Titelaufnahme

Titel
Angehörige bipolarer PatientInnen - Wahrnehmung von Frühwarnsymptomen, vorhandene Belastungen und verfügbare Copingstrategien : Ist-Stand-Analyse auf der Basis krankheitsspezifisch entwickelter Kategorisierungsschemata und Effektivitätsvergleich zweier Treatmentmethoden im Rahmen der Wiener Kognitiv-Psychoedukativ-Studie / eingereicht von Sabine Demelbauer
Verfasser / VerfasserinLorenz-Demelbauer, Sabine
Begutachter / BegutachterinLenz, Gerhard
Erschienen2010
Umfang118 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Diss., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Wiener Kognitiv-Psychoedukativ-Studie / bipolaren Störungen / Frühwarnsymptome / Copingstrategien
Schlagwörter (GND)Manisch-depressive Krankheit / Krankheitsverlauf / Frühdiagnostik / Familienangehöriger / Psycho-physische Belastung
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-585 Persistent Identifier (URN)
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Angehörige bipolarer PatientInnen - Wahrnehmung von Frühwarnsymptomen, vorhandene Belastungen und verfügbare Copingstrategien [1.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Wiener Kognitiv-Psychoedukativ-Studie ist eine randomisierte, kontrollierte Gruppentherapiestudie, die an der Universitätsklinik für Psychiatrie Wien (Verhaltenstherapie-Ambulanz) in der Zeit zwischen 2005 und 2009 an 100 PatientInnen mit bipolaren Störungen und 95 Angehörigen durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser aufwendig angelegten Studie lag der Fokus der vorliegenden Arbeit auf zwei primären Aspekten: Erstens sollte erhoben werden, welche Frühwarnsymptome die Angehörigen der bipolaren PatientInnen bei diesen wahrnehmen, welche Belastungen bei den Angehörigen vorliegen, und welche Copingstrategien die Angehörigen anwenden, und zwar vor Treatmentbeginn (Baselineerhebung). Im zweiten Schritt sollte geprüft werden, ob die Angehörigen der PatientInnen, die randomisiert zwei Treatmentgruppen zugeteilt wurden, sich in Bezug auf wahrgenommene Frühwarnsymptome, vorhandene Belastungen und angewandte Copingstrategien im Vergleich zur Baseline verändern bzw. ob sich die Angehörigen der beiden PatientInnengruppen diesebzüglich in unterschiedlichem Ausmaß verändern.

Darüber hinausgehend wurden auch die erlebten Behinderungen und Belastungen, sowie die Symptombelastung der Angehörigen erhoben und die Effekte von Geschlecht, Naheverhältnis zwischen PatientIn und Angehörigem/-er, sowie von Diagnosegruppen geprüft.