Titelaufnahme

Titel
Das Plattenepithelkarzinom im HNO-Bereich - Von der ersten Diagnose bis zur modernen Therapie / eingereicht von Markus Paar
VerfasserPaar, Markus
Begutachter / BegutachterinKornek, Gabriela Verena
Erschienen2009
Umfang76 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Plattenepithelkarzinom / Zahnärztliche Routineuntersuchung / Cetuximab / TNM- Klassifikation /
Schlagwörter (EN)Squamous cell carcinoma / Cetuximab / TNM- clasification / dental routine physical
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1116 Persistent Identifier (URN)
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Das Plattenepithelkarzinom im HNO-Bereich - Von der ersten Diagnose bis zur modernen Therapie [2.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

II. Zusammenfassung Das Plattenepithelkarzinom ist ein epidermaler maligner Tumor der Keratinozyten der bei etwa 6% der Weltbevölkerung im HNO-Trakt vorkommt. Als wichtigste Risikofaktoren müssen Nikotin und Alkohol verantwortlich gemacht werden, aber auch Ernährungsdefizite, Epstein-Barr-Virus und Human-Papilloma-Virus. Der Verlauf dieser Erkrankung ist am Beginn meist symptomlos und wird zufällig bei zahnärztlichen oder HNO Untersuchungen entdeckt, weiterführende diagnostische Maßnahmen wie Sonographie, CT, MRT, PET, Lymphknotendiagnostik und Endoskopien bestätigen dann diesen Verdacht. Diese Patienten werden an einen Onkologen überwiesen, der dann einen Therapieplan erstellt. Als Standard-Therapien kommen die operative Sanierung, die Strahlentherapie, die Chemotherapie oder Kombinationen dieser in Frage.

In den einzelnen Kapiteln wird genau auf die Wirkungen, Nebenwirkungen und Erfolgaussichten eingegangen. Mit der Einführung hochspezifischer Substanzen, die auf molekularer Ebene die zentralen Signalwege bei der Krebsentstehung und Entwicklung blockieren, wurde eine neue Therapieform entdeckt. Cetuximab ist ein IgG1 monoklonaler Antikörper, der die Liganden-Bindung am Rezeptor für epidermale Wachstumsfaktoren verhindert. Dieses neue Medikament wurde in Kombination mit Strahlentherapie in einer Phase-III-Studie von JA Bonner untersucht und es wurde ein um 26% verringertes Sterblichkeitsrisiko festgestellt. Außerdem wurde Cetuximab in Kombination mit Platinhaltigen Chemotherapeutika in einer Phase-III-Studie von JB Vermorken näher untersucht. Das Ergebnis dieser Studie war ein Anstieg der relativen Überlebensrate um 2,7 Monate und eine Verringerung der Sterberate um 20%. Aufgrund dieser Ergebnisse wurde Cetuximab zur Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren in Österreich 2008 zugelassen.

Zusammenfassung (Englisch)

III. Abstract The squamous-cell carcinoma of the head and neck is an epidermal malign tumor of the keratinocytes. 6% of the world population is affected by this disease. Primary risk-factors are nicotine and alcohol but also nutrition deficit, Epstein-Barr virus and human papilloma virus. At the beginning of this aetiopathology symptoms are not noticeable. In the most cases it hit on dental inspection or by an otorhinolaryngologist, further diagnostics as Sonography, CT, MRT, PET, lymphnode- diagnostic and endoscopies confirm this suspicion. The patients assign to the oncologist for an appropriate therapy. The standard therapies are surgery, radiotherapy and chemotherapy or two of them in combination. The effectively the adverse reaction and chances of success of the treatment are discussed in the current chapters. A new therapy form was founded by the implementation of specific substances which blocks the signal transduction at the cancer genesis and the formation on molecular level. Cetuximab is an IgG1 monoclonal antibody that specifically blocks ligand binding to the epidermal growth factor receptor with high affinity. JA Bonner investigated Cetuximab in combination with radiotherapy in a Phase-III study. The result was a reduction of mortality of 26%. JB Vermorken investigated the efficacy of Cetuximab plus platinum-based chemotherapy as a firstline treatment in patients with recurrent or metastatic squamous-cell-carcinoma of head and neck. The addition of Cetuximab was associated with a 2.7-month increase in the median survival and a significant reduction of 20% in the relative risk of death.

These results were the reason to release Cetuximab in head and neck cancer therapy in Austria 2008.