Titelaufnahme

Titel
Die Auswirkung einer Weichgewebsrezession des lateralen und zentralen Schneidezahnes auf das ästhetische Erscheinungsbild - eine Befragung von Zahnärzten und Laien / eingereicht von Nikolaus Fürhauser
Verfasser / VerfasserinFürhauser, Nikolaus
Begutachter / BegutachterinPommer, Bernhard
Erschienen2016
Umfang77 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Rezession / lateraler Schneidezahn / zentraler Schneidezahn / ästhetisches Erscheinungsbild / Fragebogen
Schlagwörter (EN)recession / lateral incisor / central incisor / esthtetic appearance / survey
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-9173 Persistent Identifier (URN)
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Die Auswirkung einer Weichgewebsrezession des lateralen und zentralen Schneidezahnes auf das ästhetische Erscheinungsbild - eine Befragung von Zahnärzten und Laien [13.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Zielsetzung: Diese Studie untersucht das veränderte ästhetische Erscheinungsbild von Zähnen, die von einer Schleimhautrezession betroffen sind. Es soll untersucht werden, welches Ausmaß der Veränderung des Gingivaverlaufes bereits als unästhetisch oder unnatürlich betrachtet wird. Material Methode: Von einem idealen Bild einer Oberkieferfront ausgehend wurde mithilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes die Kronenlänge eines zentralen oder lateralen Schneidezahnes asymmetrisch in Schritten von jeweils 0,4mm bis zu 2,0mm verlängert. 11 Fotos mit 10 veränderten Kronenlängen wurden 58 Laien und 56 Zahnärzten vorgelegt und 3 Fragen zum Gingiaverlauf gestellt. Resultate: Betrachtet man die Summe aller Beurteilungen der Zahnfleischverläufe, so unterscheiden sich Laien und Zahnärzte nicht in ihrer Bewertung. Doch beurteilen in der Gruppe des Ausgangsbildes bis zur Rezession von 0,8mm die Laien kritischer (nicht signifikant), während in der Gruppe von 1,2mm bis 2,0mm die Zahnärzte signifikant kritischer beurteilen. Geschlecht und Alter der Probanden zeigen keinen Einfluss auf die Bewertungen. Die Wahrnehmungsgrenze, ab der ein Proband eine Rezession signifikant häufiger erkennt, lag bei beiden Schneidezähen bei 1,2mm. Die Bewertungen des Zahnfleischverlaufes wurden beim zentralen Schneidezahn ab einer Rezession von 1,2mm und beim lateralen erst ab 2,0mm signifikant schlechter beurteilt.

Konklusion: Obwohl Laien die objektiven ästhetischen Kriterien der Zahnheilkunde nicht kennen, so scheint es einen ästhetischen Grundkonsens zwischen Laien und Zahnärzten zu geben. Laien beurteilen ästhetische Veränderungen des Gingivaverlaufes ebenso kritisch wie Zahnärzte. Ein Rezessionen bis zu einem Ausmaß von 0,8mm scheinen klinisch nicht relevant zu sein und erst ab einer Größe von 1,2mm werden Schleimhautveränderungen beim zentralen und lateralen Schneidezahn wahrgenommen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract Background: The appearance of teeth has a big impact on personal social environment and selfconfidence of people. Many treatment approaches to cover mucosal recession are well known, but the esthetic appearance of recessions around maxillary incisors assessed by dentists and lay people should be investigated. Purpose: This study was designed to determine the perception of lay people and dentist with respect to minor variations in apical displaced kontur and soft tissues around lateral and central incisors. The study question was whether lay peolpe and dentists significantly differ in their esthetic perception on central and lateral incisiors. Results: Central and lateral incisors have different esthtic appearance on lay people and dentists. The perception threshold for an asymmetry recession of a maxillary central and lateral incisor is 1,2mm. Gender, age or professions seem to have no impact on the evaluation of estehtic perception of recessions in the upper jaw. However, lay people are more crtical in their evaluation of the original picture and recessions of 0,4mm to 0,8mm in contrast to dentists who rate recessions of 1,2mm to 2,0mm significantly less esthetic than lay people.

Conclusion: Recessions around a lateral and central incisors significantly differ in their perception by lay people and dental professionals. Assmetric changes of 0,8mm around a central or a lateral incisor does not seem to have an impact on their judgment of esthetics in the upper jaw. The general public seems to have an equal esthetic perception of recessions, regardless of age, gender or profession.