahr 2001 werden zunehmend dentale Implantate mit anodisierter Oberfläche eingesetzt. Die wissenschaftliche Datenlage lässt derzeit keine evidenzbasierte Aussage über die Langzeitprognose zu.(1, 2) Hypothese: Implantate mit anodisierter Oberfläche zeigen 6-8 Jahre nach Implantation weniger peri-implantären Knochenverlust als Implantate mit glatter Oberfläche.(3-6) Material und Methode: Alle Patienten, die an der Abteilung für Orale Chirurgie der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik Wien, zwischen Jänner 2001 und Dezember 2003 mit dentalen Implantaten im zahnlosen, interforaminalen Unterkiefer versorgt wurden, wurden für eine Kontrolluntersuchung angeschrieben. Von 114 eingeschlossenen Patienten nahmen 47 an der Kontrolluntersuchung teil.

In der Kontrollgruppe mit glatter Implantatoberfläche wurden 13 Patienten und in der Testgruppe mit anodisierter Implantatoberfläche 34 Patienten nachuntersucht. Insgesamt wurden 188 Implantate evaluiert. Im Rahmen des Recalls wurde eine Scanora Tomographie (Übersichtsröntgen) zur Erfassung des marginalen Knochenniveaus angefertigt.(7) Weiters wurden klinische Parameter wie Taschensondierungstiefe, Blutung auf Sondierung und Hygieneindex festgehalten. Ebenso wurden Rauchverhalten und Implantatzufriedenheit der Patienten erhoben. Im Rahmen der statistischen Auswertung wurde mit der Verwendung des Softwarepakets SPSS (SPSS Satistics Version 17.0, IBM Corporation, NY, USA) ein Konfidenzintervall von 95 % festgelegt. Mit Hilfe eines linear-mixed Models wurden die Unterschiede der beiden Implantatgruppen eruiert. Die Resultate wurden anhand von least-square mean (LSM, Kleinst-Quadrat Mittelwert) und standard error of mean (SEM, Standardfehler des Mittelwertes) errechnet. Die Tests wurden zweiseitig durchgeführt. Resultate: Der durchschnittliche marginale Knochenverlust bei Patienten mit anodisierten Implantaten betrug 1,53 mm 0,25 mm und war signifikant geringer als in der Gruppe der maschinierten Implantate (2,42 mm 0,35 mm; p <= 0,05). Konklusio: Die statistische Auswertung unserer Studie zeigte, dass innerhalb des Studienkollektivs an Implantaten mit anodisierter Oberfläche signifikant weniger Knochenabbau zu vermerken ist als an Implantaten mit glatter Oberfläche.

Zusammenfassung (Englisch)

Dental implants with anodized surface modification are more often used since the year 2001. Currently, no evidenced based, scientifically proven data can allow estimation on long-term-prognosis.(1, 2) We hypothesise that implants with anodized surface modification show less peri- implant bone loss than machined implants 6-8 years after surgery.(3-7) Material and methods: Edentulous patients, treated at the department of oral surgery at the Bernhard Gottlieb University Clinic of Dentistry in Vienna between January 2001 and December 2003 with interforaminal dental implants were invited to a follow- up examination. Forty-seven out of One hundred-fourteen patients followed our call. The control group with machined implants counted 13 patients, the test-group with anodized surfaced implants involved 34 patients. Overall 188 implants were investigated. The marginal bone level was determined by measurements of extra oral radiographic pictures (Scanora®).(7) Furthermore clinical parameters were assessed: pocket-probing depth, bleeding on probing and the hygiene index. Smoking habits and satisfaction with the implants were evaluated.

Differences were expressed by least square means (LSM) and standard error of mean (SEM) within a linear mixed model (SPSS Satistics Version 17.0, IBM Corporation, NY, USA). Results: The average marginal bone loss was 1,53 mm 0,25 mm in patients with anodized implants. That was significantly lower compared to the group with machined implants (2,42 mm 0,35 mm p<= 0,05). Conclusion: The statistical evaluation of our study shows that we can record significantly lower bone loss on implants with anodized surface than on machined implants in the interforaminal area.