Titelaufnahme

Titel
Inzidenz von Implantatfrakturen - ein systematischer Literatur-Review : ein systematischer Literatur-Review / eingereicht von Lavinia Ioana Bucur
VerfasserBucur, Lavinia
Begutachter / BegutachterinTepper, Gabor ; Pommer, Bernhard ; Zauza, Konstantin
Erschienen2009
Umfang109 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)dentale Implantate / Fraktur / Fehler / Komplikation / Überbelastung
Schlagwörter (EN)dental implant / failure / fracutre / complication / overload
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3444 Persistent Identifier (URN)
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Inzidenz von Implantatfrakturen - ein systematischer Literatur-Review [4.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Studie war es, im Rahmen eines systematischen Literatur-Überblick, die Inzidenz von Implantatfrakturen sowie die zugrunde liegenden Ursachen zu analysieren.

Methoden: Mittels einer manuellen sowie einer elektronischen MEDLINE-Suche über den Zeitraum vom 1.01.1990 bis 1.10.2008 wurden 69 prospektive und retrospektive Studien identifiziert, die Angaben über frakturierte Zahnimplantate enthalten.

Resultate: Insgesamt wurden 827 Implantatfrakturen analysiert. Die Frakturinzidenz betrug 1,4%. Über die Hälfte aller Frakturen (53%) traten im posterioren Unterkiefer auf, 90% der frakturierten Implantate befanden sich in der Prämolaren- oder Molarenregion. Länge und Durchmesser der Implantate hatten keinen Einfluss auf die Frakturinzidenz. Schraubenlockerungen traten zu 53% vor der Implantatfraktur auf. Die häufigsten Ursachen für die Implantatfraktur waren mechanische Überbelastung durch die prothetische Versorgung (38%) und Bruxismus (37%).

Schlussfolgerung: Informationen über die Häufigkeit und die Gründe von Implantatfrakturen können dazu beitragen diese seltene, jedoch schwerwiegende Komplikation zu vermeiden.

Zusammenfassung (Englisch)

The objective of this literature review was to analyze the incidence of implant fracture and their underlying causes.

Methods: A manual search completed by an electronic MEDLINE search for the period from 1.01.1990 to 1.10.2008 was executed to identify 69 prospective and retrospective studies containing information about implant fracture.

Results: A total of 827 implant fractures were analysed. The incidence of implant fracture was 1,4 %. Over half of the factures (53%) occured in the posterior mandible, 90% of the fractured implants had been placed in premolar and molar regions. Implant length and diameter had no influence on the fracture incidence. Screw loosening was observed before implant fracture in 53% of the cases. The most common reasons for implant fracture were mechanical overload by the dentures (38%) and buxism (37%).

Conclusion: Infomation on the incidence and reasons of implant fracture may help avoiding this rare but serious implant complication.