Titelaufnahme

Titel
Das Knochenangebot des Os zygomaticum zur Verankerung von Implantaten im hochatrophen Oberkiefer / eingereicht von Michaela Rökl-Riegler
Verfasser / VerfasserinRökl-Riegler, Michaela
Begutachter / BegutachterinZechner, Werner ; Bertl, Kristina
Erschienen2014
Umfang71 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Jochbein / Oberkiefer / microCT / trabekuläre Knochenqualität / Zygomaimplantate / dentale Implantate / ZAGA-Klassifikation
Schlagwörter (EN)zygoma / maxilla / trabecular bone-quality / zygomatic implants / dental implants / ZAGA-Klassification
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1096 Persistent Identifier (URN)
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Das Knochenangebot des Os zygomaticum zur Verankerung von Implantaten im hochatrophen Oberkiefer [1.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel Die implantologische Versorgung des hochatrophen Oberkiefers stellt seit jeher eine therapeutische Herausforderung dar und setzt oftmals umfangreiche Augmentationen und Transplantationen voraus. Eine Alternative dazu stellen Zygomaimplantate dar. Das relativ geringe Angebot an aktueller Fachliteratur über die Knochenqualität im Os zygomaticum und das Fehlen eines intraindividuellen Vergleichs führte zu dieser microCT basierten Studie. Das Ziel dieser Arbeit war ein intraindividueller Vergleich der Knochenqualität des Os zygomaticum mit dem anterioren und posterioren Bereich der Maxilla. Material und Methodik An 12 halben humanen Schädelpräparaten (5 männliche, 7 weibliche) wurde eine Vermessung der trabekulären Knochenqualität des Os zygomaticum im Vergleich zur Maxilla (anteriorer und posteriorer Bereich) anhand von microCT Aufnahmen durchgeführt. Zusätzlich wurden diese Parameter nach dem Geschlecht unterschieden. Resultate Der anteriore Bereich der Maxilla und das Os zygomaticum wiesen ähnliche Werte auf und zeigten in allen Parametern zur trabekulären Knochenqualität signifikante Unterschiede zum posterioren Bereich der Maxilla. Erhöhte Werte zeigten sich in der Knochenvolumsfraktion, der Knochenflächendichte, der Trabekeldicke und -anzahl und erniedrigte Werte für die Parameter spezifische Knochenfläche, Structure Model Index und der Trabekelseparation. Bis auf die spezifische Knochenfläche zeigten sich keine signifikanten Geschlechtsunterschiede. Schlussfolgerung Der intraindividuelle Vergleich der Knochenqualität des Os zygomaticum und des anterioren und posterioren Bereichs der Maxilla zeigte eine vergleichbare trabekuläre Struktur des Os zygomaticum mit dem anterioren Bereich der Maxilla und eine signifikant höhere Knochenqualität dieser beiden Bereiche gegenüber des posterioren Bereichs der Maxilla.

Schlussfolgernd kann diese Implantationstechnik als Alternative zu Knochentransplantationen und Augmentationen für die Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik des Kauorgans im hochatrophen Oberkiefer betrachtet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Objectives The implant-based treatment of the atrophic maxilla has always represented a therapeutic challenge, and is often associated with extensive augmentation and transplantation. An alternative to that provide zygomatic implants. The relatively scarce availability of current literature comparing bone quality in the maxilla and the zygomatic bone as well as the lack of an intraindividual comparison lead to this microCT-based study. The objective of this work was an intraindividual comparison of bone quality in the zygomatic bone, the anterior and the posterior region of the maxilla. Material and Methods Detailed measurement of trabecular bone quality of the zygomatic bone compared to the maxilla (anterior and posterior area) was conducted on 12 bisected human skull specimens (5 male, 7 female) based on microCT images. In addition, these parameters were distinguished by gender. Results The anterior region of the maxilla and the zygomatic bone exhibited similar values, whereas both showed significant differences when compared to the posterior region of the maxilla. Elevated levels were seen in bone volume fraction, bone surface density, thickness and count of trabeculae while reduced levels were seen in specific bone surface, structure model index and trabecular separation. With the exception of specific bone surface, no significant gender differences could be determined. Conclusion The intraindividual comparison of bone quality of the os zygomaticum and the anterior and posterior region of the maxilla showed comparable trabecular structure of the os zygomaticum with the anterior region of the maxilla and a higher bone quality of these two areas compared to the posterior region of the maxilla. In conclusion, this implantation technique can be considered as an alternative to bone grafting and augmentation procedures for the restoration of function and aesthetics of the masticatory system in the highly atrophic maxilla.