Titelaufnahme

Titel
Einflussnahme exogener Risikofaktoren auf den Zahnstatus des Milch- und Wechselgebisses bei Schulanfängern an privaten Volksschulen der Erzdiözese Wien / eingereicht von Birgit Schustereder
Verfasser / VerfasserinSchustereder, Birgit
Begutachter / BegutachterinNell, Andrea
Erschienen2009
Umfang122 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)exogene Risikofaktoren / Karies / Milchgebiss / Wechselgebiss / Volksschulen / Erzdiözese / Wien
Schlagwörter (EN)exogenous risk factors / caries / primary dentition / changing dentition / elementary schools / archdiocese / Vienna
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-2049 Persistent Identifier (URN)
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Einflussnahme exogener Risikofaktoren auf den Zahnstatus des Milch- und Wechselgebisses bei Schulanfängern an privaten Volksschulen der Erzdiözese Wien [0.89 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

ZUSAMMENFASSUNG Die vorliegende Diplomarbeit beschreibt die Ergebnisse einer durchgeführten Zahnstatuserhebung bei sechs bis siebenjährigen Kindern im Jahr 2005/2006 an privaten Volksschulen der Erzdiözese Wien. Karies ist weltweit eine der meist verbreiteten Zivilisationskrankheiten und stellt ein großes orales Gesundheitsproblem dar. Geht es nach der WHO, so sollten 80% der 6-jährigen Kinder bis zum Jahr 2020 kariesfrei sein.Nachdem in Österreich das WHO-Ziel für das Jahr 2000, eine 50% Kariesfreiheit, bei den 6-Jährigen beinahe erreicht worden ist, wollte man mit dieser Untersuchung die Entwicklung der Zahngesundheit vor allem in Wien weiter verfolgen. Dabei wurden 699 Kinder auf Kariesprävalenz hin untersucht und die exogenen Risikofaktoren wie Ernährung, sozioökonomischer Status und Mundhygienegewohnheiten mittels Fragebogen beurteilt.In dieser Studie kam es zu einem deutlichen Kariesrückgang.

Insgesamt waren 56% der Kinder kariesfrei. Durchschnittlich hatten die Kinder einen d3mfs-Wert von 3,8 Milchzahnflächen. Die Kariesprävalenz bezogen auf Milchzähne (d3mft) betrug durchschnittlich 1,8. In den letzten Jahren blieb der Anteil der Kinder mit "Behandlungsbedarf"(d3t >0) gleich groß, aber es zeigte sich auch, dass immer mehr Gebisse unsaniert geblieben sind. Außerdem nahm im Gegensatz zu früher durchgeführten Erhebungen die Anzahl der behandlungsbedürftigen kariösen Zähne (d3t) zu, während gleichzeitig die Menge der behandlungsbedürftigen kariösen Flächen (d3s) abnahm. Neben der zahnärztlichen Untersuchung wurden die exogenen Risikofaktoren ermittelt,die einen Einfluss auf den Zahnstatus hatten (Freizeit, Visible Plaque Index nach Ainamo (VPI), Ernährung Fastfood, Zahnhygiene (Zahnarztbesuch)). Obwohl die Karies rückläufig ist, ist das angestrebte WHO-Ziel für 2020 noch in weiter Ferne. Um das Ziel zu erreichen, ist es notwendig, die verschiedenen Prophylaxemaßnahmen in Österreich noch weiter zu verbessern und so früh bzw. so effektiv wie nur möglich einzusetzen.