Titelaufnahme

Titel
In Vitro Evaluation der Qualität von Wurzelfüllungen bei lateraler Kondensation und Single Point Technik / eingereicht von Erkan Kaya
Verfasser / VerfasserinKaya, Erkan
Begutachter / BegutachterinMoritz, Andreas
Erschienen2008
Umfang72 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Qualität der Wurzelfüllung / laterale Kondensation / single-point-Technik / Pro Taper Aufbereitung / prozentuale Verteilung / Guttapercha-Anteil / Sealer-Anteil
Schlagwörter (EN)Quality of the root filling / lateral condensation / single-point-technique / pro taper preparation / percentage of allotment / guttapercha amount / sealer amount
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3094 Persistent Identifier (URN)
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In Vitro Evaluation der Qualität von Wurzelfüllungen bei lateraler Kondensation und Single Point Technik [1.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung der Diplomarbeit zur Erreichung des akademischen Grades von c.m.

Kaya Erkan In Vitro Evaluation der Qualität von Wurzelfüllungen bei lateraler Kondensation und Single Point Technik Ziel: Ziel dieser Studie war die Evaluierung der Unterschiede in der Qualität der Wurzelfüllungen bei lateraler Kondensation und bei der Single-Point Technik, besonders im apikalen Bereich.

Material und Methoden:

Insgesamt wurden 70 Wurzelkanäle gefüllt und in 4 Gruppen aufgeteilt.

Die ersten beiden Gruppen beinhalteten je 20 Kanäle aus einwurzeligen Zähnen des Ober-oder Unterkiefers. Die dritte und vierte Gruppe bestand aus 30 Kanälen zu je 15 Kanälen, gebildet aus mehrwurzeligen Zähnen des Ober-oder Unterkiefers.

Die Hälfte aller Kanäle wurde mit der Single-Point Technik und die andere Hälfte mit der lateralen Kondensationsmethode gefüllt. Alle Kanäle wurden maschinell mit dem Pro-Taper System aufbereitet. Der Sealer AH+ wurde mit blauer Lebensmittelfarbe vermischt um später unter dem Mikroskop einen guten Kontrast gegenüber dem orangen Guttapercha zu erhalten.

Es wurden Messröntgen und Füllröntgen für jeden Kanal angefertigt, genauso Füllungs-und Aufbereitungsprotokolle geschrieben, welche über Arbeitslängen, die letzte Masterfeile und die korrespondierenden Guttaperchastifte im Wurzelkanal Auskunft gaben. Die Kanäle wurden 1mm bis vor dem radiologischen Apex aufbereitet und gefüllt. Nach den Wurzelkanalfüllungen, wurden Schnitte angefertigt, der erste Schnitt, welcher 1mm vom anatomischen Apex entfernt war, wurde verworfen. Dann wurden in jeweils 2mm Abständen die Schnitte A, B und C angefertigt.

Diese Schnitte wurden unter einem Stereomikroskop bei 15-facher Vergrösserung mit einer Digitalkamera fotografiert. Auf dem PC wurden die Bilder mit dem Adobe Photoshop Creative Suite 3 digital bearbeitet, mittels Pixelzählung wurde der prozentuale Anteil von Guttapercha und Sealer im Gesamtlumen ermittelt um eine Aussage über die Qualität der beiden Füllungstechniken abgeben zu können.

Resultate: Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Füllungstechniken unabhängig davon welche Schnitthöhe betrachtet wurde (P >0,05).

Schlussfolgerung: Die Single Point Technik kann in Bezug auf die Qualität der Wurzelfüllung (gemessen an dem Guttaperchaanteil) gegenüber der lateralen Kondensation, als adäquate Füllungstechnik angesehen werden. Weiters erscheint die Single-Point-Technik in der Durchführung schneller und benützerfreundlicher zu sein.

Zusammenfassung (Englisch)

Summary of the thesis to get the academic degree from c.m. Kaya Erkan In vitro evaluation of the quality of root fillings with lateral condensation and single-point technique Aim: The goal of this study was a comparison of the quality of the root fillings with lateral Condensation and with the Single-Point technology particularly within the apical range, by comparing the areas which were occupied from Guttapercha and Sealer.

Materials and Methods: Alltogether 70 root channels were filled and divided in 3 groups, the first and second group was built up by 20 channels each from teeth with one root of the upper or lower jaw. The third group included 30 channels from teeth up to 3 roots of the upper or lower jaw . Half of these channels were filled with the single-point technique and the other half with the lateral condensation method. All channels were prepared with a machine including the pro Taper System.

The Sealer AH+ was mixed with blue food color to make a good contrast under the microscope with the orange of the Guttapercha. X-rays were made which proof the working length and the filling, afterwards a log was written that included the prepartion method (last masterfile,..) and the filling method (single/lateral, number of points,...). The channels were filled 1mm to before the radiological Apex. After the root channel fillings were made , horizontal cuts were made, the first cut which was 1mm away from the anatomical apex was discarded. The next cuts in 2mm distances were called A, B and C. These cuts were photographed under a stereomicroscope with 15 times enlargement and an attached digital camera. On the PC the pictures were digitally worked on with the Adope Photoshop Creative Suite 3. This software counted the pixels of the area which was occuppied by guttapercha and sealer, and the distrubtion by percentage was calculated. Results: The two techniques did not differ at any point of the slices significantly from each other. Conclusion: The two techniques showed no significant differences when it comes to the quality of the root filling, which was messuared with the percentage of guttapercha . Just the Single-Point technique is considered to be faster and easier to use.