Titelaufnahme

Titel
Knochenneubildung nach Sinuslift mit autologen Knochenzellen - Ergebnisse einer prospektiven klinischen Studie / eingereicht von Renate Öhlinger
Verfasser / VerfasserinÖhlinger, Renate
Begutachter / BegutachterinFürst, Gabor
Erschienen2008
Umfang62 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Sinuslift / autologe Knochenzellen / mesenchymale Stammzellen / boviner Hydroxylapatit / Bio-Oss
Schlagwörter (EN)sinus grafting / autologous bone-derived cells / mesenchymal stem cells / bovine hydroxyapatite / Bio-Oss
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3557 Persistent Identifier (URN)
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Knochenneubildung nach Sinuslift mit autologen Knochenzellen - Ergebnisse einer prospektiven klinischen Studie [0.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Knochenneubildung nach Sinuslift mit dem bovinen Augmentationsmaterial Bio-Oss® in Kombination mit autologen Knochenzellen zu erheben, indem histologische Schliffe von Knochenbiopsien angefertigt und histomorphometrisch ausgewertet wurden.

Insgesamt wurden 22 Sinusbodenelevationen an 12 Patienten durchgeführt, die zwischen 34 und 64 Jahren alt waren. Das Durchschnittsalter betrug 52,8 Jahre. 4 Wochen vor der Sinuslift-Operation wurden Knochenbiopsien von intraoral (n=3) oder aus dem Beckenkamm (n=9) entnommen, aus denen autologe Knochenzellen isoliert und in vitro expandiert wurden. Zur internen Kieferhöhlenbodenaugmentation wurde das bovine Knochenersatzmaterial Bio-Oss® in Kombination mit autologen Knochenzellen verwendet. Nach einer Einheilphase von etwa 6 Monaten wurden im Zuge der Implantation unter der Verwendung von Trepanbohrern 23 Biopsien aus den augmentierten Gebieten entnommen. Die gewonnenen Präparate wurden nach der Trenn-Dünnschliff-Methode nach Donath zu histologischen Präparaten verarbeitet.

Der Anteil des neu gebildeten Knochens betrug durchschnittlich 17,1% ( 3,3). Der Prozentsatz der Oberfläche des Bio-Oss®, die mit neu gebildetem Knochen in Kontakt steht, betrug durchschnittlich 25,2% ( 11,2). Es besteht kein signifikanter Unterschied zwischen der Methode, die autologen Knochenzellen aus dem Beckenkammknochen zu gewinnen und der Gewinnung aus einer intraoralen Entnahmestelle (P<=0,05). Bei keinem der Patienten fand ein Transplantatverlust statt. Nach einer weiteren Einheilphase von 6 Monaten wurden die Implantate freigelegt.

Histologisch wurde in allen Fällen eine Knochenregeneration nachgewiesen. Die Beantwortung der Frage, ob diese Methode zu einer wesentlichen Verbesserung der Knochenbildung beiträgt, erfordert weiterführende Untersuchungen.

Zusammenfassung (Englisch)

The purpose of this study was to evaluate bone formation following maxillary sinus grafting with bovine Bio-Oss® in combination with autogenous bone-derived cells by examining human biopsies histologically and histomorphometrically.

A total of 22 sinuses were grafted in 12 patients between 34 and 64 years of age (average age of 52.8 years). Four weeks prior to the augmentation bone biopsies were harvested intraorally (n=3) or from the iliac crest (n=9). Autogenous bone-derived cells were isolated and expanded in vitro. Sinus grafting was completed using bovine bone mineral and autogenous bone-derived cells. After a healing period of 6 months implants were inserted, during this surgical intervention 23 bone biopsies from the augmented sinus region were taken by using trephine burrs. They were prepared according to the cutting-grinding technique of Donath.

The average percentage of newly-formed bone was 17.1% ( 3.3). 25.2% ( 11.2) of the surface of Bio-Oss® granulae was in direct contact with newly-formed bone. There is no significant difference between bone formation with autogenous bone-derived cells from the hip or with cells harvested intraorally (p <= 0.05). No transplant loss occurred in this study. After a healing phase of 6 months, implants were uncovered.

Histologic specimens showed new bone formation in all patients. If this method using autogenous bone-derived cells increases bone formation significantly after sinus grafting has to be confirmed by further investigations.