Titelaufnahme

Titel
CT-gestützte Volumetrie von Sinusbodenelevationen in Abhängigkeit des DBBM : Eigenknochen-Gemisches / eingereicht von Michael Girardi
VerfasserGirardi, Michael
Begutachter / BegutachterinZechner, Werner ; Hof Markus ; Gahleitner, Andre
Erschienen2012
Umfang71 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Sinusbodenelevation / Sinuslift / Sinus maxillaris / DBBM / Computertomographie / CT / Dental-CT / Volumetrie / Eigenknochen / bio-oss
Schlagwörter (EN)sinuslift / maxillary sinus / sinus floor elevation / DBBM / computed tomography / ct / dental-ct / volumetry / autogenous bone / bio-oss
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-1055 Persistent Identifier (URN)
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CT-gestützte Volumetrie von Sinusbodenelevationen in Abhängigkeit des DBBM : Eigenknochen-Gemisches [4.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund der Pneumatisation des Sinus maxillaris,sowie der Atrophie des Kieferknochens nach Zahnverlustist die implantologische Versorgung der posterioren Maxilla oft nur nach präimplantologischer Knochenaugmentation im Rahmen einer Sinusbodenelevation (Sinuslift) möglich. Als Goldstandard der Augmentationsmaterialien gilt autogener Knochen, dessen Entnahmemenge durch Zusatz von Knochenersatzmaterialien reduziert werden kann. Dies soll die Patientenmorbidität erniedrigen und zu einer Volumenkonsolidierung des Augmentats führen, die für den Langzeiterfolg dentaler Implantate unerlässlich ist.

Ziel dieser retrospektiv angelegten Studie war es die Volumenstabilität von Sinusliftaugmentationen, die mittels eines Gemisches aus DBBM und Eigenknochen durchgeführt waren, über die Zeit zu evaluieren und mögliche Einflussfaktoren auf eine Volumensänderung zu untersuchen. Material und Methode: Anhand 2 zeitlich versetzter CT-Aufnahmen von 25 Patienten (31 Sinuslifts) und computergestützter Auswertung wurde die Volumenstabilität der Sinusliftaugmentationen vermessen. Untersucht wurden der Einfluss des DBBM : Eigenknochen-Gemisches, die Granulatgröße des DBBM, das Alter und Geschlecht der Patienten, die Eigenknochenentnahmestellen und der Einfluss der Zeit zwischen den beiden CT-Messungen.

Ergebnisse: Die gemessene Volumenabnahme betrug durchschnittlich 16,4 9,4% bei einer Liegedauer von 4,8 1,4 Monaten. Die Mischungen DBBM zum Eigenknochen variierten zwischen 0,5g und 3,1g pro Sinusbodenelevation.

Die vermehrte Beimischung des Bio-Oss® zum autologen Knochen resultierte in einer geringeren Volumenabnahme. Andere Faktoren die auf ihren Einfluss zur Volumenstabilität in diesem Patientenkollektiv untersucht wurden, zeigten keinen statistischen Zusammenhang.

Konklusion: Mit den Limitierungen dieser retrospektiven Analyse zeigten die Ergebnisse dieser Studie, dass die vermehrte Mischung von DBBM zu autologem Knochen erfolgreich zur Volumenstabilisierung der Sinusaugmentate eingesetzt werden kann bei gleichzeitiger Minimierung der Patientenmorbidität.

Zusammenfassung (Englisch)

Maxillary sinus floor augmentation (sinuslift) increases the amount of bone in the upper maxilla, allowing secure anchorage of dental implants in cases of severe jaw atrophy and advanced pneumatisation of the maxillary sinus after tooth loss. The gold standard of augmentation material consists in autogenous bone. Mixing the limited quantity of autogenous bone with bone substitute material reduces patient morbidity and should stable the volume of the graft in order to ensure long term implant survival.

The aim of this retrospective investigation was to assess the dimensional stability of sinus floor augmentation grafts consisting in a mixture of DBBM and autogenous bone and evaluate possible influence parameters to the graft resorption process.

Materials and methods: 2 postoperative CT scans of 25 patients (31 sinus floor augmentations) were used to address the question of sinus augmentation volume stability in dependence to the DBBM quantity mixed to autogenous bone, DBBM particle size, patient age, patient gender, bone harvesting sites and the time interval between the 2 CT scans. Results: Average augmentation volume reduction was 16,4 9,4% after 4,8 1,4 months. The different amounts of DBBM mixed to the autogenous bone ranged between 0,5 and 3,1g for each sinus. Higher DBBM amount to autogenous bone resulted in more stable augmentation volume size. Other investigated factors did not turn out to have a significant influence in this patient collective.

Conclusion: Within the limits of this retrospective study, the results indicate that higher amounts of DBBM mixed to autogenous bone do increase the volume stability of sinus maxillary grafts with contemporaneously decreasing patient morbidity.