Titelaufnahme

Titel
Retrospektive Analyse - Überlebensfaktoren endodontisch behandelter Zähne, im Zeitraum von 01/2003 bis 12/2013 an der Universitätszahnklinik Wien / eingereicht von Tobias Pichler
Verfasser / VerfasserinPichler, Tobias
Begutachter / BegutachterinSeemann, Rudolf ; Forster, Johannes
Erschienen2015
Umfang80 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Endodontie / Überlebensfaktor / 10 Jahre / Langzeitüberleben / Qualifikation des Operators / Geschlecht / Alter / koronale Restauration / Wurzelbehandlung / Spülung
Schlagwörter (EN)endodontic treatment / survival facts / ten years / qualification / sex / age / restauration
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-4968 Persistent Identifier (URN)
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Retrospektive Analyse - Überlebensfaktoren endodontisch behandelter Zähne, im Zeitraum von 01/2003 bis 12/2013 an der Universitätszahnklinik Wien [3.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung:

Die endodontische Therapie ist meist die letzte Möglichkeit einen Zahn zu retten. Im Rahmen dieser gibt es viele verschiedene Faktoren, welche wesentlichen Einfluss auf die Erfolgswahrscheinlichkeit der Behandlung haben können. Um für den Patienten und den Arzt ein möglichst gutes Ergebnis zu erhalten, ist es essentiell, diese Faktoren kennen. Das Ziel dieser Studie ist es daher, die wesentlichen Faktoren zu finden und zu analysieren. Es wurde eine retrospektive Datenanalyse durchgeführt, im Zuge derer alle endodontisch behandelten Zähne im Zeitraum von 1/2003 bis 12/2013 an der Bernhard Gottlieb Universitätszahnklinik einer Analyse unterzogen wurden. Untersuchte Faktoren sind Alter und Geschlecht des Patienten, Qualifikation des Operateurs, Lokalisation und Zahntyp, Anzahl und Art der Spülungen, pulpaler und periapikaler Status sowie postendodontische Versorgung hinsichtlich der Überlebenswahrscheinlichkeit. Gesamt wurden 6 505 Zähne analysiert. Es zeigte sich ein statistisch signifikanter Vorteil bei der Vitalextirpation, der technischen Versorgung, Restauration mit Stiften und der Einlage von Toluol. Ein statistisch signifikanter Nachteil wurde bei Zähnen mit chronisch apikaler Parodontitis, Schmerzen, Pus, der Spülung mit Chlorhexamed® und Wasserstoffperoxid, der Einlage von Phenolkampfer und Ledermix® sowie der Antibiose mit Augmentin® festgestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract:

The endodontic therapy is more or less the last possibility to avoid a tooth from getting lost. There are many factors during an endodontic therapy which may play an essential rule for the treatment`s success. It is necessary to know and act accordingly to these factors, to reach the best possible outcome for both the patient and the Operateur. Therefor the aim of this study was to detect and to evaluate these factors. It is a retrospective data analysis, which includes all endodontically treated teeth during the period from 1/2003 until 12/2013 at the Bernhard Gottlieb University Clinic of Dentistry. Investigated factors include the patient's age and sex , operateur`s skills, location, kind of tooth, quantity and type of rinses, pulp disease, periapical lesion and post-endodontic restoration, regarding the reliability.

6505 teeth were analysed. A statistically significant advantage was found in the vital extirpation, the technical and post restoration and the insert of Toluol. A statistically significant disadvantage was detected for teeth with periapical periodontitis, pain, pus, rinsing with Chlorhexamed® and hydrogen peroxide, the insertion of phenol camphor and Ledermix®, as well as for the treatment with Augmentin®.