Titelaufnahme

Titel
Nachweis des heterotrimeren G-Protein G13 in Pankreaskarzinomzellen / eingereicht von Sara Dobrosavljevic
VerfasserDobrosavljevic, Sara
Begutachter / BegutachterinNanoff, Christian
Erschienen2009
Umfang51 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Med. Univ., Dipl.-Arb., 2009
Anmerkung
Zusammenfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Pankreaskarzinomzellen / Proteinen / G-Protein-gekoppelte Rezeptoren / Western-Blot / Immunpräzipitation
Schlagwörter (EN)pancreatic carcinoma cells / proteins / G-protein coupled receptors / Westernblot / immunoprecipitation
URNurn:nbn:at:at-ubmuw:1-8448 Persistent Identifier (URN)
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Nachweis des heterotrimeren G-Protein G13 in Pankreaskarzinomzellen [1.17 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung Das Pankreaskarzinom zählt zu den aggressivsten Karzinomen des menschlichen Gastrointestinaltrakts. An Zelllinien, die aus drei individuellen Pankreastumoren gewonnen wurden, habe ich die Expression des heterotrimeren G-Proteins G13 untersucht. Aufgrund von experimentellen Vorbefunden an diesen Zelllinien (MIA-PaCa-2, PANC-1, BXPC-3) entstand die Hypothese, dass G13 für ein biologisches Merkmal der Pankreaskarzinomzellen, nämlich veränderte Adhärenz bzw. Migration verantwortlich sein könnte.

Ich habe zuerst bestätigt, dass die Voraussetzung für den mittels Immunreaktivität zu erbringenden G13-Nachweis gegeben war. Das zur Verfügung stehende Antiserum erwies sich als tauglich für die Identifizierung der -Untereinheit von G13, da es G13 in Thrombozyten mit hoher Spezifität und Sensitivität detektierte (Thrombozyten enthalten bekanntlich G13 und sind leicht erhältlich); als Litmustest für die Antigenerkennung führte ich eine Immunpräzipitation von G13 aus Thrombozyten mit dem Antiserum durch.

Mit diesem Antiserum habe ich im Weiteren positiv demonstriert, dass G13 von Pankreaskarzinomzellen exprimiert wird. Neben G13 konnte ich Gs, Gi und G in den drei Zelllinien nachweisen. Die Expression von G13 und G war durch Konditionierung der Zellen reguliert; das heißt, dass in der Kulturschale dicht gewachsene Zellen nach Serumentzug eine phänotypische Veränderung durchmachten wovon ein Teil die vermehrte Expression von G13 (also von 13 und G) war.

Diese Befunde führten daher zu der pharmakologisch relevanten Frage, ob die vermehrte Expression von G13 die Signalgebung durch einen Oberflächenrezeptor bahnt und ob dieser für die Malignität des Tumors von Bedeutung ist.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract Pancreatic carcinoma is among the most aggressive tumors of the human oro-gastro-intestinal tract. I have investigated expression of the heterotrimeric G protein G13 in cell lines derived from three individual carcinomas. The working hypothesis was based on previous experimental findings obtained with these cells (MIA-PaCa-2, PANC-1, BXPC-3). The hypothesis suggested that G13 may be responsible for a biological trait of the cells resulting in altered adherence properties.

First I confirmed that the available antibody would be useful for the detection of G13. The antiserum at hand detected G13 in platelets with sufficient specificity and sensitivity (platelets are renowned for being a rich source of G13 and can be obtained from the local blood bank). Using the antiserum I performed immunoprecipitation of G13 from platelets; this served as acid-test for antibody specificity.

Using the antiserum I positively demonstrated that G13 is expressed in each of the pancreatic carcinoma cell lines. In addition to G13 I provided evidence for the presence of Gs, Gi and G in the cells. Expression of G13 and G was regulated by conditioning the cells in culture; if the cells were grown to confluence they altered their phenotype within two days after serum withdrawal. Part of the phenotypic change was increased expression of G13 (i.e. of 13 and G).

The findings give rise to interesting idea, that the increased expression of G13 might enhance signal transduction by a given surface receptor; possibly this receptor action may impart on the aggressiveness of pancreatic carcinoma.