Titelaufnahme

Titel
In vitro Vergleich der Genauigkeit der Arbeitslängenbestimmung bei der Wurzelkanalaufbereitung mittels Dentaport ZX® / eingereicht von Marian Sabo
VerfasserSabo, Marian
Begutachter / BegutachterinMoritz, Andreas ; Holly, Matthias
Erschienen2009
Umfang75 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Endodontie / Endometrie / apexlokator / elektronische Arbeitslängenbestimmung / Dentaport ZX / maschinelle Wurzelkanalaufbereitung
Schlagwörter (EN)endodontics / endometry / apexlocator /electronic working length determination / Dentaport ZX / root canal instrumentation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-3147 Persistent Identifier (URN)
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In vitro Vergleich der Genauigkeit der Arbeitslängenbestimmung bei der Wurzelkanalaufbereitung mittels Dentaport ZX® [12.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der Diplomarbeit: Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, die neueste Generation des Endowinkelstücks Denta Port ZX® mit der herkömmlichen ("traditionellen") Methode in Bezug auf die Messgenauigkeit der Arbeitslängenbestimmung bei der Wurzelkanalaufbereitung in vitro zu untersuchen.

Material und Methoden: Es wurden extrahierte menschliche Zähne verwendet. Insgesamt wurden 80 Wurzelkanäle aufbereitet und vermessen.

Zuerst wurde die Durchgängigkeit des Kanals mit einer ISO-10-Stahlfeile sichergestellt. Als Goldstandard wurde die Kanallänge elektronisch bestimmt und dokumentiert. Diese wurde mittels Raypex 5® ermittelt. Der Referenzpunkt wurde am Zahn markiert und die Arbeitslänge für die erste Testreihe (Aufbereitung herkömmlichen Endomotor ohne Apexlokatorfunktion) auf den Protaperfeilen mittels Gummistopps eingestellt. Zum Aufbereiten wude das Feilensystem Protaper® benutzt. Es wurden jeweils 40 Wurzelkanäle in jeder Gruppe aufbereitet Die erste Gruppe wurde maschinell mit ATR Tecnika Vision® Endomotor (manuell eingestellte Gummistops) und die zweite Gruppe mit Dentaport ZX® (eingeschaltete Apexlokatorfunktion) bis Feilengröße F3 aufbereitet. Für den Vergleich diente der gemessene Abstand zwischen der F3-Feilenspitze und dem radiologischen Apex. Ergebnisse: In Gruppe 1 war im Durchschnitt, der mittels Raypex 5 bestimmte Abstand der Feilenspitze vom radiologischem Apex 0,74 mm +/- 0,38 mm. Nach der Aufbereitung betrug der durchschnittliche Abstand 0,64 mm +/- 0,39 mm vom radiologischen Apex. In 15 Fällen war nach der Aufbereitung die Arbeitslänge kürzer, in 24 Fällen länger und in einem Fall stimmte sie mit der elektronisch gemessenen Länge überein. Kein Wurzelkanal wurde über den radiologischen Apex hinaus überinstrumentiert. In der zweiten Gruppe betrug der vom Raypex 5® elektronisch gemessene durchschnittliche Abstand der Feilenspitze vom radiologischen Apex 0,60 mm +/- 0,35 mm und nach der Aufbereitung mit Dentaport ZX® 0,68 mm +/- 0,35 mm. In 22 von 40 Fällen war der Wurzelkanal kürzer, in 9 Fällen länger und in 9 Fällen genau auf die vorher mit dem Raypex 5® bestimmte Arbeitslänge aufbereitet worden. Kein Wurzelkanal wurde über den radiologischen Apex hinaus überinstrumentiert. Zwischen beiden Gruppen gab es einen statistich signifikanten Unterschied (p<0,001).

Zusammenfassung (Englisch)

Aim of the study: The aim of this present study was to compare the accuracy of the new generation endomotor with integrated apex locator Dentaport ZX® during root canal preparation with common endomotor using rubber stops.

Material and Methods: Extracted human teeth where used in this study.

Alltogether 80 root canals where measured and instrumented using the Protaper® system. Divided into 2groups each with 40 root canals, in both groups the patency of the root canals was tested with an ISO 10 steel file. The electronicaly determined length by Raypex 5® was used as standard working length. In first group the reference point was marked on the tooth and rubber stops where used during mechanical preparation with ATR TecnikaVision® endomotor to maintain the working lenght. The distance between the file tip and the radiological apex was meassured after instrumention with the F3-file. In second group the root canals where instrumented with Dentaport ZX® using the integrated apex locator function only. No rubber stops where used in 2nd group. Again the distance between the file tip and radiological apex after instrumentation with F3-file was measured.

Results: In group one the working length was determined by using the apexlocator Raypex 5®. In average the distance of the files tip from radiological apex was 0,74 mm +/- 0,38 mm. After rootcanal preparation with ATR Tecnika® using the Protaper® system and common rubber stops the mean distance of the file tip from radiological apex was 0, 64 mm +/- 0,39 mm. In 15 cases the working lenght of the F3-file was shorter, in 24 cases longer and in one case it matched the previously electronicaly determined length. No root canal was instrumented over the radiological apex. In 2nd group the average distance of the file from radiological apex using Raypex 5® was 0,6 mm +/- 0,35 mm. After mechanical instrumention using Dentaport ZX® and its integrated apex locator function the average distance was 0,68 mm +/- 0,35mm. In 22 cases the working length was shorter, in 9 cases longer and in 9 cases it matched the previously determined lenght by Raypex 5. Same as in first group no root canal was overtreated beyond the radiological apex. There was a statistically significant difference between the two groups (p < 0,001).