Titelaufnahme

Titel
Der Einfluss der Oberkieferfrontzahnproklination auf die Oberlippenparameter bei Kl. II/2 Fällen - eine retrospektive Multicenterstudie / eingereicht von Alwand Amir-Asgari
Verfasser / VerfasserinAmir-Asgari, Alwand
Begutachter / BegutachterinFreudenthaler, Josef
Erschienen2014
Umfang60 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Weichteilprofil / Klasse II/2 / Fernröntgen / Lippenspannung / Lippenposition / Lippenlänge / Lippenposition / BSSO
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1191 Persistent Identifier (URN)
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Der Einfluss der Oberkieferfrontzahnproklination auf die Oberlippenparameter bei Kl. II/2 Fällen - eine retrospektive Multicenterstudie [8.15 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel: Patienten mit einer Angle Klasse II/2 Malokklusion zeigen in den meisten Fällen eine steile Oberkieferfrontzahnstellung. Aufgrund funktioneller Gründe und einer besseren Ästhetik wird eine Korrektur der Zahnstellung durch Aufrichtung der Zähne angestrebt. Dabei muss man eine Veränderung des darüberliegenden Weichgewebes einberechnen. Ziel dieser Studie war es die Oberkieferfrontzahnprotrusion auf die Lippenparameter (Lippendicke, -spannung, -position, -länge und Nasolabialwinkel) zu bestimmen. Material und Methode: Fünfunddreißig laterale Fernröntgenbilder von erwachsenen Angle Klasse II/2-Patieten wurden zu drei verschiedenen Zeitpunkten vermessen (vor der Therapie, prächirurgisch, nach Beendigung der Therapie). Als Kontrollgruppe fungierten fünfunddreißig Angle Klasse I Patienten. Dieser Vorgang wurde zwei Mal durchgeführt. Als statistisches Analyseverfahren wurde der Korrelationsvergleich nach Pearson gewählt. Ergebnis: Vor Beginn der kieferorthopädischen Therapie besteht ein signifikanter Unterschied bei den Parametern Inzisivuswinkel, Lippenspannung, ANB, SNB sowie WITS zwischen Klasse I und Klasse II/2 Patienten. Durch die kieferorthopädische Therapie kommt es bei Klasse II/2 Patienten zu einer signifikanten Abnahme der Lippendicke sowie Zunahme der Lippenspannung und Lippenlänge. Die kieferchirurgische Therapie führt zu einer signifikanten Veränderung der Gesichtshöhe. Die Lippenposition erlebte keine signifikante Änderung. Alter und Geschlecht hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Therapie.

Schlussfolgerung: Die Oberkieferfrontzahnprotrusion bei erwachsenen Angle Klasse II/2 Patienten führt zu einer Lippenkompression bei stabilem Lippenprofil und Nasolabialwinkel. Die Lippenlänge nahm durch den kieferchirurgischen Eingriff zu.

Zusammenfassung (Englisch)

Purpose: Patients with an Angle-Class II/2 malocclusion present a steep upper incisor inclination in most cases. Because of better aesthetics and functional reasons a correction is prefered by changing the incisor inclination. A change of the soft tissue might be expected.

The purpose of this study was to evaluate the effect of upper incisor protrusion on lip parameters (lipthickness, -tension, - position, -length and nasolabial angle). Method: Thirty-five cephalograms of adult Angle-Class II/2 patients were traced at three different stages of therapy (before starting the therapy, before surgical treatment and at the end of the therapy). As a control group the lateral cephalograms of thirty-five Angle-Class I patients were traced. These procedures were done twice. To asses statistical analysis the Pearson correlation coefficient was used. Results: Before starting the orthodontic therapy a significant difference of the Incisor-angle, liptension, ANB, SNB and WITS between the Class I and the Class II/2 patients existed. A significant change of the lipthickness getting smaller and the liptension and liplength getting higher after orthodontic treatment and a change of face height after orhtognathic surgery were present. Lipposition didn't see any significant changes. Age and Sex did not influence the parameters. Conclusion: Upper incisor protrusion in adult Class II/2 patients showed an upper lip compression with a stable lip profile and nasolabial angle.

In addition the liplength increased by the orthognatic surgery.