Titelaufnahme

Titel
Einfluss der Infiltrationsanästhesie auf die Repositionsgenauigkeit einer stereolithographisch hergestellten Implantationsschablone (NobelGuide) unter Berücksichtigung der lokalen Schleimhautverhältnisse / eingereicht von Miriam Schwall
VerfasserSchwall, Miriam
Begutachter / BegutachterinZechner, Werner
Erschienen2011
Umfang70 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Stereolithographie / Repositionsgenauigkeit / schablonengeführte Implantation / Anästhesie / Computertomographie / Abweichung
Schlagwörter (EN)stereolithography / reposition accuracy / template guided implantation / anesthesia / computertomography / deviation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1882 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss der Infiltrationsanästhesie auf die Repositionsgenauigkeit einer stereolithographisch hergestellten Implantationsschablone (NobelGuide) unter Berücksichtigung der lokalen Schleimhautverhältnisse [5.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Untersuchung ist die Evaluierung des Einflusses der lokalen Infiltrationsanästhesie im Oberkiefer (palatinales und buccales Depot) auf die Repositionsgenauigkeit einer Implantationsschablone unter Berücksichtigung der lokalen Schleimhautverhältnisse.

Methodik: An 10 zahnlosen, nativen Oberkiefer-Humankadaverpräparaten erfolgte eine präoperative Computertomographie mit liegender Scan-Prothese nach NobelGuide-Protokoll. Anschließend erfolgte die buccale und palatinale Infiltrationsanästhesie. Zur Darstellung der möglichen Abweichungen der Implantationsschablone erfolgte eine zweite Computertomographie. Zur Auswertung der Repositionsgenauigkeit wurden das präoperative und das nach Infiltrationsanästhesie erfolgte CT mittels eines Fusionierungsprogramms (Amira*) in Deckung gebracht und vermessen. Ergebnisse: Sowohl für die Frontzahnregion als auch für die Seitzahnregion konnte ein statistisch signifikanter Einfluss der Anästhesie auf die Deviation der Schablone nachgewiesen werden. Auf Grund der statistisch signifikanten Korrelation von circa - 0,97 ist von einem negativen linearen Zusammenhang zwischen der Schleimhautdicke und der Reposition auszugehen. Das bedeutet, je dicker die Schleimhaut, desto geringer die Abweichung.

Konklusion: Die schablonengeführte Implantationstechnik hat zu einer Steigerung der Behandlungssicherheit geführt. In dieser Arbeit wurde ein Einflussfaktor für die Genauigkeit für diese Art der Implantation untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass die Anästhesie signifikanten Einfluss auf die Repositionsgenauigkeit einer Schleimhaut getragenen Implantationsschablone hat.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim of this study was to evaluate the impact of the local infiltration anesthetics in the upper jaw (palatal and buccal depot) onto the precision of repositioning an surgical template, while taking the local mucosal conditions into consideration.

Material and methods: From 10 toothless, native upper jaw human cadaver specimen a preoperative computer tomography with scan-prosthesis according to NobelGuide-protocol were taken. Then, the buccal and palatinal infiltration anesthetics are applied. In order to demonstrate possible deviations of the surgical template, a second computer tomography was carried out. For evaluating the precision of repositioning, the preoperative CT and the CT after the infiltration anesthetics were merged by means of a fusion program (Amira*), and possible deviations were measured.

Results: For both the anterior and posterior region a statistically significant influence of the anesthesia on the reposition accuracy could be determined. A high correlation of approximately -0.97 between the thickness of the mucosa and the measured deviations suggests in average lower deviations for higher values of the mucosal thickness. Conclusions: Computer-aided, template guided implant placement has let to an increase of an treatment safety. In this thesis the influence of mucosal thickness and anesthesia on the reposition accuracy was investigated. On a statistical basis a linear dependence of the reposition accuracy on the mucosal thickness and the factor "anesthesia" was found.