Titelaufnahme

Titel
Die Wundheilung des Weichgewebes um einphasige Sofortimplantate unter biochemischen Gesichtspunkten - ein Kurzzeit-Follow-up sulkulärer Konzentrationen von IL-1 beta und neutrophiler Elastase während der Anfangsphase der provisorischen Versorgung / eingereicht von Jihan Nadir
VerfasserNadir, Jihan
Begutachter / BegutachterinHaas, Robert
Erschienen2010
Umfang54 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)ß / NE / Wundheilung / Sofortimplantation / Spätimplantation / Parodontitis / Sulkusflüssigkeit
Schlagwörter (EN)ß / NE / wound healing / immediate implantation / non-immediate implantation / parodontitis / crevicular fluid
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1645 Persistent Identifier (URN)
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Die Wundheilung des Weichgewebes um einphasige Sofortimplantate unter biochemischen Gesichtspunkten - ein Kurzzeit-Follow-up sulkulärer Konzentrationen von IL-1 beta und neutrophiler Elastase während der Anfangsphase der provisorischen Versorgung [0.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Das Ziel der vorliegenden Untersuchung war die Beschreibung der Aktivität von zwei Markern der zellulären Entzündung am Sulkus von Zahnimplantaten vor und nach Sofortimplantation und -versorgung. Die Sulkusflüssigkeit von elf Patienten wurde am zu extrahierenden Zahn zum Zeitpunkt vor der Extraktion (T1), dann zu einem frühen Zeitpunkt T2 innerhalb der ersten 10 Tage nach Sofortimplantation mit provisorischer Sofortversorgung und an einem späteren Zeitpunkt T3 mehr als 10 Tagen nach Versorgung auf die Konzentrationen von neutrophiler Elastase und Interleukin-1 hin untersucht. Sowohl die absoluten Werte als auch die auf die Menge an Sulkusflüssigkeit umgerechneten Konzentrationen beider Substanzen zeigten, ausgehend vom Zeitpunkt unmittelbar vor der Extraktion, keine statistisch signifikante Veränderung über den Beobachtungszeitraum. Es läßt sich für das beobachtete Patientenklientel schließen, daß die Entzündung vor Zahnentfernung, welche der eigentliche Indikationsgrund für die Implantation war, ähnliche Interleukin-1- und neutrophile Elastasse-Konzentrationen aufweist wie die eigentliche Wundheilung nach Implantatinsertion. Zu beachten ist die geringe Anzahl an Studienteilnehmern dieser Pilotstudie und die starken Messwertschwankungen zwischen den drei Terminen und unter den Patienten, die die direkte Übertragung der Ergebnisse auf den klinischen Alltag ohne weitere Prüfung verbietet.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract Objective of the present study was to determine neutrophil elastase (NPE) and interleukin-1 (IL-1) in the crevicular fluid of dental implants that were placed and restored immediately after tooth extraction. Crevicular fluid of eleven patients was obtained before tooth extraction and during the early (day 1-10) and a late (>day10) follow-up period. Samples were analyzed by kinetic assay for NPE and by immunoassay for IL-1. We found that the absolute levels and the concentration of IL-1 in the crevicular fluid remained unchanged during the early (p=0.15; p=0.22) and late follow-up period (p=0.35; p=0.49).

Paired analysis further revealed that also the absolute levels and the concentration of NPE in the periodontal crevicular fluid were similar when compared to the corresponding samples obtained during the early (p=0.47; p=0.26) and the late follow-up period (p=0.60; p=0.24). These finding suggests that implant placement according to the immediate loading protocol, although being a minimally invasive procedure, does provoke a significant inflammatory reaction.