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Bibliographic Metadata

Title
Sensitivity to n-butyrate-clinical and molecular aspects / submitted by Johannes Kovarik
Additional Titles
Sensitivity to n-butyrate-clinical and molecular aspects
AuthorKovarik, Johannes
CensorZlabinger, Gerhard
Published2011
Description99 Bl. : Ill., graph. Darst.
Institutional NoteWien, Med. Univ., Diss., 2011
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. Sprache
LanguageEnglish
Bibl. ReferenceOeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Buttersäure / IBD / Eicosanoide
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-5186 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Sensitivity to n-butyrate-clinical and molecular aspects [1.78 mb]
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Reference
Classification
Abstract (German)

Ziel:In diesem Projekt wollten wir herausfinden, ob immunkonpetente Zellen von IBD Patienten unterschiedlich auf die anti-entzündliche Potenz von Buttersäure im Vergleich zu gesunden Kontrollen reagieren. Zusätzlich zu dieser klinischen Studie wollten wir weitere Entzündungs- und Immun- assoziierten Auswirkungen aufzeigen.

Deshalb haben wir einen validierten Multigen-basierten Ansatz gewählt, um Auswirkungen auf die Genexpression durch Buttersäure und Toll like Rezeptor Aktivierung jeweils alleine und in Kombination, zu untersuchen.

Ergebnisse: Wir zeigen, dass PBMCs von IBD Patienten weniger sensitiv auf die hemmende Wirkung der anti-entzündlichen kurzkettigen Fettsäure Buttersäure sind, nachdem sie mittels TLR-2 Agonisten aktiviert wurden.

Demzufolge sind höhere Buttersäure Konzentrationen in MC und CU Patienten im Vergleich zu gesunden Freiwilligen notwendig, um die IL-12p40 Produktion von PBMCs nach SAC Aktivierung zu hemmen. Außerdem, zeigen wir eine transkriptionelle Regulation einer Vielzahl von Genen nach TLR-4 Aktivierung und gleichzeitiger Buttersäure Behandlung in Monozyten. Auffallender weise fanden wir eine Potenzierung der LPS induzierten COX-2 Hochregulation durch Buttersäure, welche mit einer extensiven Prostaglandin E2 Freisetzung assoziiert ist. Gleichermaßen waren die LTB4 und Thromboxan Produktion betroffen.

Zusammenfassung:Wir nehmen an, dass die geringere Sensitivität hinsichtlich des hemmenden Einflusses der Buttersäure bei IBD Patienten eine gemeinsame Manifestation von verschiedenen genetischen Ausprägungen bei entzündlichen Darmerkrankungen und daher eine weitere Determinante in der Pathogenese dieser Erkrankungen darstellen kann. Außerdem konnten wir erstmalig aufzeigen, dass bei humanen Monozyten die Expression von Genen, die im Eicosanoidstoffwechsel eine zentrale Rolle spielen, wesentlich durch Buttersäure reguliert werden. Neben anderen Einflüssen auf den Eicosanoidmetabolismus, könnte die Hochregulierung von COX-2 und die erhöhte Sekretion von PGE2 als Reaktion auf die Buttersäure eine Schlüsseldeterminante für die Entwicklung der Darm-spezifischen Immunreaktivität sein.

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